Luftverschmutzung in der Stadt Arak

Iran: 77 Tage lang Luftverschmutzung in der Stadt Arak (im Zentral-Iran)  Der Generaldirektor des Umweltschutzes in der Provinz Markazi (Zentral-Iran) erklärte, schon 77 Tage lang bestehe in der Metropole Arak Luftverschmutzung – ein Gefahr für empfindliche Menschen. Hosseinali Ibrahimi sagte am 16. September 2016 in einem Interview mit der staatlichen Nachrichtenagentur Tasnim: „Die Stadt Arak ist eine von acht verschmutzten Städten des Iran; seit dem Beginn des persischen Neuen Jahres (am 20. März) sind 77 Tage mit verschmutzter Luft vergangen. An 66 Tage war die Gesundheit empfindlicher Menschen gefährdet, 9 Tage gefährdeten die gesamte Bevölkerung; dabei hatten wir im vorigen Jahr ungesunde Luft nur an 37 Tagen.“ „Die Konzentration von Aerosolen,“ so fuhr er fort, „in der Luft, die in Arak weniger als 2, 5 Mikrogramm betrug, hat heute morgen am sechsten Tag nacheinander die Zahl von 34 Mikrogramm pro Kubikmeter erreicht; sie liegt erheblich über der gebotenen Grenze und bezeugt, daß die Luft stark verschmutzt ist – eine Gefahr für die Gesundheit empfindlicher Gruppen der Bevölkerung.“ „Alle Tage der letzten Woche und fünf Tage dieser erlebten,“ so fuhr Ibrahimi fort, „in Arak ungesunde Luft. Man muß empfehlen, daß empfindliche Bevölkerungsgruppen wie Kinder, schwangere Frauen und ältere Menschen mit Herz- und Lungenleiden den Verkehr und – besonders in Notsituationen - die Innenstadt meiden. Die Stadt Arak wird wegen ihrer Nähe zu den verlassenen Lagunen und Feuchtgebieten von Mighan von Salznebel heimgesucht; hinzu kommen Staub aus der Stadt selbst und Luftverschmutzung durch Staub aus benachbarten Gebieten.“
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Dichter im Iran begeht Selbstmord

Moderner Dichter im Iran begeht mit zwanzig Jahren Selbstmord Ibrahim Alipour, ein junger iranischer Poet, hat in Ahwaz im südwestlichen Iran letzte Woche Selbstmord verübt.Nach örtlichen Berichten hat dieser moderne Dichter sein Auto am 27. Juni vor der Jundishnapur Universität für Medizin in Ahwaz geparkt, die Fenster seines Wagens hochgekurbelt und sich selbst erschossen. Ibrahim Alipour wurde 1989 geboren. Bevor er sich umgebracht hat, hat er in Instagram eine Botschaft unter der Überschrift „Es ist vorbei“ veröffentlicht.In dieser Botschaft schreibt er: „Vielleicht ist das das Ende des Spiels. Ich muss eine bessere Rolle finden“.Hier der letzte Abschnitt eines seiner letzten Gedichte vor seinem Selbstmord:„Unter den Peitschenhieben, die niedergehen, In meiner Verzweiflung und Furcht, als Jodtinktur, so dass überall in meinen offenen Wunden ein Paar Augen sichtbar sind...Bitte verdeckt nicht meine Fehler...“Der Iran hat unter dem Mullah-Regime einen schmerzlichen und tragischen Rekord zu verzeichnen an von Tag zu Tag zunehmenden Selbstmorden wegen der verbreiteten Armut, der Verzweiflung und der repressiven Politik des Regimes.      
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USA sollte an Veränderung im Iran arbeiten

