Westen und der Iran

Erklärung europäischer Politiker zum Iran

Text der Erklärung europäischer Politiker zum Iran Im Folgenden befindet sich eine Erklärung, die am 14. Juni 2016 veröffentlicht wurde. Sie ist von mehr als 270 Abgeordneten des EU Parlamentes unterschrieben worden und betrifft die Politik der EU gegenüber dem Iran. Die Abgeordneten fordern von der EU und seinen Mitgliedsstaaten, als Bedingung für weiteren Beziehungen mit dem Iran „einen klaren Fortschritt bei der Verbesserung der Menschenrechte und ein Ende der Hinrichtungen“ zu setzen. Text der Erklärung:  Unterstützung der Menschenrechte im Iran Juni 2016 Wir sind extrem besorgt über die steigende Zahl von Hinrichtungen im Iran. Seit der „moderate“ Präsident Rohani im August 2013 das Amt als Präsident übernommen hat, wurden mehrere Tausend Menschen im Iran gehängt. Im Juli 2015 berichtete Amnesty International über die Rate der Hinrichtungen im Iran und bezeichnete sie als „grauenvolles Bild einer staatlich geplanten Tötungsmaschinerie“. Die internationale Menschenrechtsorganisation wies darauf hin, dass der Iran zudem die höchste Zahl von Hinrichtungen Jugendlicher in der Welt hat. Im März 2016 berichtete der UN Sonderbeauftragte für Menschenrechte im Iran, dass im Iran im Jahr 2015 fast 1000 Menschen hingerichtet wurde, was die höchste Hinrichtungszahl seit mehr als 25 Jahren war. Der Iran ist, bezogen auf die Einwohnerzahl, das Land mit den meisten Hinrichtungen in der Welt. In einer öffentlichen Rede im iranischen Fernsehen beschrieb Präsident Rohani die Hinrichtungen als „gutes Gesetz“ und „Gesetz von Gott!“ In dieser Rede äußerte er auch seine volle Unterstützung für den syrischen Diktator Bashar Assad und die Hisbollah.  Diskriminierung und kriminelle Unterdrückung gegenüber ethnischen…

Iran muss Anschlagsopfer entschädigen

Kanadischer Richter: Iran muss Anschlagsopfer entschädigen ORF - Ein kanadischer Richter hat Opfern von Angriffen der radikalislamischen Milizen Hamas und Hisbollah insgesamt 13 Millionen Dollar (11,4 Mio. Euro) aus dem Staatsvermögen des Iran zugesprochen. Zur Entschädigung sollen iranische Bankkonten und Liegenschaften in Kanada herangezogen werden, hieß es in dem Urteil des Gerichts von Ontario, von dem die Nachrichtenagentur AFP gestern eine Kopie erhielt. Darin machte das Gericht Iran als Unterstützer von Hamas und Hisbollah für die Opfer mitverantwortlich.Das Geld soll den Angehörigen von US-Bürgern zugutekommen, die bei acht Bombenanschlägen bzw. Geiselnahmen in Buenos Aires, Israel, Saudi-Arabien und dem Libanon zwischen 1983 und 2002 getötet worden waren. Urteil in USA vorangegangenUnter der Federführung der Eltern von Marla Bennett, die 2002 Opfer eines Selbstmordanschlags an der Hebräischen Universität in Israel wurde, hatten sie zunächst in den USA geklagt - und recht bekommen.Ein US-Gericht machte den Iran als finanziellen Unterstützer und Ausbilder der beiden Milizen für die Attacken mitverantwortlich, bei denen Hunderte Menschen starben.Doch folgten dem Urteil keine Entschädigungen. Daraufhin zogen die Kläger nach Kanada, das in einem Gesetz aus dem Jahr 2012 entsprechende Entschädigungsklagen gegen staatliche Terrorsponsoren zulässt.Ungünstiger Zeitpunkt für RegierungTatsächlich steht der Iran in Kanada auf der Liste der staatlichen Terrorsponsoren. Allerdings bleiben die diplomatischen Vertretungen des Iran von dem Urteil ausdrücklich ausgenommen.Für die Regierung von Premierminister Justin Trudeau, die an einer Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zu Teheran interessiert ist, kommt das Urteil zu einem denkbar ungünstigen Augenblick.

