Die syrische Opposition

 

„Das iranische Regime ist der Mörder des syrischen Volkes,“ sagte Osama Abu Zaid, Sprecher der Delegation der syrischen Opposition bei den Gesprächen, die zur Zeit in Astana, der Hauptstadt von Kasachstan stattfinden, um den syrischen Konflikt zu lösen. – Am Donnerstag, den 5. Mai erklärte die syrische Opposition, sie werde jedes Abkommen verwerfen, an dem das iranische Regime beteiligt wäre bzw. als staatlicher Garant betrachtet würde.

Die Opposition sagte auch, sie werde jede Vereinbarung verwerfen, die nicht auf internationalen Resolutionen beruhen würde.

„Wir wenden uns gegen eine Teilung Syriens; wir sind an dem unterzeichneten Abkommen nicht aktiv beteiligt,“ sagte Abu Zaid während einer Pressekonferenz in Astana; er forderte einen Zeitplan für den Abzug fremder Milizen aus Syrien.

Der Sprecher der syrischen Opposition sagte: „Wir waren schockiert durch die Art, wie [Rußland] den Konflikt verschärfte, indem es Gebiete bombardierte, die [von Assads Kontrolle] befreit worden waren.“

„Bevor wir an den Verhandlungen teilnahmen, wurde uns versprochen, die Bombardierung befreiter Gebiete werde beendet werden,“ versicherte Abu Zaid, und „unsere Entscheidung, an den Gesprächen in Astana teilzunehmen, zielte auf ein Ende des Blutvergießens in Syrien.“

Abu Zaid betonte, es sei für die internationale Gemeinschaft notwendig, praktische Maßnahmen zu ergreifen, um den Einfluß und die Ambitionen des iranischen Regimes in Syrien zu beenden. Er weigerte sich, auf eine Frage des syrischen staatlichen Fernsehens zum Frage nach dem Kampf gegen die Al-Nusra-Front zu antworten, aber ein anderes Mitglied der Delegation der Opposition beantwortete wie folgt die Frage: „Wir kämpfen gegen jeden, der Syrer ermordet.“

Die nächste Runde der Gespräche in Astana soll Mitte Juli stattfinden.

Einige Vertreter der oppositionellen Gruppen verließen den Raum, als der Vertreter des iranischen Regimes die Vereinbarung unterzeichnete. Die bewaffnete syrische Opposition erklärte am Mittwoch, sie verwerfe irgendeine Rolle des iranischen Regimes im syrischen Krieg und seine Funktion als Garantie-Macht.  

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IRGC in Syrien

 – Ein Mitglied der Delegation der Syrischen Nationalen Koalition, Yasser Farhan, sagte in einem Interview mit Sky News am 20. Februar:“ Die syrische Opposition ruft die USA und die UN auf, die Milizen des iranischen Regimes als terroristische Organisationen auf die Terrorlisten zu setzen, weil sie die destruktive Politik des iranischen Regimes in Syrien umsetzen.“.

Yasser Farhan ergänzte:“ Nur über al-Kaida in Syrien zu sprechen, ist nicht akzeptabel, es dient nicht der syrischen Revolution. Die Anwesenheit der Milizen des iranischen Regimes sind eine Bedrohung für Syrien. Es gibt aktuell 66 Milizen in Syrien, die im Namen des iranischen Regimes agieren. Sie kämpfen ausschließlich für Assad und gegen die syrische Revolution und sie begehen Kriegsverbrechen gegen Zivilisten.

Das Assad Regime zerstört alle Komponenten der syrischen Gesellschaft und benutzt verbotene Waffen. Unter solchen Bedingungen und wegen all der Bedrohungen fokussiert sich die Opposition auf das iranische Regime und seine von ihm unterstützten Milizen.