Ken Blackwell: Die Politik der USA sollte an der Veränderung im Iran arbeiten In der Zeit vor den Präsidentschaftswahlen der USA sind der Iran und der islamische Fundamentalismus zu den größten außenpolitischen Herausforderungen geworden; das erklärte Ken Blackwell, ehemaliger Botschafter der Vereinigten Staaten beim Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen. Am Freitag, den 29. Juli 2016 schrieb Botschafter Blackwell im „American Thinker“: In etwa hundert Tagen wird Amerika eine Wahl von entscheidender Bedeutung erleben. Davor wird in beiden politischen Lagern viel geschehen; in diesem Jahr werden wir vor der Wahl wohl mehr erleben als die üblichen politischen Manöver. Gleichviel, wie die Wahl ausgeht – der nächste Präsident wird denselben einzigartigen Herausforderungen der nationalen Sicherheit ausgesetzt sein wie seine Vorgänger. Der Mittlere Osten befindet sich in einer schwereren Krise als je zuvor; verschiedene Beobachter meinen, er steuere der Anarchie zu. Die Bilder von wehrlosen Menschen, die in Syrien getötet werden, sind im vergangenen Jahr noch schmerzlicher geworden, auch wenn sie unsere Fernsehschirme nicht mehr in gleichem Maße beherrschen. Der islamische Extremismus mit dem daraus sich ergebenden Terror zielt jetzt mit beispielloser Grausamkeit auf Westeuropa, Amerika und den Mittleren Osten; eine einfache Reaktion darauf ist nicht gegeben. Die Problematik des islamischen Extremismus erinnert an eine unserer größten außenpolitischen Herausforderungen: den Iran. Dies Land wird von einer Theokratie regiert, die in allen größeren Kriegen des Mittleren Ostens, von Syrien über den Irak bis zum Jemen, eine bedeutende Rolle spielt. Teheran gilt als der weltweit größte staatliche Sponsor des Terrorismus und zugleich als einer der Erfinder…

Keine Deals ohne Fortschritt bei Menschenrechten

Ex-EU-Kommissare: Keine Deals mit Iran ohne Fortschritte bei Menschenrechten Von: Jorge ValeroEurActiv.com - Die ehemaligen Kommissare Karel de Gucht und Louis Michel sind gegen Bestrebungen der EU, Geschäfte mit dem Iran abzuschließen. Jegliche Deals sollten an Menschenrechtsbedingungen geknüpft werden. EurActiv Brüssel berichtet. De Gucht und Michel drängen die EU-Institutionen und Mitgliedsstaaten in einem Schreiben, Menschenrechtsfortschritte über neue Handelsverträge mit dem Regime zu stellen. “Jedwede zukünftige Beziehung zum Iran müsse von deutlichen Fortschritten im Bereich der Menschenrechte und der Abschaffung von Hinrichtungen abhängen, schreiben sie in ihrem von EurActiv eingesehenen Brief. Die Zahl der Exekutionen im Land zeichne “das schreckliche Bild einer geplanten staatlichen Tötungsmaschinerie”, wiederholen die Ex-Kommissare die Worte Amnesty International vom Juli 2015.Beide Politiker haben die EU-Außenbeziehungen der letzten zehn Jahre geprägt: der ehemalige Handelskommissar de Gucht (2010 bis 2014) und Ex-Entwicklungskommissar Michel (2004 bis 2009), Vater des belgischen Premierministers Charles Michel. Ihr Aufruf könnte ihren ehemaligen Arbeitgeber in Verlegenheit bringen. Das Schreiben verweist weiterführend auf die engen Beziehungen des Landes mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad und der Hisbollah. Letztere wird von der EU noch immer als Terrorgruppe eingestuft. Der Iran unterdrücke ethnische Minderheiten, dränge Frauen an den Rand der Gesellschaft, könne keine freien, fairen Wahlen garantieren und schikaniere einige der EU-Mitgliedsstaaten, warnen de Gucht und Michel. Im vergangenen April sagte Präsident Hassan Rohani einen Staatsbesuch in Österreich ab, nachdem sich die österreichische Regierung geweigert hatte, eine zu dieser Zeit stattfindende friedliche Oppositionskundgebung zu verbieten. “Die iranische Bevölkerung und die Opposition können  ihre Meinung nicht frei äußern. Wir…