Aufdeckung des Spionagenetzes des Irans

Aufdeckung des Spionagenetzes des iranischen Regimes in Deutschland und die Reaktionen des iranischen Regimes EinleitungAm 02. Juni 2016 eröffnete der 2. Strafsenat des Berliner Kammergerichts (Elßholzstraße 30-33, 10781 Berlin) die Hauptverhandlung gegen zwei Verdächtige wegen „geheimdienstlicher Agententätigkeit“. Bereits am 28.10.2015 berichtete der Generalbundesanwalt (GBA), dass der 31-jährige Maysam P. wegen mutmaßlicher Spionage verhaftet wurde. Ihm wird Agententätigkeit für das MOIS gegen die iranischen oppositionellen Volksmodjahedin (MEK / PMOI) vorgeworfen.  Die Ermittlungen des GBA richteten sich gegen die Hauptbeschuldigten Kian Mehr alias „Sajjad“ (einen höheren iranischen Geheimdienstoffizier mit Sitz im Irak) und Maysam P. (der von „Sajjad“ für geheimdienstliche Aufträge in Deutschland rekrutiert wurde und sich derzeit in deutscher Haft befindet). Am 08.04.2016 kündigte der GBA in einer erneuten Erklärung  u.a. an:Die Bundesanwaltschaft hat am 22. März 2016 vor dem Staatsschutzsenat des Kammergerichts in Berlin gegen - den 31-jährigen iranischen Staatsangehörigen Maysam P. sowie - den 33-jährigen iranischen Staatsangehörigen Saied R. Anklage wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit (§ 99 Abs. 1 Nr. 1 StGB) erhoben. Die Angeschuldigten sind hinreichend verdächtig, seit Januar 2013 und August 2014 die iranische Oppositionsbewegung „Volksmodjahedin Iran Organisation“ (MEK) und den „Nationalen Widerstandsrat Iran“ (NWRI) ausgespäht und ihre hierbei erlangten Kenntnisse an einen iranischen Nachrichtendienst weitergeleitet zu haben. Die „Volksmodjahedin Iran Organisation“wurde 1965 gegründet. In Deutschland agieren ihre Anhänger unter dem 1981gegründeten „Nationalen Widerstandsrat Iran“. In der nunmehr zugestellten Anklageschrift ist im Wesentlichen folgender Sachverhalt dargelegt: Die Angeschuldigten Maysam P. und Saied R. gehörten früher selbst der „Volksmodjahedin IranOrganisation“ an. Der Angeschuldigte Maysam P. arbeitete spätestens seit Januar 2013, der Angeschuldigte…

Atomabkommen mit Iran „reicht nicht hin”

Früherer General der US Marine James Mattis: Das Atomabkommen mit dem Iran „reicht nicht hin” Der in Pension befindliche General des US Marinekorps James Mattis hat am Freitag die Obama Administration angehalten, das Abkommen über die Entwicklung von Atomwaffen des Weißen Hauses mit dem iranischen Regime zu überarbeiten. General Mattis, ein früherer zentraler Kommandochef, der für seinen unverblümten und offenen Kommandostil bekannt ist, hat den gleichen Ton angeschlagen bei der Äußerung seiner heftigen Kritik am Iran in einer Ansprache vor der in Washington DC ansässigen Denkfabrik für Strategische und Internationale Studien am Freitag. Darüber hat die Washington Post berichtet. Er charakterisierte das Abkommen, das zwischen Washington und Teheran abgeschlossen wurde, als eine „unvollkommene“ Abmachung, die die Bemühungen Teherans, eine Atomwaffe zu bekommen, nicht beseitigt, sondern nur verzögert.„Das [war} kein Freundschaftsvertrag“, erklärte der Viersterne General: „Es ist eine Vereinbarung der Rüstungskontrolle, die nicht hinreicht“. Präsident Obama hat das Abkommen mit dem iranischen Regime und den anderen führenden Politikern der Welt  im letzten Juli unterzeichnet. Teheran hat sich darin einverstanden erklärt, seine Bemühungen um den Bau der Atomwaffe einzufrieren im Gegenzug zu dem Zurückfahren von lähmenden Sanktionen, die von den USA und ihren Verbündeten verhängt worden waren. „Der Iran wird uns hintergehen, ... das ist der Sinn, den man entnimmt, wenn man liest“,  wie die Abmachungen im Atomabkommen lauten, erläuterte Gen. Mattis und setzte hinzu, das iranische Regime ist „kein Nationalstaat, sondern ein Revolutionsregime mit der Absicht, Chaos zu bewirken“. Gen. Mattis schlägt vor, dass der Kongress ein Aufsichtskomitee bildet, das aus…