Daher rufen wir auf, die Milizen des iranischen Regimes als terroristischen Gruppen zu listen, weil sie dessen expansionistische und sektiererische Politik umsetzen und weil sie feindlich gegenüber allen Ländern dieser Region sind. Wir rufen die USA, die UN und alle Länder auf, die syrische Revolution dadurch zu unterstützen, dass diese Milizen zu terroristischen Gruppen erklärt werden.“

Massenhinrichtungen in Syrien

Spiegel Online – Es geht um Folter, Vergewaltigungen, Nahrungsentzug - und um tausendfache Hinrichtungen: Amnesty International erhebt schwere Vorwürfe gegen die syrische Regierung.
Die Henker kamen jede Woche. Sie nahmen Häftlinge mit, jedes Mal bis zu 50 Personen.

Dann hängten sie sie auf - unter größter Geheimhaltung. Es sind unfassbare Gräueltaten, die ein Bericht von Amnesty International beschreibt. Und die Vorwürfe der Menschenrechtsorganisation wiegen schwer: Über fünf Jahre hinweg, zwischen 2011 und 2015, soll Syriens Regierung bei Massenhinrichtungen rund 13.000 Gefangene getötet haben.
Die Opfer seien im berüchtigten Militärgefängnis Saidnaja bei Damaskus ohne rechtsstaatliche Verfahren hingerichtet worden, heißt es in dem Amnesty-Bericht. Bei den meisten Getöteten habe es sich um Zivilisten gehandelt.
Syriens Regierung setze die Gefangenen in Saidnaja zudem bewusst unmenschlichen Haftbedingungen aus, heißt es. So komme es zu Folter, Vergewaltigungen oder dem Entzug von Nahrung, Wasser und medizinischer Versorgung. Durch diese "Vernichtungspolitik" sei eine riesige Zahl an Häftlingen getötet worden.
"Von höchster Stelle genehmigt"
Bei diesen Praktiken handele es sich um Verbrechen gegen die Menschlichkeit, erklärte Amnesty weiter. "Die in diesem Bericht dargestellten Gräueltaten decken eine verborgene, monströse Kampagne auf, die von höchster Stelle der syrischen Regierung genehmigt wurde", heißt es. Ziel sei es, jede abweichende Meinung in der syrischen Bevölkerung zu vernichten. Es gebe starken Grund zur Annahme, dass die Hinrichtungen bis heute stattfänden.
Dem Bericht zufolge wurden die Insassen vor der Hinrichtung in Schnellverfahren von einem Militärgericht zum Tode verurteilt. Die Urteile basierten auf falschen Geständnissen, die Gefangene unter Folter gemacht hätten.
Der Bericht stützt sich nach Angaben von Amnesty auf Interviews mit 84 Zeugen, darunter mit früheren Wächtern und Offiziellen, Insassen, Richtern und Anwälten. Die Menschenrechtsorganisation forderte die Vereinten Nationen zu einem sofortigen Eingreifen und einer Untersuchung auf. Der Uno-Sicherheitsrat dürfe die Augen vor diesen grässlichen Verbrechen nicht verschließen.
Bilder von Toten
Bereits im vergangenen August hatte Amnesty angeprangert, seit dem Ausbruch des syrischen Aufstands im Frühjahr 2011 seien in den Gefängnissen der Regierung fast 18.000 Menschen ums Leben gekommen. Die Häftlinge seien dort vom ersten Moment an schwerer Folter und anderen Misshandlungen ausgesetzt gewesen.
Nach Schätzungen syrischer Menschenrechtler sind seit 2011 sogar bis zu 50.000 Menschen in Regierungsgefängnissen gestorben. Vor drei Jahren waren mehr als 50.000 Fotos von Toten bekannt geworden, die ein früherer Militärfotograf mit dem Decknamen Caesar 2013 aus dem Land geschmuggelt hatte. Die Bilder zeigen Tausende ausgemergelte Leichen mit schweren Misshandlungsspuren.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/amnesty-international-wirft-syrien-massenhinrichtungen-mit-13-000-toten-vor-a-1133432.html

Waffenstillstand in Syrien

NWRI – In einem Interview mit der Fernsehstation Al-Dschasira äußerte der syrische Militärexperte General Ahmad Rahal, das Mullah-Regime im Iran und das Regime von Bashar Assad seien die Hauptverlierer beim Waffenstillstand in Syrien.