Kammergericht: Spion will sich reinwaschen

Kammergericht Berlin: Angeklagter mutmaßlicher iranischer Spion will sich reinwaschen Von Christian Zimmermann* Nach deutschem Recht kann ein Angeklagter dem Gericht und der Öffentlichkeit jede Geschichte auftischen, mit der er sich als unschuldig darstellen will. So ist es gerade vor dem Staatsschutzsenat im Kammergericht Berlin geschehen. Die bisherigen Zeugenvernehmungen ergeben ein sehr anderes Bild von Tätern und Opfern der iranischen Spionagetätigkeit in Deutschland. Es geht um den Fall Maysam P. Die Verteidigung hat von Beginn an versucht, die Ausspähung des Nationalen Widerstandsrates Iran, von der auch dessen Unterstützer betroffen sind, zu bagatellisieren. Die Opfer werden zu Tätern gemacht, deren Ausforschung zu verstehen sei und keiner Bestrafung bedürfe. Als handele es sich nicht um ein staatlich-iranisch organisiertes System klassischer Spionage mit Registratur, Steuerungs- und Verbindungsmännern sowie bezahlten Agenten, sondern um die harmlose Aushorchung bekannter Dissidenten durch entwurzelte sozial schwache iranische Männer, die um 30 Jahre alt sind. Symptomatisch war die Antwort auf die Frage des Gerichtes nach dem Wert der Informationen. Danach waren alle Angaben nichts als unbedeutende private Mitteilungen. Tatsächlich belegt die Bundesanwaltschaft in ihrer Anklageschrift sowie in ihrem Plädoyer den Tatbestand der Spionage für eine ausländische Macht gegen Geldzahlungen in beträchtlicher Höhe. Der Schaden ist erheblich: es werden Bewegungsprotokolle erstellt, innere Strukturen der Widerstandsorganisationen aufgedeckt, vertrauliche politische Inhalte ausspioniert, mit denen dann Öffentlichkeit, Politik und Institutionen manipuliert werden. Darüber hinaus werden Personen des iranischen Widerstandes, aber auch ihre Unterstützer unter Druck und in Gefahr gesetzt. Die Abhörprotokolle belegen sehr wohl die ernsthafte Spionage für eine ausländische Macht, die mit den…

Irans Außenminister - Positive Gesicht der religiösen Diktatur

Irans Außenminister will das positive Gesicht der religiösen Diktatur sein Zarif war zu Gast bei Steinmeier  - Ein Artikel von Martin Patzelt (MdB)FOCUS-Online - Javad Zarif, iranischer Außenminister, schickt sich zu seiner Reise nach Berlin an, während im Iran in rascherer Folge als je Menschen hingerichtet werden. An zwei Tagen im Mai wurden in mehreren iranischen Städten 21 Menschen erhängt. In der bisherigen Amtszeit Zarifs als Außenminister des Gottesstaates Iran unter Präsident Rohani wurden mit Sicherheit 2500 Menschen erhängt, wahrscheinlich mehr. Der Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen für die Menschenrechtslage im Iran hat in seinem jüngsten Bericht über die hohe Zahl der Menschenrechtsverletzungen im Lande seine Besorgnis ausgesprochen.Es handelt sich um Hinrichtungen, Folter, Erzwingung von Geständnissen unter der Folter; es werden Rechtsanwälten ihre Rechte entzogen, Frauen diskriminiert, Jugendliche hingerichtet, religiöse Minderheiten unter Druck gesetzt. Die freie Rede wird in immer schärferer Weise unterdrückt und jede politische Aktivität wird verboten. 1000 Menschen hingerichtetDer Sonderberichterstatter schreibt, im Jahr 2015 seien etwa 1000 Menschen hingerichtet worden, die höchste Zahl seit 20 Jahren. Weiter heißt es: „Von 2005 bis 2015 sind mindestens 73 jugendliche Straffällige hingerichtet worden. Die Zahl der 2014 und 2015 offiziell registrierten jugendlichen Straftäter war höher als in irgendeinem entsprechenden Zeitraum der vergangenen fünf Jahre.“Bevor ich mich aber als Mitglied des Menschenrechtsausschusses des Deutschen Bundestages mit der Menschenrechtspraxis im Iran auseinandersetze und diese nicht nur beklage, sondern anprangere, möchte ich mich mit der Person des iranischen Außenministers Zarif beschäftigen.Javad Zarif ist ein Diplomat, der überall mit einem lachenden Gesicht den Eindruck vermittelt,…