Politiker warnen vor Beziehung mit Iran

Würdenträger aus Italien warnen vor Beziehungen mit dem iranischen Regime Bekannte italienische Politiker und Menschenrechtsaktivisten hielten am Montag in Rom eine Konferenz ab, in der sie Regierungschef Matteo Renzi für seinen Besuch in dieser Woche im Iran kritisierten. Die italienischen Würdenträger forderten von Renzi, dass er seinen Fokus bei dem Besuch auf die erschreckende Menschenrechtslage im Iran legt, anstatt Wirtschaftsdeals mit dem Mullahregime auszuhandeln. Renzi reiste am Dienstag nach Teheran. Zu den Rednern der Konferenz am Montag, die in der Zentrale der italienischen NGO Nonviolent Radical Party abgehalten wurde, zählte auch der frühere italienische Außenminister Giulio Terzi, außerdem sprachen Elisabetta Zamparutti, frühere italienische Abgeordnete und Schatzmeisterin der Menschenrechtsorganisation Hands off Cain, sowie Sergio D'Elia, Vorsitzender von Hands off Chain und der frühere italienische Journalist Aldo Forbice. Sergio D'Elia zeigte anhand von Daten über Hinrichtungen im Iran, dass das Regime seit dem Amtsantritt von Hassan Rohani als Präsident des Regimes mindestens 2214 Menschen hingerichtet hat. Frau Zamparutti beschrieb Rohani als „falschen Gemäßigten“ und ergänzte, dass die Hinrichtungen im Iran unter ihm die höchsten seit 25 Jahren im Iran waren. Minister Terzi warnte westliche Regierungen davor, dass sie ein großes Risiko eingehen, wenn sie wirtschaftliche und politische Beziehungen mit den Mullahs im Iran knüpfen. Regierungschef Renzi muss zuerst die Gefahren bedenken, welche das iranische Regime durch seine Einmischungen in den Nachbarstaaten verursacht, bevor er Handelsbeziehungen mit den Mullahs eingeht, sagte er. Westliche Unternehmen, die denken, mit dem Iran Profit machen zu können, sollten bedenken, dass sie damit indirekt dem Regime dabei helfen,…

Absage des Iran-Besuchs gefordert

Iranischer Widerstand ruft zur Absage des Iran-Besuchs von Renzi auf Die Mullahs ziehen aus der Reise des italienischen Premiers in den Iran ihre Vorteile - Der Iranische Widerstand ruft zur Absage des Besuchs des italienischen Premierministers Renzi im Iran auf. Der Iranische Widerstand ist alarmiert dadurch, dass die terroristische religiöse Diktatur, die im Iran an der Macht ist, aus dem Besuch Vorteile ziehen würde, um die Verletzungen der Menschenrechte und den Export von Terror und Fundamentalismus  zu vermehren. Das Regime der Kleriker benutzt solche Besuche gegen die eigensten Interessen des Volkes im Iran und gegen Frieden und Ruhe in der Region. In der Amtszeit von Rohani als Präsident des Regimes der Mullahs wurden mehr als 2300 Menschen im Iran hingerichtet. Er hat erklärt, die Hinrichtungen seien „göttliche Gebote oder Gesetze, die im Parlament verabschiedet worden sind“, die auszuführen seien. Nach dem Bericht des Sonderberichterstatters über die Situation der Menschenrechte im Iran war die Zahl der Hinrichtungen im Jahr 2015 die höchste in den vergangenen 25 Jahren. Das iranische Regime hat in den letzten Monaten Raketen zum Test abgefeuert in offener Verletzung der Resolution 2231 des UNO Sicherheitsrats. Diese Raketen können Atomsprengköpfe tragen.Ferner wurden in den vergangenen Wochen drei iranische Schiffe in internationalen Gewässern aufgegriffen, die versucht haben, Waffen für die Houthis im Jemen zu transportieren, ein Bruch der Resolution 2216 des UNO Sicherheitsrats. Unterdessen hat Teheran beständig die Zahl der Truppen zum Massaker an dem Volk in Syrien erhöht. In den allerletzten Wochen hat die iranische Armee ihre Kommandodivision nach Syrien…

