Irans Währung hat Wert verloren

  Irans Währung hat nach dem Atomabkommen um 17 Prozent an Wert verlorenNWRI – Präsidentschaftswahlen im Iran von der Instabilität der Währung beeinflusst / wie der Mangel an Kooperation internationaler Banken sich auf die Entwertung des Rial auswirkt Die Nachrichtenagentur der Revolutionsgarden hat France Press zitiert, wonach der iranische Rial in den letzten sechs Monaten seinen Abwärtstrend fortgesetzt und einen neuen Tiefpunkt gegenüber der US Dollar erreicht hat.In den letzten sechs Monaten seit dem Atomabkommen hat der iranisches Rial etwa 17 Prozent an Wert gegenüber dem US Dollar verloren und er ist heute bei der Marke von 4130 angelangt. Im Juni stand er bei 3460 und damit noch weit von den 3230 entfernt, bei denen die Vertreter des Regimes den Wechselkurs zu stabilisieren versucht haben.Nach einem Bericht von Associated Press hat sich der Wertverlust des iranischen Rial verstärkt, als Donald Trump die Präsidentschaftswahlen gewonnen hat, weil Trump gedroht hatte, nach seiner Wahl das Atomabkommen aufzukündigen.Ein Devisenhändler in Teheran, der anonym bleiben wollte, hat ausgesagt, dass die Zentralbank immer wieder Geld in den Markt gepumpt hat, um den Wert des Rial gegenüber dem US Dollar zu stützen. Aber diese Stützungsaktionen von der Seite der Zentralbank wurden in den allerletzten Wochen beträchtlich reduziert.Eine Reihe von verstärkten Sanktionen gegen den Iran hatte im Jahr 2007 den iranischen Rial ordentlich unter Druck gesetzt, wodurch sein Wert gegenüber dem US Dollar von 1000 auf 3500 im Verhältnis gefallen ist.Experten glauben, dass das Hauptproblem in Bezug auf die Währung darin besteht, dass die internationalen Banken trotz…

Iran und den Taliban

Afghanische Sicherheitsvertreter haben offiziell das iranische Regime beschuldigt, logistische und militärische Hilfe für die afghanischen Taliban zu leisten. Das berichtete Al Arabiya English am Sonntag. Ein Vertreter der afghanischen Behörden bestätigte gegenüber Kabul Television die Anschuldigungen und sagte, dass das iranische Regime die Gruppe durch Training und Übungen im Iran unterstützt. Ein früherer Außenminister sagte zudem gegenüber der Deutschen Welle:“ Dies ist das erste Mal, dass der Iran als Unterstützung der Taliban bezeichnet wird. In der Vergangenheit wurde Pakistan dafür verantwortlich gemacht.“  „Unsere Bewegung versucht mit allen legitimen Mittel, regionale Abkommen abzuschließen, um sie für den Krieg gegen die US Invasoren zu gewinnen. Daher hat die Imara ein weitreichendes Netzwerk mit einigen regionalen Staaten und Nachbarstaaten“, sagte er damals. In einer E-Mail vor 19 Monaten, welche die in London sitzenden Asharq Al-Awsat erreichte, bestätigte er, dass man Drohnen aus dem Iran erhalten hat, die bei Selbstmordattentaten helfen.“

Stevenson: Scheitert das Atomabkommen?