Protestdemonstration - Besuch von Zarif

Berlin: Protestdemonstration anläßlich des Besuchs von Javad Zarif Der Empfang des Außenministers des iranischen Regimes während der Hinrichtungswelle ermutigt die Mullahs zu weiterem Gemetzel am iranischen Volk Unterstützer von Maryam Rajavi, der Präsidentin der iranischen Opposition, nehmen am 15. Juni an einer Demonstration in Berlin teil. Sie protestieren gegen die Anwesenheit von Javad Zarif, dem iranischen Außenminister, in Deutschland.Die Iraner – Freunde des Nationalen Widerstandsrates Iran – protestierten gegen die Hinrichtungswelle im Iran und dagegen, dass das iranische Regime den syrischen Diktator in seinem Massaker unterstützt. Die Reise des Außenministers des iranischen Regimes, Javad Zarif, nach Berlin findet in der Zeit einer beispiellosen Welle von Hinrichtungen im Iran statt. Im Mai wurden allein an zwei Tagen in verschiedenen Städten des Iran 21 Häftlinge erhängt; im Monat Mai knapp 70 Hinrichtungen. Der iranische Widerstand fordert alle Menschen, die sich für Frieden und Menschenrechte einsetzen, auf, laut und öffentlich diese Praxis des iranischen Regimes zu verurteilen und Zarif dafür zur Rechenschaft ziehen.Während der Amtszeit Zarifs als Außenminister des religiösen Faschismus, der den Iran regiert, wurden mindestens 2500 Menschen erhängt. Der Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen zur Lage der Menschenrechte im Iran äußert sich in seinem neuesten Bericht besorgt über die hohe Zahl der Hinrichtungen, das Ausmaß der Folter, der unter Folter erpreßten Geständnisse, der Fälle, in denen den Häftlingen Anwälte vorenthalten werden, der Diskriminierung der Frauen, der Hinrichtung Jugendlicher, des auf religiöse Minderheiten ausgeübten Drucks sowie über die zunehmende Unterdrückung der Meinungsfreiheit und Verhinderung jedweder politischer Tätigkeit im Iran. Er schreibt, im Jahre…
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Abgeordnete der EU - Menschenrechtsverletzungen

Über 270 Abgeordnete des EU Parlamentes verurteilen Menschenrechtsverletzungen im Iran Mehr als 270 Mitglieder des EU Parlamentes haben eine gemeinsame Erklärung zum Iran verfasst. In der Erklärung rufen sie die EU auf, als Bedingung für Beziehungen mit Teheran eine Verbesserung der Menschenrechtslage zu setzen. Die Abgeordneten, die diese Erklärung unterzeichneten, kamen aus allen 28 Mitgliedsstaaten und aus allen politischen Gruppen im Parlament. Sie drückten in der Erklärung ihre Sorge über die steigende Zahl der Hinrichtung im Iran aus, vor allem seit Hassan Rohani vor drei Jahren das Amt als Präsident übernahm. Hier der Text einer Erklärung, die am Dienstag vom Büro von Gérard Deprez, einem Abgeordneten des Parlamentes und Präsidenten der innerparlamentarischen Gruppe der Freunde für einen freien Iran im EU Parlament veröffentlicht wurde: Brüssel – 14. Juni 2016 Europäische Politiker rufen die EU auf, ein Ende der Hinrichtungen als Bedingung für Beziehungen mit dem Iran zu machen Über 270 Mitglieder des EU Parlamentes haben eine gemeinsame Erklärung zum Iran verfasst. In dieser rufen sie die EU auf, die Beziehungen zu Teheran von einer Verbesserung der Menschenrechtslage abhängig zu machen. Die Unterzeichner sind Abgeordnete des Parlamentes aus alle 28 Mitgliedsstaaten von allen politischen Gruppen des EU Parlamentes. Sie sind über die steigende Zahl von Hinrichtungen im Iran besorgt, nachdem der sogenannte „moderate“ Präsident Hassan Rohani vor drei Jahren das Amt antrat. Laut Amnesty International wurden im Jahr 2015 fast 1000 Menschen gehängt. Die Menschenrechtsorganisation nannte die Hinrichtungen ein „grausames Bild einer staatlich geplanten Hinrichtungsmaschinerie“. Der Iran hat aktuell die höchste…