Der Iran und seine Opposition in Europa

Europaabgeordnete: Nicht zulassen, dass der Iran seine Opposition in Europa zum Schweigen bringt Die Gruppe „Freunde eines freien Iran“ des Europäischen Parlaments haben zur Absage des Besuchs der Präsidenten der Mullahs in Österreich folgende Erklärung herausgegeben: PresseerklärungBrüssel, den 5. April 2016 Die Maßnahmen, mit denen der Iran versucht, seine Opposition in Europa zu unterdrücken und zum Schweigen zu bringen, dürfen nicht hingenommen werden Die iranische Regierung hat den Besuch von Präsident Rouhani in Österreich am 30. März mit Hinweis auf „Sicherheitserwägungen“ wenige Stunden vor seinem Abflug abgesagt. Die Begründung wurde von Heinz Fischer, dem Präsidenten Österreichs, sofort zurückgewiesen; er sagte, es hätten überhaupt keine Sicherheitsprobleme bestanden. Einige Tage darnach erklärte der mächtige Sprecher des iranischen Parlaments, Ali Larijani, der Besuch Rouhanis sei wegen einer Demonstration der Hauptopposition PMOI abgesagt worden. Er erklärte, die österreichische Regierung habe die Forderung des iranischen Präsidenten, die Erlaubnis der Versammlung der PMOI zu widerrufen, abgelehnt. Am 30. März zitierte die österreichische Zeitung „Die Presse“ österreichische Diplomaten dahin, die iranische Regierung habe Österreich gebeten, eine Demonstration während Rouhanis Besuch in Wien zu untersagen. Doch die österreichische Regierung ... hatte die Forderung abgelehnt. Heinz Fischer, Österreichs Bundespräsident, erklärte: „Wir haben alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen ergriffen; Österreich kann aber Versammlungen und Demonstrationen nicht verbieten. Die Versammlungsfreiheit ist in der österreichischen Verfassung tief verwurzelt. ... Versammlungen können in unserer Demokratie nicht verboten werden.“ Die „Freunde eines freien Iran“ im Europäischen Parlament beglückwünschen die Regierung Österreichs, die sich weigerte, der anti-demokratischen Forderung des Iran zu entsprechen. Entschieden verurteilen wir diplomatischen Druck,…

Stewardessen sollen Kopftuch tragen

Flüge in den Iran: Air-France-Stewardessen sollen Kopftuch tragen Air France fliegt bald wieder den Iran an. Beim Verlassen des Flugzeugs soll das weibliche Bordpersonal Kopftuch tragen. Nun wehren sich die Gewerkschaften – bei der Lufthansa bleibt Protest aus.  (Die Welt - Von Gesche Wüpper) Es ist eine Strecke, in die Air France große Hoffnungen setzt. Am 17. April nimmt die französische Airline die Flugverbindungen von Paris nach Teheran wieder auf, acht Jahre nachdem sie unterbrochen wurden. Denn seit die USA und die EU Mitte Januar die Sanktionen gegen den Iran aufgehoben haben, interessieren sich immer mehr Touristen und Geschäftsleute für das vorderasiatische Land.Doch nun wird die feierliche Wiedereröffnung der Strecke von den Protesten mehrerer Gewerkschaften überschattet. Sie wehren sich gegen die geplante Kopftuch-Pflicht für das weibliche Bordpersonal von Air France bei Flügen in den Iran. Das sei ein Angriff auf die persönliche Freiheit der Angestellten, argumentieren sie.Die Fluggesellschaft hat Stewardessen, aber auch Pilotinnen in einem internen Memo angewiesen, in Teheran die gültigen Gesetze des Irans und die damit verbundenen Kleidervorschriften zu beachten. "Die Frauen müssen während des Fluges eine lange Hose, eine weite Jacke sowie beim Verlassen des Flugzeugs einen Schal tragen, der die Haare verdeckt", sagte Christophe Pillet von der Bordpersonal-Gewerkschaft SNPNC. "Wir haben jeden Tag Anrufe von besorgten Flugbegleiterinnen, die uns sagen, dass sie kein Kopftuch tragen wollen.""Franzosen sind frei"Andere Fluggesellschaften wie Lufthansa (Link: http://www.welt.de/themen/lufthansa/) oder Austrian Airlines, die den Iran bereits anflögen, befolgten die Kopftuch-Pflicht auch, hieß es bei Air France. Im Übrigen sehe die konzerninterne Kleidervorschrift…

