1 Millionen haben ihre Arbeit verloren

Regime-Vertreter: 1 Millionen Menschen haben unter Rohani ihre Arbeit verloren

Ein Mitglied des Parlamentes des iranischen Regimes (Majlis) hat in scharfen Worten die Wirtschaftspolitik von Hssan Rohani kritisiert. Er sagte, dass unter seiner Amtszeit mehr als eine Millionen Menschen im Iran ihre Arbeit verloren haben.

„Während Rohani’s Amtszeit wurden mehr als 15.000 Industrie- und Produktionsbetriebe geschlossen und der Rest arbeitet mit Kapazitäten unter 50% seiner Auslastung.“, sagte ," Mohammad Soleimani am 17. Mai gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur Fars.

Er ergänzte:“ Drei Jahre ist Rohani nun im Amt. Die Zahl der Arbeitslosen ist seitdem um eine Million Menschen gestiegen. Die Arbeitsbedingungen in diesem Land sind kritisch und wie der Arbeitsminister es bereits sagte, wird alle fünf Minuten eine weitere Person arbeitslos.“

Der Abgeordnete des fundamentalistischen Majlis des Regimes spielte in der Rede auch auf die Rezession in der Bauindustrie an.

„In der aktuellen Situation ist der Bausektor in einer tiefen Rezession. Einige Industrien, wie die Steinverarbeitende Industrie und die Minenbetriebe, sind an einem Krisenpunkt angelangt und dennoch werden sie weiterhin mit hohen Steuern belegt. Diese Sektoren müssen massenhaft Arbeiter entlassen, um ihre fallenden Gewinne aufzufangen und um dem Druck zu entgehen, der ihnen von der Regierung auferlegt wird.“, ergänzte er.

Ein früherer Bildungsminister des iranischen Regimes gab bereits am 21. April bekannt, dass die Wirtschaft des Landes vor einem Kollaps steht und dass diese Situation nur bedingt etwas mit den internationalen Sanktionen zu tun hat.

Hamidreza Haji-Babai, der außerdem 20 Jahre lang als Abgeordneter für das Regime tätig war, sagte über die Wirtschaftspolitik des Regimes:“ Wir sollten zur Kenntnis nehmen, dass nicht alle Probleme etwas mit den Sanktionen zu tun haben. Nur 30 Prozent der Probleme haben eine Verbindung zu den Sanktionen. 70 Prozent jedoch haben etwas mit Mismanagement zu tun.“

Der erste Vizepräsident des Regimes sagte im Januar, dass das Regime eine Reihe von Wirtschaftskrisen zu bewältigen hat, welche zu „Bedrohungen“ für das Regime durch das aufbegehrende junge Volk des Landes führen könnte.

„Das Land hat eine spezielle wirtschaftliche und politische Situation, welche ernste Aktivitäten fordert.“, sagte said Eshaq Jahangiri, der einer der wichtigsten Stellvertreter von Hassan Rohani ist. „Wir haben drei entscheidende Herausforderung und die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit ist davon die dringendste Angelegenheit“.

Jahangiri äußerte seine Sorge über die Situation und sagte:“ Der Iran hat eine sehr junge Bevölkerung. Wenn wir ihre Probleme nicht lösen, dann könnte dies zu einer Bedrohung führen.“