Al-Dschasira TV: Nach der Übereinkunft über einen Waffenstillstand, der zwischen Russland und der Freien Syrischen Armee durch die Vermittlung der Türkei unterzeichnet worden ist, gaben Beobachter bekannt, dass das iranische Regime und Assad ihre Ziele bei den Verhandlungen nicht erreicht hätten, weil sie dabei nicht vertreten gewesen seien und nichts beigetragen hätten und weil das Abkommen ihnen aufgezwungen worden sei.
General Rahad dazu: „Ich habe zuvor gesagt, dass die Türkei und Russland imstande sind, die Sache zu regeln. Präsident Erdogan hat klargestellt, dass nur Daesh (ISIS) von der Vereinbarung ausgeschlossen sein würden. Das iranische Regime hat über die Gruppen Ahrar al-Sham und Jaish al-Islam behauptet, sie würden ausgeschlossen. Das hat sich aber nicht bewahrheitet. Wir sind mit der Realität konfrontiert, dass das iranische Regime und das Assad Regime die Hauptverlierer bei dem Abkommen sind“.
„Jeder weiß, dass für die Herstellung einer politischen Lösung zuallererst Assad entfernt werden muss. Wenn es zu einer politische Resolution kommt, muss die Ausweisung aller Milizen aus Syrien ein Teil der Vorkehrungen darin sein“.
„Deshalb hat das iranische Regime dem Druck von Russland nachgeben müssen. Ich sage nicht, dass das Regime im Iran mit dem Abkommen einverstanden ist oder es akzeptiert, aber es versteht sehr gut, dass es Russlands politische und militärische Anstrengungen nicht durchkreuzen kann, weil wir es auch für die Zukunft mit der Trump Administration  zu tun bekommen werden. Das ist etwas, was das iranische Regime tätig werden lässt. Von jetzt ab sieht sich das iranische Regime einem mächtigen Hebel gegenüber, der nicht nur Russland und die Türkei, sondern auch die USA einschließt“.

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Die Rolle des iranischen Regimes im Syrien

Das als reformistisch geltende Mitglied der „Islamic Iran Participation Front“ (‚Front der Teilnahme des Islamischen Iran’), Mostafa Tajzadeh räumte, ein, daß die Projekte des Mullah-Regimes und besonders seine Beteiligung an der Unterdrückung und Ermordung unschuldiger syrischer Menschen verfehlt gewesen sein. In seinen Worten: „Das Regime des Iran machte sich mit Hilfe der Armee Assads daran, gegen andere Syrer zu kämpfen; es war der Beginn einer Katastrophe.“

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Am 29. Oktober 2016 sagte Mostafa Tajzadeh in einem Interview mit der Wochenzeitung „Rooberoo“ (die in Teheran gedruckt wird), in den Augen vieler Araber sei Hassan Nasrallah (der Chef der terroristischen Hisbollah) zu dem Leiter er schiitischen Sekte geworden, die gegen die Mehrheit der Muslime kämpfe. Auch räumte er ein, daß das Regime im syrischen Sumpf steckt.

Mostafa Tajzadeh kritisiert die terroristische Quds-Truppe der Iranischen Revolutionsgarden wie folgt: „Die Quds-Truppe verfolgt eine falsche Politik. Die Regierung und besonders das Außenministerium müssen auf die Einmischung des Iran in Syrien achten.

Das iranische Regime argumentiert: Wenn wir nicht in Aleppo und Damaskus kämpfen, müssen wir statt dessen in den Städten des Iran kämpfen. Hinter diesem Argument steckt Rassismus. Wir haben der Sicherheit eine große Zahl von Menschen geopfert; dabei haben wir Kerbala, Najaf, Samarrra und sogar der heiligen Stadt Mashhad Unsicherheit gebracht. Wir haben versucht, einer politischen und wirtschaftlichen Herausforderung ein revolutionäres, nationales und schiitisches Mäntelchen umzuhängen.“

Mostafa Tajzadeh sprach auch über die militärische Rolle, die Rußland in Syrien spielt, und Moskaus Zusammenarbeit mit den iranischen Truppen. Das iranische Regime ist tatsächlich zur Hilfstruppe Rußlands geworden.

