Iran hindert syrische Volk zum Sturz von Assad

Empfehlung Iran hindert syrische Volk zum Sturz von Assad

Anas Alabdah: Das iranische Regime hindert das syrische Volk an seinem Wunsch zum Sturz von Assad

Das iranische Regime muss gezwungen werden, den Willen des syrischen Volkes zur Selbstbestimmung zu akzeptieren. Das syrische Volk soll selbst entscheiden, welchen Anführer es haben will. Das sagte der Leiter der syrischen Oppositionskoalition, Anas Alabdah.

Alabdah, der im März zum Präsidenten der Nationalen Koalition der syrischen Revolution der Oppositionskräfte gewählt wurde, wies darauf hin, dass das Regime von Bashar al-Assad bald gestürzt wird und dass das syrische Volk siegreich ist.

In einem Interview mit der saudischen Zeitung Al-Riyadh sagte Alabdah am Sonntag, dass Assad gestürzt wird, so wie Gaddafi und der iranische Schah.

„Die Umsetzung dieses Ziels hängt davon ab, welchen Druck die internationale Gemeinschaft auf eine dauerhafte Lösung macht, welche das Leiden des syrischen Volkes beendet. Diese Lösung ist jedoch fragil, weil die internationale Gemeinschaft einen zu sanften Standpunkt gegenüber den wiederholten Menschenrechtsverletzungen des Regimes hat.“, ergänzte Alabdah.

Alabdah betonte weiter, dass es einen echten Druck der internationalen Gemeinschaft bedarf, damit das Assad Regime und seine Verbündeten diese Lösung respektieren und dazu gehören klare Mechanismen und eine Verfolgung der Verantwortlichen.

„Es ist auch nötig, Alternativpläne zu machen, wenn die aktuelle Waffenruhe bricht. Das Assadregime hat die Waffenruhe mehrfach mißachtet und daher muß es einen Plan B geben, wenn diese Waffenruhe komplett gebrochen wird.“, sagte Alabdah auf der Webseite der syrischen Koalition.

Alabdah erklärte weiter, dass die syrische Opposition nicht nach Genf gekommen ist, um mit dem Assad Regime in Dialog zu treten, sondern um eine politische Transformation durch eine politische Lösung zu erreichen.

„Obwohl die syrische Opposition nichts unversucht lässt und alle Pfade nutzt, um eine Lösung in Syrien zu erreichen, sollte nicht vergessen werden, dass die legitimen Forderungen der Revolution nicht verlassen werden. Dazu war das enorme Opfer des syrischen Volkes viel zu hoch“, sagte er.