Erklärung europäischer Politiker zum Iran

Text der Erklärung europäischer Politiker zum Iran Im Folgenden befindet sich eine Erklärung, die am 14. Juni 2016 veröffentlicht wurde. Sie ist von mehr als 270 Abgeordneten des EU Parlamentes unterschrieben worden und betrifft die Politik der EU gegenüber dem Iran. Die Abgeordneten fordern von der EU und seinen Mitgliedsstaaten, als Bedingung für weiteren Beziehungen mit dem Iran „einen klaren Fortschritt bei der Verbesserung der Menschenrechte und ein Ende der Hinrichtungen“ zu setzen. Text der Erklärung:  Unterstützung der Menschenrechte im Iran Juni 2016 Wir sind extrem besorgt über die steigende Zahl von Hinrichtungen im Iran. Seit der „moderate“ Präsident Rohani im August 2013 das Amt als Präsident übernommen hat, wurden mehrere Tausend Menschen im Iran gehängt. Im Juli 2015 berichtete Amnesty International über die Rate der Hinrichtungen im Iran und bezeichnete sie als „grauenvolles Bild einer staatlich geplanten Tötungsmaschinerie“. Die internationale Menschenrechtsorganisation wies darauf hin, dass der Iran zudem die höchste Zahl von Hinrichtungen Jugendlicher in der Welt hat. Im März 2016 berichtete der UN Sonderbeauftragte für Menschenrechte im Iran, dass im Iran im Jahr 2015 fast 1000 Menschen hingerichtet wurde, was die höchste Hinrichtungszahl seit mehr als 25 Jahren war. Der Iran ist, bezogen auf die Einwohnerzahl, das Land mit den meisten Hinrichtungen in der Welt. In einer öffentlichen Rede im iranischen Fernsehen beschrieb Präsident Rohani die Hinrichtungen als „gutes Gesetz“ und „Gesetz von Gott!“ In dieser Rede äußerte er auch seine volle Unterstützung für den syrischen Diktator Bashar Assad und die Hisbollah.  Diskriminierung und kriminelle Unterdrückung gegenüber ethnischen…

Iran muss Anschlagsopfer entschädigen

Kanadischer Richter: Iran muss Anschlagsopfer entschädigen ORF - Ein kanadischer Richter hat Opfern von Angriffen der radikalislamischen Milizen Hamas und Hisbollah insgesamt 13 Millionen Dollar (11,4 Mio. Euro) aus dem Staatsvermögen des Iran zugesprochen. Zur Entschädigung sollen iranische Bankkonten und Liegenschaften in Kanada herangezogen werden, hieß es in dem Urteil des Gerichts von Ontario, von dem die Nachrichtenagentur AFP gestern eine Kopie erhielt. Darin machte das Gericht Iran als Unterstützer von Hamas und Hisbollah für die Opfer mitverantwortlich.Das Geld soll den Angehörigen von US-Bürgern zugutekommen, die bei acht Bombenanschlägen bzw. Geiselnahmen in Buenos Aires, Israel, Saudi-Arabien und dem Libanon zwischen 1983 und 2002 getötet worden waren. Urteil in USA vorangegangenUnter der Federführung der Eltern von Marla Bennett, die 2002 Opfer eines Selbstmordanschlags an der Hebräischen Universität in Israel wurde, hatten sie zunächst in den USA geklagt - und recht bekommen.Ein US-Gericht machte den Iran als finanziellen Unterstützer und Ausbilder der beiden Milizen für die Attacken mitverantwortlich, bei denen Hunderte Menschen starben.Doch folgten dem Urteil keine Entschädigungen. Daraufhin zogen die Kläger nach Kanada, das in einem Gesetz aus dem Jahr 2012 entsprechende Entschädigungsklagen gegen staatliche Terrorsponsoren zulässt.Ungünstiger Zeitpunkt für RegierungTatsächlich steht der Iran in Kanada auf der Liste der staatlichen Terrorsponsoren. Allerdings bleiben die diplomatischen Vertretungen des Iran von dem Urteil ausdrücklich ausgenommen.Für die Regierung von Premierminister Justin Trudeau, die an einer Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zu Teheran interessiert ist, kommt das Urteil zu einem denkbar ungünstigen Augenblick.