Das als reformistisch geltende Mitglied sagte: „Der erste Fehler des Mullah-Regimes bestand darin, daß es Assad ermutigte, die Rebellen zu unterdrücken und ihre Forderungen zu ignorieren, anstatt ihn zu einer Beendigung des Konflikts zu ermutigen, indem er die Protestierenden zur Teilnahme an Politik und Wirtschaft ermutigt hätte.

Die vorherrschende Form des Protests kam vom Volk – es war das Verlangen nach Freiheit, Gerechtigkeit und Teilnahme am politischen Leben. Das Baath-Regime Assads war despotisch und korrupt; es unterdrückte das Volk. Das Volk wollte Freiheit, Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Kampf gegen die Korruption. Das Volk war vom Arabischen Frühling beeindruckt. Es versammelte sich auf den Straßen, aber das Regime unterdrückte es, anstatt seine Forderungen, Rechte und Interessen zu berücksichtigen.

Der zweite Fehler des Regimes bestand darin, daß es nach dem Ausbruch der Krise Truppen, Berater und Kämpfer aus dem Irak, dem Libanon, Afghanistan und Pakistan nach Syrien schickte, anstatt nach politischen und militärischen Lösungen zu suchen und sie auf die Tagesordnung zu setzen.

Das Regime ist in viele Widersprüche verwickelt. Es unterstützte den Protest gegen das Regime Gaddafis und erklärte gleichzeitig die Revolution in Syrien zu einer Intrige.“

„Goldene Möglichkeit für freien Iran“

Dr. Nasr al-Hariri: „Eine goldene Möglichkeit für einen freien Iran“

Dr. Nasr al-Hariri, einer der führenden Vertreter der syrischen Nationalen Koalition, äußerte seine Solidarität mit dem iranischen Widerstand, der am 9.Juli in Paris eine große Versammlung organisieren wird.

Dr. Nasr al-Hariri verurteilte die theokratische Diktatur im Iran für seinen Export von Terrorismus und vor allem für sein Eingreifen für den syrischen Diktator, das zahllose Menschen seines Volkes massakriert habe.

In einem Interview mit dem Satelliten TV Sender Simay e- Azadi (INTV), dem Sender des iranischen Widerstandes, welches diese Woche ausgestrahlt wurde, sagte er:“ Das Regime des velayat-e faqih (absolute klerikale Herrschaft) hat in den letzten sechs Jahren Milliarden Dollar an Bashar al-Assad gezahlt. Die iranischen Revolutionsgarden haben viele Menschen ermordet und der Krieg scheint in dieser Richtung weiter zu gehen. Während das sinnlose Schlachten in Syrien weiter geht, hat das iranische Volk keinen Vorteil von diesem Krieg des velayat-e faqih Regimes. Daher ist, meiner Ansicht nach, die Koordination zwischen dem syrischen und iranischen Widerstand sinnvoll, damit die kriminellen Taten des velayat-e faqih Regimes aufhören. Anstatt Geld für den Wohlstand und die Verbesserung der Lebensbedingungen des iranischen Volkes auszugeben, wird das Geld für die mörderischen Programme dieses Regimes verschleudert.“ 

„Meine Nachricht an die Versammlung des iranischen Widerstandes am 9. Juli in Paris ist, dass die Versammlung eine goldene Möglichkeit ist, einen nationalen Aufstand gegen das Regime zu starten. Das Regime hat seine Aufmerksamkeit auf die Kriege im Irak, Syrien, Libanon, Jemen und andere Länder fokussiert, daher ist es ein guter Zeitpunkt, koordinierte Anstrengungen der verschiedenen Widerstandsbewegungen zu starten und sich mit dem iranischen Widerstand zusammen zu tun. Es muß die Botschaft vermittelt werden, dass dieses Regime in der Bedeutungslosigkeit verschwindet, wenn dieser sinnlose Krieg vorbei ist.“

Iran hindert syrische Volk zum Sturz von Assad

Anas Alabdah: Das iranische Regime hindert das syrische Volk an seinem Wunsch zum Sturz von Assad

Das iranische Regime muss gezwungen werden, den Willen des syrischen Volkes zur Selbstbestimmung zu akzeptieren. Das syrische Volk soll selbst entscheiden, welchen Anführer es haben will. Das sagte der Leiter der syrischen Oppositionskoalition, Anas Alabdah.