Struan Stevenson: Scheitert das Atomabkommen? Der Gemeinsame Umfassende Aktionsplan (JCPOA), üblicherweise als Atomabkommen mit dem Iran bezeichnet, wurde am 14. Juli in Wien unterzeichnet. Er wurde von hohen Vertretern der USA und der EU als außenpolitischer Durchbruch betrachtet, obwohl viele Details unter Verschluss gehalten wurden. Erst jetzt beginnt sich das wahre Bild abzuzeichnen und es verstört, wenn man darüber liest, schreibt der frühere europäische Parlamentarier Struan Stevenson. In der vergangenen Woche hat Associated Press ein durchgesickertes Dokument veröffentlicht, das zeigt, dass das Abkommen Teheran erlaubt, 11 Jahre nach der Umsetzung der Übereinkunft Uran anzureichern und nicht 15 Jahre, wie es vorher offiziell dargestellt worden war. Das iranische Regime hat auf diese Enthüllung mit Zorn reagiert und behauptet, der Westen mache sich damit einer Verletzung des Abkommens schuldig, indem er diese geheime Information an die Medien durchsickern lasse. Der Sprecher der iranischen Parlaments Ali Larijani ging noch weiter, als er verkündete: „Die feindlichen Maßnahmen gegen das Atomabkommen haben einen Punkt erreicht, der dem Iran keine andere Wahl als die Konfrontation lässt“. Der Chef der Atomenergie Organisation des Iran (AEOI) Ali Akbar Salehi erklärte, im Atomabkommen sei festgelegt, dass es Teheran erlaubt sei, falls eine der Parteien es verletze, die Anreicherung von Uran in größerem Umfang als vor der Unterzeichnung wieder aufzunehmen, so führt Herr Stevenson in einem Artikel für The Diplomat am Donnerstag aus. Herr Stevenson schreibt: Es ist jetzt klar geworden, dass das Abkommen ganz einseitig war. Seite für Seite enthält es Klauseln, die sich auf die Aufhebung der Sanktionen…

Steht das Iran-Abkommen vor dem Aus?

Ein Jahr nach Vertragsabschluss: Steht das Iran-Abkommen vor dem Aus? Die Mullahs streben weiter nach der Atombombe. Deutschlands Koalitionsparteien streiten deshalb um den richtigen Umgang mit dem Regime.  VON JOHANNES C. BOCKENHEIMER UND CHRISTIAN BÖHME (Ein Raketentransporter geschmückt mit dem Konterfei des geistlichen Oberhaupts Ayatollah Chamenei bei einer Militärparade.FOTO: REUTERS) Der Tagesspiegel: Um den Abschluss des Nuklearabkommens mit Iran zu würdigen, wählte Frank-Walter Steinmeier (SPD) im Juli 2015 große Worte: Es handele sich um nicht weniger als einen „historischen Erfolg der Diplomatie“, sagte der Außenminister damals. „Wir haben nun die Gewissheit, dass der Iran alle in Wien getroffenen Vereinbarungen eingehalten und in vollem Umfang umgesetzt hat.“ Heute, zwölf Monate später, ist die Gewissheit über die iranische Vertragstreue verflogen – was nicht zuletzt an Geheimdiensterkenntnissen aus Deutschland liegt. Die iranischen Beschaffungsaktivitäten für sein illegales Nuklearprogramm hielten sich weiterhin auf „hohem quantitativen Niveau“, warnte das Bundesamt für den Verfassungsschutz unlängst in seinem Jahresbericht. Die Behörde betonte zudem, dass Teheran auch weiterhin versuche, an Technik für den Bau von Raketen heranzukommen. Im Bereich des iranischen Trägertechnologieprogramms, das dem Einsatz von Kernwaffen dienen könne, sei eine „steigende Tendenz der ohnehin schon erheblichen Beschaffungsbemühungen“ zu konstatieren. In der CDU mehren sich daher die Stimmen, die ein entschiedenes Vorgehen einfordern. „Europa befindet sich in Reichweite der Raketen und hat deshalb ein vitales sicherheitspolitisches Interesse an einer voranschreitenden Verständigung mit dem Iran in Rüstungsfragen“, sagte etwa CDU-Verteidigungsexperte Roderich Kiesewetter dem Tagesspiegel. Deutschland und die EU müssten im Rahmen der Implementierungsphase des Abkommens auf die strikte Einhaltung der…

