Iran in Syrien; „Neuen Holocaust“

– Hochrangige Mitglieder der syrischen Opposition sagten, dass die Aktionen des Bashar Assad Regimes in Zusammenarbeit mit dem Iran und Rußland einen „neuen Holocaust“ in dem von Rebellen gehaltenen Teilen in der Hauptstadt Damaskus kreieren. Am Dienstag beschuldigte Mohammed Alloush von der Armee des Islam gegenüber AP die Vereinten Nationen, dass sie für die Tragödie mitverantwortlich sind, „weil sie Lügen über den Schutz der Sicherheit und des Friedens in der Welt verbreitet.“Er machte diese Aussagen, nachdem am Montag Aktivisten der Opposition und Sanitäter über mindestens 100 Tote in den östlichen Vororten von Damaskus berichtet hatten.Dies ist die höchste Opferzahl an einem Tag in den letzten drei Jahren in dem Gebiet, das als Ost – Ghouta bekannt ist. Alloush, dessen Rebellengruppe die größte Gruppe in Ost – Ghouta ist, sagte, dass Assad und seine Unterstützer aus dem Iran und Rußland eine „satanische Allianz“ geschlossen haben, die es „seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr gegeben hat“. Alloush sagte weiter:“ Ein neuer Holocaust wird von dem dreckigsten Regime der Welt begangen.“
Beteiligung des Iran
Das iranische Regime ist seit Beginn des Bürgerkrieges 2011 in Syrien aktiv und will ein Überleben der Diktatur sichern. Die Mullahs fürchten, dass nach einem Sturz von Assad das Regime als nächstes Ziel angesehen wird.Das iranische Regime glaubt, dass im Falle eines Sieges von Assad zwei Vorteile für sie entstehen. Zum einen wird dies eine Nachricht der Stärke an die demokratischen Oppositionsbewegung im Iran senden, welche das Regime stürzen will. Zum anderen wird Assad seine Schulden beim Regime zurück zahlen und Syrien zu einem iranischen Vasallenstaat im Mittleren Osten machen. Daher hat der Iran viel Geld, Truppen und Waffen in der Region investiert und damit dem syrischen Volk seinen Traum geraubt und seinen Zorn geweckt. Dieses ruft das Regime nun auf, seine regionale Aggression endlich zu beenden und sich um seine eigenen Bürger zu kümmern. Um die Truppen von Assad zu stärken, dass das iranische Regime schiitischen Milizen finanziert und auch die die afghanische Fatimiyun Brigade sowie die pakistanischen Zaynabiyyun Brigaden gegründet sowie die libanesische Hisbollah in die Kämpfe eingreifen lassen.Doch selbst mit diesen Söldnern war das iranische Regime nicht in der Lage, genügend Soldaten zu rekrutieren, die für Assad kämpfen. Daher mussten afghanische Flüchtlinge unter dem Versprechen einer Staatsbürgerschaft und Hilfen für ihre Familien angeworben werden. Sogar Kinder wurden angeworben, was ein klarer Verstoß von internationalen Recht ist.Das iranische Regime wird niemals seine regionale Aggression und seinen Expansionismus beenden. Die einzige Antwort für die Freiheit des iranischen Volkes und Frieden im Mittleren Osten ist ein Ende des Regimes.

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