Iran:Tausende rufen„Tod dem Diktator“

 – Tausende Iraner haben am heutigen Donnerstag, dem 28. Dezember, in mehreren iranischen Städten Slogans gegen das Regime angestimmt, auch solche gegen den Präsidenten des Regimes Hassan Rohani, so auch in Maschhad.

Maschhad ist die an Bevölkerung zweitgrößte Stadt im Iran und Hauptstadt der Provinz Razavi Khorasan. Diese liegt im Nordosten des Landes und grenzt an Turkmenistan und Afghanistan.

Die Bewohner von Maschhad protestieren gegen die hohen Lebenshaltungskosten.

Es gab verärgerte Rufe „Tod dem Diktator“ und „Tod für Rohani“.

Außerdem riefen die Demonstranten: „Vergesst Syrien, denkt an uns“, „Seid nicht furchtsam, wir gehören alle zusammen“.

Ähnliche Proteste gab es in den Städten Neyshabur und Shahroud.

In Maschhad haben repressive staatliche Kräfte die Protestierenden angegriffen. 

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Protestdemonstration - Besuch von Zarif

Berlin: Protestdemonstration anläßlich des Besuchs von Javad Zarif

Der Empfang des Außenministers des iranischen Regimes während der Hinrichtungswelle ermutigt die Mullahs zu weiterem Gemetzel am iranischen Volk

Unterstützer von Maryam Rajavi, der Präsidentin der iranischen Opposition, nehmen am 15. Juni an einer Demonstration in Berlin teil. Sie protestieren gegen die Anwesenheit von Javad Zarif, dem iranischen Außenminister, in Deutschland.
Die Iraner – Freunde des Nationalen Widerstandsrates Iran – protestierten gegen die Hinrichtungswelle im Iran und dagegen, dass das iranische Regime den syrischen Diktator in seinem Massaker unterstützt.
Die Reise des Außenministers des iranischen Regimes, Javad Zarif, nach Berlin findet in der Zeit einer beispiellosen Welle von Hinrichtungen im Iran statt. Im Mai wurden allein an zwei Tagen in verschiedenen Städten des Iran 21 Häftlinge erhängt; im Monat Mai knapp 70 Hinrichtungen. Der iranische Widerstand fordert alle Menschen, die sich für Frieden und Menschenrechte einsetzen, auf, laut und öffentlich diese Praxis des iranischen Regimes zu verurteilen und Zarif dafür zur Rechenschaft ziehen.
Während der Amtszeit Zarifs als Außenminister des religiösen Faschismus, der den Iran regiert, wurden mindestens 2500 Menschen erhängt. Der Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen zur Lage der Menschenrechte im Iran äußert sich in seinem neuesten Bericht besorgt über die hohe Zahl der Hinrichtungen, das Ausmaß der Folter, der unter Folter erpreßten Geständnisse, der Fälle, in denen den Häftlingen Anwälte vorenthalten werden, der Diskriminierung der Frauen, der Hinrichtung Jugendlicher, des auf religiöse Minderheiten ausgeübten Drucks sowie über die zunehmende Unterdrückung der Meinungsfreiheit und Verhinderung jedweder politischer Tätigkeit im Iran. Er schreibt, im Jahre 2015 seien im Iran etwa 1000 Menschen hingerichtet worden – die höchste Zahl der letzten 20 Jahre. Nach diesem Bericht „wurden zwischen 2005 und 2015 mindestens 73 jugendliche Delinquenten mit amtlicher Bekanntgabe hingerichtet; die Zahl jugendlicher Delinquenten, die 2014–15 hingerichtet wurden, lag tatsächlich höher als zu irgendeiner Zeit der vergangenen fünf Jahre.“
Zarif vertritt ein Regime, das die Region durch sein Kriegsschüren und seinen Export des Terrorismus und Extremismus in Krieg und Krise gestürzt hat. In einem Brief an den Anführer der Hisbollah, Hassan Nasrallah, vom 13. Mai bezeichnete er Mostafa Badreddin, einen ranghohen Kommandeur dieser Gruppe, als „einen großen, unermüdlichen Mann“, „voll von Liebe und dichterischem Gefühl für die gerechten Ideale des Islam“, und dies, obwohl Badreddin von dem durch die Vereinten Nationen eingesetzten Sondertribunal für den Libanon wegen seiner Beteiligung an der Ermordung von Rafiq Hariri, dem ehemaligen Premierminister des Libanon, angeklagt worden war. Im Januar 2014 zollte Zarif Imad Mughniyah, dem früheren Kommandeur der Hisbollah, durch Niederlegung eines Kranzes auf seinem Grab Respekt.
Zarif muss als einer, der die brutalste Diktatur nach dem Zweiten Weltkrieg schon seit dreißig Jahren repräsentiert, wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen vor Gericht gestellt werden. Die hohle Propaganda über eine angebliche Mäßigung von Teilen dieses Regimes dient einzig dem Zweck, den Handel mit ihm zu rechtfertigen.
Das einzige Ergebnis des Anbändelns mit diesem Regime, des mit ihm getriebenen Handels und des Empfangs seiner Führer besteht darin, es zu weiterer Unterdrückung und zum Export des Terrorismus zu ermutigen. Beziehungen zum iranischen Regime müssen von einem Aufhören der Hinrichtungen und des Exports von Terrorismus und Extremismus abhängig gemacht werden. Darin besteht die Forderung des iranischen Volkes; das ist der Imperativ von Frieden und Kampf gegen den Terrorismus – in der Region wie in der Welt.