Afghanen für Einsatz in Syrien

Das iranische Regime verbreitet einen Videoclip, um Afghanen zum Einsatz in Syrien zu rekrutieren Das iranische Regime hat einen neuen Videoclip herausgegeben; mit ihm sollen afghanische Staatsangehörige zur Unterstützung des Regimes von Bashar al-Assad für den Einsatz rekrutiert werden. Dieser Clip, der sechs Minuten dauert, wurde von dem staatlichen Fernsehsender „Ofogh TV“ (www.ofogh.ir) produziert und wird von ihm verbreitet. Zu den staatlichen Medien, die ihn ausstrahlen und verbreiten, gehört die Nachrichtenagentur „Fars“, die mit dem Corps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) des iranischen Regimes verbunden ist. (Videoclip in youtub anschauen: https://youtu.be/nAqRHG8-e3I ) Der Clip ist „den Helden der Erde, die niemand besingt,“ gewidmet, „denen, die im Himmel bekannt sind und den Kämpfern der Division ‚Fatemiyoun’“; darin wird ein Afghane gezeigt, der Fotos von Afghanen schönt, die im syrischen Krieg gefallen sind. Ein Knabe und ein Mädchen ermutigen ihn zum Einsatz an der Front. Dann zieht er vor einem Bild des Höchsten Führers des iranischen Regimes, Ali Khamenei, eine Uniform an. Er trägt nun das Emblem der Fatemiyoun-Miliz auf dem Ärmel und geht in den Krieg. Den Clip durchzieht ein Propaganda-Lied in afghanischer Sprache, gesungen von einem Mann – auch es ein Teil der Rekrutierungskampagne, mit der Afghanen zum Einsatz gewonnen werden sollen. In dem Lied heißt es: „Wir sind das Schwert gegen den wütenden Feind. Wir kommen von der islamischen Nation, dem Land Afghanistan. Wir sind die Hüter des Glaubens; wir sind dem Koran treu. Wir sind die Erben des Blutes, die Erben der Märtyrer. Die Welt wird von unserem Kampf widerhallen,…
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Bahrain verhaftet 18 Menschen

Bahrain verhaftet 18 Menschen mit Kontakten zu den Revolutionsgarden des Regimes und der Hisbollah Bahrain hat 18 Menschen angeklagt, die in Kontakt mit den islamischen Revolutionsgarden des Regimes und der Terrorgruppe der libanesischen Hisbollah standen. Ziel soll die Schaffung von Unruhen im Königreich gewesen sein. Das berichte die staatliche Nachrichtenagentur BNA am Mittwoch. Laut BNA soll die Anklage erfolgen, weil eine Untersuchung zeigte, dass die Gruppe eine „geheime Zelle“ gegründet hat, damit diese gegen das herrschende System in Bahrain aktiv wird und Informationen verbreitet, welche zum Sturz der Regierung mit Gewalt aufrufen. Es heißt weiter, dass die Gruppe Kontakt zu Anführern der Revolutionsgarden und der libanesischen Hisbollah hatte, um von ihnen „finanzielle und logistische Unterstützung zu erhalten“. Im Gegenzug dafür wollten sie regelmäßige Berichte über die politische, wirtschaftliche und soziale Situation des Königreichs weiter geben. „Es wurde deutlich, dass das Geld, was die Gruppe erhielt, diejenigen unterstützen sollte, die wegen Terrorismus im Gefängnis sitzen und man wolle andere terroristische Gruppen ermutigen, weitere Terrorakte auszuführen“, heißt es in dem Bericht. Laut des Berichtes sollen 10 Personen in Haft sitzen und acht weitere in Abwesenheit verurteilt werden. Am 29. Mai wurde zudem bekannt gegeben, dass ein Berufungsgericht in Bahrain die lebenslangen Haftstrafen für fünf Personen bestätigt hat, die für das iranische Regime Spionage betrieben haben. In einer Erklärung des Staatsanwaltes hieß es, dass das Gericht die Berufung der fünf Angeklagten abgewiesen hat. Die Männer wurden im November wegen „Spionage für den Iran und seiner Agenten zur Vorbereitung von feindlichen Akten gegen das…