Macht keine Geschäfte mit dem Iran

US Kongress-Abgeordneter: Macht keine Geschäfte mit dem iranischen Regime Peter Roskam, der Vorsitzende des Unterkomitees für Wege zur Überwachung im US Repräsentantenhaus, warnte in einem Artikel des Wall Street Journal den Westen davor, keine Geschäfte mit dem Mullahregime im Iran zu tätigen. „Nach dem Ende der meisten Sanktionen nach dem Atomdeal von Präsident Obama haben die Mullahs ihre Muskeln spielen lassen und schießen nun ballistische Raketen ab, was eine Verletzung der Resolutionen des UN Sicherheitsrates ist. Sie entführen und bedrohen US Matrosen, feuern Raketen neben US Schiffe. Zeitgleich ist der iranische Präsident Rohani auf einer internationalen Tour mit einer einfachen Botschaft unterwegs: Die islamische Republik hat ihre Tore für Geschäfte geöffnet.“, schrieb er am Donnerstag.  „Angestellte, Investoren und Vertreter von Unternehmen, die darüber nachdenken, in den iranischen Markt einzutreten, sollten nicht in Versuchung geraten. Wenn man keine Geschäfte mit dem IS machen will, dann sollte man auch keine Geschäfte mit der islamischen Repubik machen.“ „Seit der gemeinsame Aktionsplan in Kraft getreten ist, haben westliche Unternehmen still und leise damit begonnen, Geschäftsbeziehungen mit einem Land zu knüpfen, welches sie als neuen Markt mit viel Potential sehen. Nach Jahren der Sanktionen und der wirtschaftlichen Stagnation empfängt der Iran ausländische Investoren mit offenen Armen.“ „Doch der Iran ist nicht einfach nur ein Markt mit viel Potential. Er ist der weltweit größte Sponsor des Terrorismus. Er ist der Lieferand und Hersteller von Straßenbomben, welche Tausende US Soldaten in Afghanistan und Irak töteten. Er ist der Patron von Bashar Assad bei seinem Abschlachten unschuldiger Menschen…

Raketentests des iranischen Regimes

US-Senator verärgert über die Tatenlosigkeit der UNO angesichts der Raketentests des iranischen Regimes Das Widerstreben des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen gegen sanktionierende Reaktionen auf das Programm des iranischen Regimes zum Bau ballistischer Raketen hat in einem der wichtigsten Mitglieder des US-Senats eine verärgerte Reaktion hervorgerufen – so nach Bericht der „Washington Post“ vom Mittwoch.  (Foto: Auswärtiger Ausschuß des Senats der Vereinigten Staaten – Vorsitzender Bob Corker) Am Mittwoch berichtete Reuters, Diplomaten des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen betrachteten die Frage neuer Sanktionen nicht als dringend, denn der einschlägigen UN-Resolution zufolge sei das iranische Regime nur „aufgerufen“, keine Tests ballistischer Raketen durchzuführen, die atomare Sprengköpfe tragen könnten; man habe ihm solche aber nicht verboten. Das „steht in direktem Widerspruch zu Versicherungen, die die Regierung abgegeben hat,“ sagte Bob Corker (Republikaner aus Tennessee), der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des US-Senats, in einer Erklärung am Mittwoch. „Viele von uns haben es ja bereits befürchtet: Es scheint jetzt, daß der Iran solche Einschränkungen ungestraft mißachten kann und vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen keine Reaktionen befürchten muß.“ Senator Corker stimmte mit allen Republikanern des Senats gegen das Nuklearabkommen mit dem Iran, dem der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen durch Annahme seiner Resolution 2231 zugestimmt hat, in welcher das iranische Regime auch aufgefordert wurde, von der Herstellung ballistischer Raketen, die atomare Sprengköpfe tragen können, abzusehen. Seit dem Abschluß des Abkommens beharrt die Regierung Obama darauf, daß nur die Sanktionen, die sich auf die nukleare Tätigkeit des iranischen Regimes bezogen, durch das Abkommen aufgehoben worden seien, während alle anderen…