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Berlin: Protestdemo

Berlin: Protestdemo während des Besuchs des Außenministers der Mullahs

Berlin – Mi. 15. Juni 2016 – 12 Uhr - Demonstration gegen die Hinrichtungswelle im Iran und dagegen, dass das iranische Regime das Morden des syrischen Diktators unterstützt

Während des Besuchs von Javad Zarif, dem Außenminister des Mullah-Regimes, in Berlin wollen iranische Freunde des Nationalen Widerstandsrates des Iran, die in Deutschland leben, eine Protestversammlung veranstalten. Sie wird am Mittwoch, den 15. Juni 20116 um 10:30 Uhr gegenüber dem Auswärtigen Amt (Werderscher Markt 1, 10117 Berlin) stattfinden.
 
Nach dem Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen zur Menschenrechtslage im Iran und nach Amnesty International hat das Mullah-Regime im Jahre 2015 fast 1000 Menschen hingerichtet; das ist die höchste Zahl der letzten 25 Jahre. Der Iran weist die höchste Hinrichtungsrate der Welt auf.

Teheran hat mehr als 70.000 Soldaten seiner Revolutionsgarden, seiner regulären Armee und ausländischer Milizen nach Syrien entsandt, um Bashar al-Assad an der Macht zu halten. Ohne die iranische Unterstützung wäre Assad schon längst gestürzt worden; die Lage in dem vom Kriege zerrütteten Land wäre vollkommen anders. Teheran hat erklärt, der Sturz Assads sei eine „rote Linie“; es würde ihn als den entscheidenden Schlag gegen sein eigenes Überleben betrachten.

In Deutschland lebende Iraner verlangen, dass jede Verbesserung der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zum Iran von einer Verbesserung der Menschenrechtslage und besonders dem Aufhören der Hinrichtungen im Iran abhängig gemacht wird. Sie wiederholen erneut, dass Zarif für die Verbrechen des Regimes und den Export von Terrorismus und Extremismus zur Rechenschaft gezogen werden muss.

Zeit: 15. Juni 2016, 12 Uhr

Ort: Gegenüber dem Auswärtigen Amt (Werderscher Markt 1, 10117 Berlin)

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Bauleiter demonstrieren in Teheran

Iran: Bauleiter demonstrieren in Teheran vor Gemeindegebäude

Eine Gruppe von Bauleitern demonstrierte vor dem Büro für urbane Planung und Architektur im Bezirk Teheran. Sie protestierten gegen die Vergabe von Projekten für Ingenieure.

Sie forderten unter anderem Änderungen bei den Projektarbeiten und die Beendigung eines Abkommens der Gemeinde mit der Teheraner Bauorganisation (TCEO).

Einer der Demonstranten sagte:“ Wir wollen das Ende der Jobzulassungen für Bauleiter, bis entsprechende Änderungen in den Verträgen gemacht wurden. Wir fordern, dass diese Änderungen so aussehen, dass die Regelungen wieder eingesetzt werden, die vor der 2. Jahreshälfte 2012 galten. Damals entschied die Zulassungsstelle einzig und allein im Hinblick auf Kapazitäten und Kompetenzen der Bewerber.“

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Demonstration in Schweden gegen Zarif

Iraner demonstrieren in Schweden gegen Besuch von Javad Zarif

Unterstützer des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI) und der Volksmojahedin Iran (PMoI/MEK) demonstrierten am Mittwoch vor dem schwedischen Parlament in Stockholm gegen den Besuch des iranischen Außenministers Javad Zarif.

Die Unterstützer des NWRI und der PMOI riefen die Regierung von Schweden auf, jegliche wirtschaftliche und politische Beziehungen mit dem Mullahregime an eine Verbesserung der Menschenrechtslage im Iran zu knüpfen, vor allem an einem Ende der Todesstrafe.