Alabdah, der im März zum Präsidenten der Nationalen Koalition der syrischen Revolution der Oppositionskräfte gewählt wurde, wies darauf hin, dass das Regime von Bashar al-Assad bald gestürzt wird und dass das syrische Volk siegreich ist.

In einem Interview mit der saudischen Zeitung Al-Riyadh sagte Alabdah am Sonntag, dass Assad gestürzt wird, so wie Gaddafi und der iranische Schah.

„Die Umsetzung dieses Ziels hängt davon ab, welchen Druck die internationale Gemeinschaft auf eine dauerhafte Lösung macht, welche das Leiden des syrischen Volkes beendet. Diese Lösung ist jedoch fragil, weil die internationale Gemeinschaft einen zu sanften Standpunkt gegenüber den wiederholten Menschenrechtsverletzungen des Regimes hat.“, ergänzte Alabdah.

Alabdah betonte weiter, dass es einen echten Druck der internationalen Gemeinschaft bedarf, damit das Assad Regime und seine Verbündeten diese Lösung respektieren und dazu gehören klare Mechanismen und eine Verfolgung der Verantwortlichen.

„Es ist auch nötig, Alternativpläne zu machen, wenn die aktuelle Waffenruhe bricht. Das Assadregime hat die Waffenruhe mehrfach mißachtet und daher muß es einen Plan B geben, wenn diese Waffenruhe komplett gebrochen wird.“, sagte Alabdah auf der Webseite der syrischen Koalition.

Alabdah erklärte weiter, dass die syrische Opposition nicht nach Genf gekommen ist, um mit dem Assad Regime in Dialog zu treten, sondern um eine politische Transformation durch eine politische Lösung zu erreichen.

„Obwohl die syrische Opposition nichts unversucht lässt und alle Pfade nutzt, um eine Lösung in Syrien zu erreichen, sollte nicht vergessen werden, dass die legitimen Forderungen der Revolution nicht verlassen werden. Dazu war das enorme Opfer des syrischen Volkes viel zu hoch“, sagte er.

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Kinder für den syrischen Krieg

Das iranische Regime verbreitet Video, um Kinder für den syrischen Krieg zu rekrutieren

Das iranische Regime, das mit einer Krise konfrontiert ist bei der Rekrutierung von Kämpfern zur Verteidigung des syrischen Diktators, hat eine neue Propagandakampagne auf den Weg gebracht, um Kinder zu ermutigen, sich dem Krieg in Syrien anzuschließen.

Die staatlichen Medien des iranischen Regimes haben einen neuen Werbeclip verbreitet unter der Überschrift: „Märtyrer, die den heiligen Schrein verteidigen‘. Damit ermutigen sie neuerdings Kinder, sich an dem Krieg zu beteiligen.

Das Video wurde in dem offiziellen Basij Musikhaus produziert, dem Propagandaarm der paramilitärischen Basij, einem Zweig des Corps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) des Regimes
In einem Teil dieses Clips werden kleine Kinder gezeigt, die singen: (Hier Video ansehen: https://youtu.be/z9xw2VZ6s9M  )

Das iranische Regime verbreitet Video, um Kinder für den syrischen Krieg zu rekrutieren

„Lasst uns aufbrechen, um den heiligen Schrein zu schützen.
Ich habe mich in [Imam] Husseins Armeedivision eingereiht.
... Ich bin von [Imam Ali] ermächtigt, den heiligen Schrein zu verteidigen.
Auf Befehl meines Führers [Ali Khamenei] bin ich bereit, mein Leben zu geben.
Das Ziel ist nicht nur, den Irak und Syrien zu befreien;
Mein Weg geht über den heiligen Schrein [in Syrien], aber mein Ziel ist es, Jerusalem zu erreichen.
...Ich bedaure es nicht, mein Land zu verlassen;
Auf diesem Weg trage ich mein Leichenhemd der Märtyrerschaft.
... Von Maschad [im Nordosten des Iran] werde ich zu Fuß nach Damaskus gehen.
Ich bin wie ein Vogel, der sich in einer Schar auf dem heiligen Schrein niederlässt“.

