Österreichische Wirtschaftsdelegation will nach Teheran

Der Vertrag von Genf bezüglich des Atomprogramms ist noch nicht ausdiskutiert und wird inzwischen auch schon verschieden interpretiert, da erweist sich Österreich schon als  ein verlässlicher Partner des iranischen Regimes

Das überparteiliche Bündnis STOP THE BOMB übt scharfe Kritik am Besuch einer Delegation der Wirtschaftskammer im Iran von 6. bis 9. Dezember. WKO-Vizepräsident Richard Schenz führt die Delegation an. An Bord sind laut Medienberichten u.a. Vertreter von Plasser&Theurer, Voest Schienen, Doka, ILF, Doppelmayr und AVL List.

Stopthebomb kritisiert die  mögliche Reise einer österreichischen Wirtschaftsdelegation nach Teheran

Dazu Stefan Schaden, Sprecher von STOP THE BOMB: "Im Iran hat sich nichts geändert: Über 250 Exekutionen unter Rohani, Todesstrafe für Homosexuelle, Holocaustleugnung durch den 'Obersten Führer', systematische Frauendiskriminierung und 'Tod Israel'-Paraden. Der Genfer Appeasement-Deal ist noch nicht einmal in Kraft und die Urananreicherung im Iran geht munter weiter, aber die österreichische Politik und österreichische Unternehmen wollen offenbar 'business as usual' mit dem iranischen Regime um jeden Preis. Österreich konterkariert damit das Sanktionsregime noch bevor eine Lockerung überhaupt von der EU beschlossen wurde. Unser Bündnis fordert weiterhin scharfe und konsequente Sanktionen gegen das iranische Regime, bis das Nuklearwaffenprogramm vollständig eingestellt und die brutale Unterdrückung der iranischen Bevölkerung beendet wurde."

 

Rückfragen:

Stefan Schaden

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