Iran hindert syrische Volk zum Sturz von Assad

Anas Alabdah: Das iranische Regime hindert das syrische Volk an seinem Wunsch zum Sturz von Assad Das iranische Regime muss gezwungen werden, den Willen des syrischen Volkes zur Selbstbestimmung zu akzeptieren. Das syrische Volk soll selbst entscheiden, welchen Anführer es haben will. Das sagte der Leiter der syrischen Oppositionskoalition, Anas Alabdah. Alabdah, der im März zum Präsidenten der Nationalen Koalition der syrischen Revolution der Oppositionskräfte gewählt wurde, wies darauf hin, dass das Regime von Bashar al-Assad bald gestürzt wird und dass das syrische Volk siegreich ist. In einem Interview mit der saudischen Zeitung Al-Riyadh sagte Alabdah am Sonntag, dass Assad gestürzt wird, so wie Gaddafi und der iranische Schah. „Die Umsetzung dieses Ziels hängt davon ab, welchen Druck die internationale Gemeinschaft auf eine dauerhafte Lösung macht, welche das Leiden des syrischen Volkes beendet. Diese Lösung ist jedoch fragil, weil die internationale Gemeinschaft einen zu sanften Standpunkt gegenüber den wiederholten Menschenrechtsverletzungen des Regimes hat.“, ergänzte Alabdah. Alabdah betonte weiter, dass es einen echten Druck der internationalen Gemeinschaft bedarf, damit das Assad Regime und seine Verbündeten diese Lösung respektieren und dazu gehören klare Mechanismen und eine Verfolgung der Verantwortlichen. „Es ist auch nötig, Alternativpläne zu machen, wenn die aktuelle Waffenruhe bricht. Das Assadregime hat die Waffenruhe mehrfach mißachtet und daher muß es einen Plan B geben, wenn diese Waffenruhe komplett gebrochen wird.“, sagte Alabdah auf der Webseite der syrischen Koalition. Alabdah erklärte weiter, dass die syrische Opposition nicht nach Genf gekommen ist, um mit dem Assad Regime in Dialog zu treten, sondern…
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Kinder für den syrischen Krieg

Das iranische Regime verbreitet Video, um Kinder für den syrischen Krieg zu rekrutieren Das iranische Regime, das mit einer Krise konfrontiert ist bei der Rekrutierung von Kämpfern zur Verteidigung des syrischen Diktators, hat eine neue Propagandakampagne auf den Weg gebracht, um Kinder zu ermutigen, sich dem Krieg in Syrien anzuschließen. Die staatlichen Medien des iranischen Regimes haben einen neuen Werbeclip verbreitet unter der Überschrift: „Märtyrer, die den heiligen Schrein verteidigen‘. Damit ermutigen sie neuerdings Kinder, sich an dem Krieg zu beteiligen.Das Video wurde in dem offiziellen Basij Musikhaus produziert, dem Propagandaarm der paramilitärischen Basij, einem Zweig des Corps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) des RegimesIn einem Teil dieses Clips werden kleine Kinder gezeigt, die singen: (Hier Video ansehen: https://youtu.be/z9xw2VZ6s9M  ) Das iranische Regime verbreitet Video, um Kinder für den syrischen Krieg zu rekrutieren„Lasst uns aufbrechen, um den heiligen Schrein zu schützen.Ich habe mich in [Imam] Husseins Armeedivision eingereiht.... Ich bin von [Imam Ali] ermächtigt, den heiligen Schrein zu verteidigen.Auf Befehl meines Führers [Ali Khamenei] bin ich bereit, mein Leben zu geben.Das Ziel ist nicht nur, den Irak und Syrien zu befreien;Mein Weg geht über den heiligen Schrein [in Syrien], aber mein Ziel ist es, Jerusalem zu erreichen....Ich bedaure es nicht, mein Land zu verlassen;Auf diesem Weg trage ich mein Leichenhemd der Märtyrerschaft.... Von Maschad [im Nordosten des Iran] werde ich zu Fuß nach Damaskus gehen.Ich bin wie ein Vogel, der sich in einer Schar auf dem heiligen Schrein niederlässt“.Die Slogans und Bilder in dem Video, erinnern an die Rekrutierungsbemühungen während des…
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Iranische Agenten in irakischen Regierung

