Nach Hause? Bloß nicht!

Der neue iranische Präsident will das Land öffnen. Viele Iraner misstrauen seinen Versprechungen. Eine Reise zu Exilanten in Deutschland Von Sahar Sarreshtehdari in ZEIT online vom 29.9.13 Die Iraner sind ein patriotisches Volk. Wenn sie ihr Land verlassen müssen, dann nur, um irgendwann zurückzukehren – viele warten seit über 30 Jahren. Ist jetzt vielleicht der richtige Zeitpunkt gekommen?http://www.zeit.de/2013/39/iran-exilanten-ruhani/komplettansicht
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Strategiewechsel USA-IRAN ?

 Nach allen Ereignissen in New York und den Berichten dadrüber scheint sich zwischen den USA und dem Iran etwas zu ändern. Aussenminister treffen sich und die ungleichen Präsidenten telefonieren. In der westlichen Presse wurde es ohnehin herbeigeschrieben und euphorisch begrüßt, in den meisten westlichen Regierungen herbeigehofft, um endlich über den Dialog zur ersehnten Lockerung der Sanktionen zu kommen, die ohnehin von Geschäftsleuten, z.B. in Österreich und Deutschland praktiziert werden. Von den internationalen Sanktionsbrechern Russland, China und besonders Türkei wollen wir garnicht erst sprechen. Was ist passiert: eigentlich nichts, außer Atmosphäre ! Nun müssen den Worten Taten folgen, sagen doch immerhin alle, sogar die iranische Regierung , die aber leider im Iran nicht das Sagen hat. In den USA und Europa werden aber auch Stimmen laut, die sagen, dass der angebliche Strategiewechsel im Iran nur das Ergebnis der Sanktionen sei, denn die inneren Verhältnisse haben sich unter den Sanktionen sehr verschlechtert: Währungszerfall, Devisenverlust, Arbeitslosigkeit, soziale Unruhen, täglich verschärfte Repression! Darum müsse das Regime die Lockerung der Sanktionen erreichen. Also hat die Charme Offensive System. Lässt sich der Westen, allen voran die USA darauf ein? Tatsächlich geht es um Sicherheit und Hegemonie im Nahen Osten, um die Sicherheit Israels und der Energieversorgung, des Nichtkriegführens und den Pipelinebau. Menschenrechte haben im Nahen Osten ohnehin keinen Wert oder Nutzen. Der einzige demokratische , rechtsstaatliche und friedliche Staat ohne tägliche hunderte Tote ist Israel. In allen anderen Ländern lagern soziale, wirtschaftliche, politische und demographische Pulverfässer. Vor allem im Vielvölkerstaat Iran. Millionen von Jugendlichen drängen auf…

Iran will keine Massenvernichtungswaffen, ist eine Lüge

In einem sehr interessanten Hintergrundartikel in der WELT vom 26.9.2013 legt der Autor Hans Rühle eindrucksvoll dar, dass der Iran schon längst über chemische und biologische Massenvernichtungswaffen verfügt und nucleare Waffen anstrebt. Somit ist klar, dass Rohani die UN Generalversammlung belogen hat, als er in seiner Rede darauf verwies, das das islamische Land keine Massenvernichtungswaffen, allein schon aus religiösen Gründen habe und nicht anstrebe 

Rohani, Salehi und sind niemals Hoffnungsträger

Ali Akbar Salehi, der alter und neuer Chef des iranischen Atomprogramms, nahm in Wien an der Generalkonferenz der IAEO teil. Salehi ist neben Rohani einer der langjährigen Garanten im unbeirrten Streben des Regimes in Teheran nach der nuklearen Option. Bevor er unter Mahmud Ahmadi-Nejad Außenminister wurde, war er bereits von 2009 bis 2011 Leiter des Atomprogramms und stand auf der Sanktionsliste der EU.

Iran, Russland, Syrienachse immer intensiver

Ein aktuelles Treffen der Präsidenten Putin und Rohani zeigt die intensive Abstimmung bezüglich Syrien. Russland neue Initiativen zur Giftgasabrüstung , Auslieferung der S 300 Abwehrraketen und massiven Drohungen gegen eine amerikanische Intervention zeigen die Hinhalte Strategie dieser Mächte. Damit können die massiven Menschenrechtsverletzungen in Syrien und im Iran, aber auch im Irak weitergehen. Diese Allianz stoppt kein Morden , sondern verlängert die Leiden der Bevölkerungen zugunsten der eigenen Machtinteressen und persönlichen Vorteile.
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