Die Slogans und Bilder in dem Video, erinnern an die Rekrutierungsbemühungen während des Iran-Irak-Krieges, nachdem auch damals ein öffentlicher Rückschlag bei der Rekrutierung von Soldaten zu erleben war, der die Mullahs dazu führte, stattdessen kleine iranische Kinder  als menschliche Flut zu benutzen, um die Minenfelder zu räumen. Keine dieser Anstrengungen hat damals Früchte getragen, und zuletzt hat der Regimegründer einen Waffenstillstand akzeptieren müssen, den er als „Giftbecher“ bezeichnet hat.
Im Sprachgebrauch des iranischen Regimes bedeutet „den heiligen Schrein verteidigen” die Entsendung von Einheiten des IRGC und seit kurzem auch der regulären Armee nach Syrien, um das Assad-Regime zu unterstützen bei seinem Massaker am Volk in Syrien. Zugleich gibt es die Mehrzahl an Verlusten nahe Aleppo, das etliche hundert Kilometer von den heiligen schiitischen Schreinen bei Damaskus entfernt liegt.

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M. Rajavi: Wenn Assad in Syrien stürzt ...

Maryam Rajavi: Das iranische Regime wird zusammenbrechen, wenn Assad in Syrien gestürzt ist

Das Mullah-Regime im Iran wird zusammenbrechen, wenn der syrische Diktator Bashar al-Assad gestürzt ist; das erklärte Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstands gegenüber der all-arabischen Tageszeitung „Asharq Al-Awsat“ am Sonntag.

In einem Interview, das eine ganze Seite der Zeitung ausfüllte, sagte Frau Rajavi, das iranische Regime stehe auf drei Säulen: dem Streben nach der Atombombe, unbedingter Repression im Inneren und Export des Terrorismus und Extremismus ins Ausland.

Frau Rajavi wies darauf hin, dass die Strategie Teherans auf der Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder, Kriegstreiberei und Export des Terrorismus beruhe; doch sind nach Beginn der Operation „Decisive Storm“ (‚Entschlossener Sturm’), die sich gegen die Satelliten des iranischen Regimes in Jemen richtet, seine Anschläge in der Region mißlungen.

„Das iranische Regime kann in Bahrain ein- für allemal geschlagen werden, wenn ihm die Länder der Region in einem entschlossenen Bündnis entgegentreten“, sagte Frau Rajavi; sie fuhr fort, das iranische Regime sei nahe daran, in dem Sumpf des syrischen Bürgerkriegs zu ertrinken.

Rajavi führte aus, das iranische Regime werde unweigerlich zusammenbrechen, wenn al-Assad in Syrien gestürzt sei; darum versuche es, Assad um jeden Preis an der Macht zu halten.

„Wenn Assad die Macht in Damaskus verliert, wird das iranische Regime eindeutig folgen und in Teheran zusammenbrechen“, sagte Frau Rajavi.

„Es liegt im Sterben“, sagte sie; damit traf sie seine gegenwärtige Situation. „Es hat im Jemen eine Niederlage erlitten. Die Lage in Syrien und im Irak spitzt sich zu; das Regime hat 60.000 Soldaten des Corps der Islamischen Revolutionsgarden sowie verbundene Milizen zum Einsatz nach Syrien geschickt“, fügte sie hinzu.

„Das iranische Regime versteht sich auf die Kunst der Täuschung und Geheimhaltung. Es hat nicht alle Karten auf den Tisch gelegt. „Man muss sagen: Die internationale Gemeinschaft war nicht entschieden genug; sie hätte dem Regime alles nehmen können“, sagte Frau Rajavi.

Was die neuere Arbeit des Regimes an ballistischen Raketen und die dabei begangenen Verstöße gegen Resolutionen des UN-Sicherheitsrates betrifft, so machte Frau Rajavi deutlich, dass alle Flügel des Regimes dieselbe Politik betreiben – das Streben nach Repression des Volkes und Terror gegenüber den Völkern der Region.