NGO fordert die Entlassung von Agenten des iranischen Regimes aus der irakischen Regierung Die in Brüssel ansässige „Europäische Vereinigung für die Freiheit im Irak (EIFA)“ hat die Entlassung von „Agenten und Günstlingen“ des iranischen Regimes aus der irakischen Regierung sowie dem Militär und den Sicherheitskräften gefordert. Es folgt der Text einer am Sonntag herausgegebenen Erklärung des Präsidenten der EIFA, Struan Stevenson: 24. April 2016 Irak: Aufforderung zu Wahlen, die bald nach der Bildung einer neuen Regierung von Technokraten erfolgen sollte Die „Europäische Vereinigung für die Freiheit im Irak (EIFA)“ tritt für die Bildung einer technokratischen Regierung im Irak ein und legt in bezug auf die Errichtung von Frieden, Demokratie und Prosperität in diesem Land Wert auf folgende zwei Punkte: Erstens: Die Agenten und Günstlinge des iranischen Regimes sollen an der neu zu bildenden Regierung nicht beteiligt sein, ebenso wenig am Militär und den Sicherheitskräften. Davon müssen auch die pro-iranischen Milizen betroffen sein, die für die zunehmenden Spannungen und den Sektenkrieg die Hauptverantwortung tragen. Zweitens: Baldige Wahlen unter der Aufsicht der Vereinten Nationen – ohne Einmischung, ohne Einfluß des iranischen Regimes und seiner Günstlinge. Die Wahlen von 2014 – noch unter der Jurisdiktion von Nouri al-Maliki – repräsentierten auf keine Weise den demokratischen Willen des irakischen Volkes; denn er war eine Marionette des iranischen Regimes und tat, was sie zu tun ihn hieß. Struan StevensonPräsident der „Europäischen Vereinigung für die Freiheit im Irak (EIFA)“ (Struan Stevenson war von 1999 bis 2014 Mitglied des Europäischen Parlaments und von 2009 bis 2014 Präsident…
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26.Jahrestag der Ermordung Kazem Rajavis

26. Jahrestag der Ermordung Kazem Rajavis durch das iranische Regime Sonntag, der 24. April – das war der 26. Jahrestag der Ermordung von Professor Kazem Rajavi, einem bekannten Verteidiger der Menschenrechte im Iran und dem älteren Bruder von Massoud Rajavi, dem Leiter des iranischen Widerstands; er wurde von einer Terrorgruppe des Mullah-Regimes ermordet. Im Alter von 56 Jahren war Prof. Kazem Rajavi sechsfacher Doktor – auf den Gebieten des Rechts, der Politologie und der Soziologie, von den Universitäten von Paris und Genf. Im Jahre 1972 gründete er die „Schweizerische Gesellschaft zur Verteidigung politischer Gefangener des Iran“ – mit der Hilfe eines Genfer Bürgers namens Christian Grobet, der in den Jahren von 1986 bis 1993 Leiter der Gruppe der Regierungsberater war. Kazems jüngerer Bruder Massoud Rajavi war vom Schah aufgrund politischer Vorwürfe zum Tode verurteilt worden. Kazem konnte das Urteil in eine lebenslängliche Freiheitsstrafe verwandeln lassen. Er war nach der Revolution des Jahres 1979 der erste Botschafter des Iran beim Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf. Kurz nach seiner Ernennung trat er aus Protest gegen „die repressive Politik und die terroristischen Maßnahmen der im Iran herrschenden Geistlichen“ zurück. Darnach intensivierte er seine Kampagne gegen die Massenhinrichtungen, die willkürlichen Verhaftungen und die Folter, für die die theokratische Führung des Iran verantwortlich war. Er wurde dann zum Vertreter der Hauptopposition „Nationaler Widerstandsrat des Iran (NCRI)“ in der Schweiz und bei den Vereinten Nationen in Genf. Dort war er auch Universitätsprofessor. Sein entschiedener Kampf gegen das neue Regime, das die Menschenrechtslage systematisch mit Füßen…