Berlin: Protestdemo

Berlin: Protestdemo während des Besuchs des Außenministers der Mullahs Berlin – Mi. 15. Juni 2016 – 12 Uhr - Demonstration gegen die Hinrichtungswelle im Iran und dagegen, dass das iranische Regime das Morden des syrischen Diktators unterstützt Während des Besuchs von Javad Zarif, dem Außenminister des Mullah-Regimes, in Berlin wollen iranische Freunde des Nationalen Widerstandsrates des Iran, die in Deutschland leben, eine Protestversammlung veranstalten. Sie wird am Mittwoch, den 15. Juni 20116 um 10:30 Uhr gegenüber dem Auswärtigen Amt (Werderscher Markt 1, 10117 Berlin) stattfinden. Nach dem Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen zur Menschenrechtslage im Iran und nach Amnesty International hat das Mullah-Regime im Jahre 2015 fast 1000 Menschen hingerichtet; das ist die höchste Zahl der letzten 25 Jahre. Der Iran weist die höchste Hinrichtungsrate der Welt auf. Teheran hat mehr als 70.000 Soldaten seiner Revolutionsgarden, seiner regulären Armee und ausländischer Milizen nach Syrien entsandt, um Bashar al-Assad an der Macht zu halten. Ohne die iranische Unterstützung wäre Assad schon längst gestürzt worden; die Lage in dem vom Kriege zerrütteten Land wäre vollkommen anders. Teheran hat erklärt, der Sturz Assads sei eine „rote Linie“; es würde ihn als den entscheidenden Schlag gegen sein eigenes Überleben betrachten. In Deutschland lebende Iraner verlangen, dass jede Verbesserung der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zum Iran von einer Verbesserung der Menschenrechtslage und besonders dem Aufhören der Hinrichtungen im Iran abhängig gemacht wird. Sie wiederholen erneut, dass Zarif für die Verbrechen des Regimes und den Export von Terrorismus und Extremismus zur Rechenschaft gezogen werden muss. Zeit: 15. Juni…
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Aufdeckung des Spionagenetzes des Irans

Aufdeckung des Spionagenetzes des iranischen Regimes in Deutschland und die Reaktionen des iranischen Regimes EinleitungAm 02. Juni 2016 eröffnete der 2. Strafsenat des Berliner Kammergerichts (Elßholzstraße 30-33, 10781 Berlin) die Hauptverhandlung gegen zwei Verdächtige wegen „geheimdienstlicher Agententätigkeit“. Bereits am 28.10.2015 berichtete der Generalbundesanwalt (GBA), dass der 31-jährige Maysam P. wegen mutmaßlicher Spionage verhaftet wurde. Ihm wird Agententätigkeit für das MOIS gegen die iranischen oppositionellen Volksmodjahedin (MEK / PMOI) vorgeworfen.  Die Ermittlungen des GBA richteten sich gegen die Hauptbeschuldigten Kian Mehr alias „Sajjad“ (einen höheren iranischen Geheimdienstoffizier mit Sitz im Irak) und Maysam P. (der von „Sajjad“ für geheimdienstliche Aufträge in Deutschland rekrutiert wurde und sich derzeit in deutscher Haft befindet). Am 08.04.2016 kündigte der GBA in einer erneuten Erklärung  u.a. an:Die Bundesanwaltschaft hat am 22. März 2016 vor dem Staatsschutzsenat des Kammergerichts in Berlin gegen - den 31-jährigen iranischen Staatsangehörigen Maysam P. sowie - den 33-jährigen iranischen Staatsangehörigen Saied R. Anklage wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit (§ 99 Abs. 1 Nr. 1 StGB) erhoben. Die Angeschuldigten sind hinreichend verdächtig, seit Januar 2013 und August 2014 die iranische Oppositionsbewegung „Volksmodjahedin Iran Organisation“ (MEK) und den „Nationalen Widerstandsrat Iran“ (NWRI) ausgespäht und ihre hierbei erlangten Kenntnisse an einen iranischen Nachrichtendienst weitergeleitet zu haben. Die „Volksmodjahedin Iran Organisation“wurde 1965 gegründet. In Deutschland agieren ihre Anhänger unter dem 1981gegründeten „Nationalen Widerstandsrat Iran“. In der nunmehr zugestellten Anklageschrift ist im Wesentlichen folgender Sachverhalt dargelegt: Die Angeschuldigten Maysam P. und Saied R. gehörten früher selbst der „Volksmodjahedin IranOrganisation“ an. Der Angeschuldigte Maysam P. arbeitete spätestens seit Januar 2013, der Angeschuldigte…