Das Raketenprogramm zielt in den Augen von Frau Rajavi auf Raketen, die atomare Sprengköpfe tragen können – als einen Teil des Plans, in der Region Furcht zu verbreiten und die Moral derer, die es unterstützen, zu heben.

Der vollständige Text des Interviews wurde auf Arabisch auf Seite 10 der Ausgabe der „Asharq Al-Awsat“ von Sonntag, dem 17. April 2016 veröffentlicht: s. http://aawsat.com/node/618191. Eine kürzere Fassung mit den Höhepunkten des Interviews wurde in englischer Sprache auf der Website der englischen Ausgabe von „Asharq Al-Awsat“ veröffentlicht:

http://english.aawsat.com/2016/04/article55349689/maryam-rajavi-iranian-regime-will-collapse-following-assads-leave-power

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Rouhani in der Rechtfertigung mit Khamenei

Iran: Rouhani ist in der Rechtfertigung der Schandtaten des IRGC im Syrien und im Irak und in der Unterstützung Assads einig mit Khamenei

Hassan Rouhani: Wenn die Revolutionsgarden (IRGC) nicht im Irak und in Syrien wären, hätten wir keine Sicherheit und hätten das Nuklearabkommen nicht erreicht.

Indem er den Ländern der Region drohte, erklärte Shamkhani: Wenn wir nicht in Syrien kämpfen würden, so wären Teheran, Ahvaz und Hamadan unsicher.

Hassan Rouhani, Präsident des religiösen Faschismus, der den Iran beherrscht, erklärte, indem er denen, die an den Nuklearverhandlungen beteiligt waren, Respekt zollte,

am 8. Februar in beispielloser Anerkennung: „Wären nicht unsere bewaffneten Truppen, die über die Sicherheit dieses Landes wachen, und wären unsere Kommandeure in Bagdad, Samara, Fallujah und Ramadi nicht standhaft geblieben ..., hätten sie nicht der syrischen Regierung in Damaskus und Aleppo beigestanden, - und ohne die Kraft der Armee, des IRGC, der Bassij-Miliz und der Sicherheitskräfte der Islamischen Republik - hätten wir nicht die Sicherheit genossen, die wir benötigten, um so gute Verhandlungen zustande zu bringen.“

Diese beispiellose Anerkennung beweist, daß zwischen Rouhani und Khamenei und den anderen Führern des religiösen Faschismus, der den Iran beherrscht, sowie den Revolutionsgarden und der Quds-Truppe in bezug auf die Angelegenheit Syrien und Irak keine Differenzen bestehen und Rouhani gleichermaßen in die in der Region begangenen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verwickelt ist und vor Gericht gestellt werden sollte. 

Auf der anderen Seite zeigen die Bemerkungen des Präsidenten des iranischen Regimes einmal mehr, daß es sein aggressives Verhalten in der Region und seine offene und versteckte Besetzung Syriens und des Irak benutzt hat und weiterhin benutzt, um in den Nuklearverhandlungen Konzessionen vom Westen zu ertrotzen.

Aus diesem Grunde hat der iranische Widerstand in der Vergangenheit immer wieder erklärt: Die destruktivste Politik besteht darin, angesichts der Schandtaten dieses Regimes im Iran und außerhalb seiner um der Nuklearverhandlungen oder des Nuklearabkommens willen Stillschweigen zu bewahren. Diese Politik wird als Bumerang wirken und das Regime zur Fortsetzung seiner Nuklearprojekte ermutigen.

Am Montag, den 8. Februar sagte Shamkhani, der Sekretär des Höchsten Sicherheitsrates des Regimes und ein enger Verbündeter Rouhanis, während der Bestattung einer Reihe von Revolutionsgardisten, die in Syrien gefallen waren: Wenn diese Personen nicht in Syrien gefallen wären, „wäre unser Teheran unsicher gewesen; unser Hamadan, unser Ahvaz wäre unsicher gewesen.“ Er erklärte, indem er dem Westen und den Ländern der Region drohte: „Um den Ländern innerhalb und außerhalb der Region, die den Terrorismus unterstützen, zu begegnen, werden wir – auf verschiedenen Kampffeldern – alles uns Mögliche tun.“

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