Terror in Brüssel

Terror in Brüssel – Das iranische Staatsfernsehen: die Europäer dürften ‚nur sich selbst die Schuld’ an den Terroranschlägen ‚geben’ Eine in Brüssel ansässige Nicht-Regierungs-Organisation hat das iranische Regime verurteilt, weil es über sein Staatsfernsehen „sarkastische Berichte“ von den tödlichen Terroranschlägen ausgestrahlt hat, die am 22. März in der belgischen Hauptstadt stattgefunden hatten. Die „Alliance to Renew Cooperation among Humankind (ARCHumankind)“ (‚Bündnis zur Erneuerung der Zusammenarbeit in der Menschheit’) erklärte, sie sei weiterhin „darüber entsetzt, daß das iranische Staatsfernsehen sich über die Hohe Vertreterin und Vizepräsidentin Federica Mogherini lustig macht, weil sie auf den Tod jener, die von Terroristen des ISIL angegriffen worden waren, menschlich reagierte“. „Dieser Sender“ – so fügt die Erklärung der „ARCHumankind“ vom 30. März hinzu – „setzte seinen Hohn fort, indem er die Annahme nahelegte, Europa ‚habe sich selbst die Schuld zu geben’; vielleicht könne Europa sich jetzt ‚der Angst und dem Schrecken nahe fühlen, welche das syrische Volk seit fünf Jahren zu erdulden hatte – bedingt durch seine (d. i. europäische) Politiker.“ „Diese Handlungen von militanten Jihadisten lassen niederträchtige Grausamkeit erkennen. Wenn das iranische Staatsfernsehen meint, europäische Abgeordnete unterstützten terroristische Handlungen, so kann das nur als Ermutigung zur Fortsetzung der jihadistischen Aggression Europa gegenüber angesehen werden.“ „Die europäischen Institutionen haben sich unziemlicherweise dazu entschieden, die gut dokumentierte Mitwirkung der iranischen Behörden bei der Gründung eines Zweigs von Al-Qaeda im Irak, im Jahre 2001, ebenso zu vergessen wie die Tatsache, daß das syrische Regime diese Organisation von 2003 bis 2011 logistisch unterstützt hat – in der vergeblichen…

Hassan Rohani ist kein Reformer

Hassan Rohani ist kein Reformer Der jetzige iranische Präsident ist schon seit langem eine Schlüsselfigur des Regimes in Teheran, also Repräsentant einer erbarmungslosen Theokratie.Von Nahid Hematabadi  (DiePresse.com)Diese Woche sollte Hassan Rohani, der Präsident der Islamischen Republik Iran, zu einem Staatsbesuch nach Österreich kommen. Nach dem, was wir über Rohani wissen, wollte er versuchen, das Bild einer „moderaten“ Gottesherrschaft im Iran zu malen und behaupten, er wolle die Zustände verbessern.               Er wollte Österreich glauben machen, er stehe für eine andersartige iranische Führung. Als iranisch-österreichische Künstlerin (Sängerin in der Teheraner Staatsoper) weiß ich aber, dass Rohani ein falsches Bild malt.Ich musste vor 30 Jahren zusammen mit meinem Mann aus dem Land fliehen und bin nun in meiner zweiten Heimat in Wien wohnhaft. Mein inzwischen verstorbener Gatte – Professor Bahram Alivandi – war ein gefeierter Maler in Iran und Österreich, der einen neuen Stil entwickelt hat. Er wurde mit mehreren Preisen und Ehrendiplomen in Europa und USA ausgezeichnet.Wir beide waren aktiv in der nationalen Erhebung, die 1979 zum Sturz der Diktatur des Schahs führte. Viele Künstler spielten im Aufstand wichtige Rollen. Sie erkannten, dass die Freiheit, die vielen Teilen der iranischen Gesellschaft vorenthalten wurde, vonnöten war. Die Erhebung gegen den Schah hätte in ein neues Zeitalter führen können – eine Zeit, in der man auf allen Gebieten des schöpferischen Ausdrucks freier hätte arbeiten können. Als aber die fundamentalistischen Kleriker an die Macht kamen und die Theokratie Gestalt annahm, wurde aus dem frischen Frühling rasch ein kalter…