Iran muss Opfern Entschädigung zahlen

US-Gericht entscheidet: Das iranische Regime muss Opfern des Terrors Entschädigung zahlen Das Oberste Gericht der Vereinigten Staaten hat am Mittwoch entschieden, dass amerikanischen Angehörigen der Personen, die im Jahre 1983 durch den Bombenangriff auf Kasernen des US-Marinecorps in Beirut und andere Angriffe, welche dem fundamentalistischen Regime des Iran zur Last gelegt werden, getötet wurden, aus den eingefrorenen Vermögen des iranischen Regimes annähernd zwei Milliarden Dollar gezahlt werden müssen. Die Entscheidung des Gerichts (6:2) bezog sich auf eine Niederlage der Zentralbank des iranischen Regimes: Sie entschied, dass der Kongress der Vereinigten Staaten die Autorität der amerikanischen Gerichte nicht missbraucht hat, als er im Jahre 2012 ein Gesetz verabschiedete, wonach die eingefrorenen Guthaben zur Erfüllung eines Urteils eingesetzt werden sollten, das die Angehörigen im Jahre 2007 vor dem Bundesgericht der Vereinigten Staaten erzielt hatten; es ordnete an, dass zur Erfüllung ihrer Forderungen 2,65 Milliarden Dollar aufzubringen seien. Die Bank „Markazi“ hatte nun – so berichtet Reuters - ein im Jahre 2014 ergangenes Urteil des in New York ansässigen Zweiten Bezirksberufungsgerichts der Vereinigten Staaten angefochten, wonach das Geld, das sich auf einem Konto der Citibank in New York befand, den Klägern zu übergeben sei. Das Urteil, das von der liberalen Richterin Ruth Bader Ginsburg gefällt worden war, entschied, der Kongreß der Vereinigten Staaten habe nicht gegen das in der US-Verfassung niedergelegte Prinzip der Gewaltenteilung, welches die drei Bereiche der Regierung: die Exekutive, die Legislative und Judikative mit eigener Gewalt ausstattet, verstoßen. Frau Ginsburg wies den Gedanken zurück, das Gesetz habe durch seine Aussage…

M. Rajavi: Wenn Assad in Syrien stürzt ...

Maryam Rajavi: Das iranische Regime wird zusammenbrechen, wenn Assad in Syrien gestürzt ist Das Mullah-Regime im Iran wird zusammenbrechen, wenn der syrische Diktator Bashar al-Assad gestürzt ist; das erklärte Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstands gegenüber der all-arabischen Tageszeitung „Asharq Al-Awsat“ am Sonntag. In einem Interview, das eine ganze Seite der Zeitung ausfüllte, sagte Frau Rajavi, das iranische Regime stehe auf drei Säulen: dem Streben nach der Atombombe, unbedingter Repression im Inneren und Export des Terrorismus und Extremismus ins Ausland. Frau Rajavi wies darauf hin, dass die Strategie Teherans auf der Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder, Kriegstreiberei und Export des Terrorismus beruhe; doch sind nach Beginn der Operation „Decisive Storm“ (‚Entschlossener Sturm’), die sich gegen die Satelliten des iranischen Regimes in Jemen richtet, seine Anschläge in der Region mißlungen. „Das iranische Regime kann in Bahrain ein- für allemal geschlagen werden, wenn ihm die Länder der Region in einem entschlossenen Bündnis entgegentreten“, sagte Frau Rajavi; sie fuhr fort, das iranische Regime sei nahe daran, in dem Sumpf des syrischen Bürgerkriegs zu ertrinken. Rajavi führte aus, das iranische Regime werde unweigerlich zusammenbrechen, wenn al-Assad in Syrien gestürzt sei; darum versuche es, Assad um jeden Preis an der Macht zu halten. „Wenn Assad die Macht in Damaskus verliert, wird das iranische Regime eindeutig folgen und in Teheran zusammenbrechen“, sagte Frau Rajavi. „Es liegt im Sterben“, sagte sie; damit traf sie seine gegenwärtige Situation. „Es hat im Jemen eine Niederlage erlitten. Die Lage in Syrien und im Irak spitzt sich…
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