Laut eines Berichtes des UN Sonderberichterstatters über die Menschenrechtslage im Iran und von Amnesty International haben die Mullahs 2015 fast 1000 Menschen hinrichten lassen. Dies ist die höchste Anzahl der letzten 25 Jahre. Der Iran ist damit führend in den Hinrichtungen pro Einwohnerzahl.

Das iranische Regime hat zudem 70.000 Revolutionsgardisten, reguläre Armee und ausländische Söldnern nach Syrien entsendet, um Diktator Bashar al-Assad an der Macht zu halten. Ohne die Unterstützung von Teheran wäre Assad lange gestürzt und die Situation in dem vom Krieg gebeutelten Syrien wäre komplett anders. Das Mullahregime selbst sieht den Sturz von Assad als „rote Linie“ und seine Strategie besteht darin, damit sein eigenes Überleben zu sichern.

Die iranischen Demonstranten erinnerten zudem daran, dass Zarif für die Verbreichen des Regimes und seinen Export von Terrorismus und Extremismus zur Rechenschaft gezogen werden muss.

Metallarbeiter demonstrieren

In der iranischen Hauptstadt demonstrieren Metallarbeiter im Ruhestand schon den dritten Tag

Am 19. April demonstrierten iranische Metallarbeiter im Ruhestand schon den dritten Tag vor der Majlis – dem Parlament – des iranischen Regimes in Teheran, um ihre überfälligen Renten einzufordern.

Die Demonstration im Ruhestand befindlicher Arbeiter der Stahlindustrie des Iran begann um 7. 30 Uhr Ortszeit. Die Demonstranten skandierten: „Wir fordern Gerechtigkeit!“ Sie fügten hinzu, sie würden ihre Demonstrationen nicht beenden, bis ihren Forderungen entsprochen worden sei.

Massenhaft waren die repressiven Sicherheitskräfte des Regimes anwesend; sie versuchten, die Bewohner des Stadtviertels von der Teilnahme an der Demonstration abzuhalten.

Am Montag veranstalteten die im Ruhestand befindlichen Metallarbeiter vor der Majlis bereits eine ähnliche Demonstration; sie begann um 8 Uhr. Nach einer Stunde bezogen 50 Beamte der repressiven Sicherheitskräfte auf Motorrädern Stellung in der Umgebung der Majlis, um eine Steigerung des Protests zu verhindern.

Einer der Demonstranten sagte: Sicherheitsbeamte beschlagnahmten die Mobiltelefone einiger Frauen, die die Versammlung filmten und photographierten. Die Polizei sowie Beamte in Zivil versuchten auch, anderen Leuten den Zugang zu dem Gelände und mithin zur Teilnahme an der Demonstration zu verwehren.

Ein anderer Demonstrant wies darauf hin, dass mehr als 85 000 Metallarbeitern im Ruhestand ihre Renten geschuldet würden. Er fügte hinzu: Der Rentenfonds der Stahlindustrie ist unfähig, seine Schulden zu bezahlen; er wird bald bankerott sein.

Am Sonntag versammelten sich etwa 5 000 Arbeiter der Stahlindustrie im Ruhestand und ihre Angehörigen vor dem Parlament, um gegen die Verzögerung der Rentenzahlung und andere Versicherungsprobleme zu demonstrieren. Viele von ihnen waren von Isfahan – im Zentraliran – nach Teheran gekommen.

Die Demonstranten trugen Plakate, auf die ihre Forderungen geschrieben worden waren.

Den Demonstranten zufolge wurden seit fünf Jahren einige der Dividenden vorenthalten, die sie wegen harter Arbeiter oder wegen ihrer Kinder oder ihrer Lebensgefährtin hätten erhalten müssen.

Nach Berichten aus Teheran entsandte das iranische Regime hunderte Beamte seiner repressiven Sicherheitskräfte – Spezialeinheiten und Beamte in Zivil – an den Ort der Demonstration. Die Truppen des Regimes kontrollierten die angrenzenden Straßen, darunter das Gelände, auf dem sich das „Shafa-Yahyaian-Krankenhaus“ befindet, und hinderten Personen und Fahrzeuge am Aufenthalt in den angrenzenden Straßen.

Die staatliche Zeitung „Javan“ räumte am 14. April ein, dass den Rentnern ihre Bezüge vorenthalten wurden. Die Zeitung zitierte einen Rentner dahin, dass er durch vielfache Verschiebung eine Monatsrente verloren habe. Dieser Rentner sagte: „Zu Anfang wurden unsere Renten wie für alle anderen zu Beginn des Monats ausgezahlt. Doch seit einem oder anderthalb Jahren wird die Auszahlung um bis zu 16 Monate verzögert.“

„Javan“ schrieb: „Die verzögerte Auszahlung von Renten und Angestelltengehältern hat ein neues Scenario geschaffen; es besteht jetzt ein oder zwei Jahre und übt Druck auf die Rentner aus.“

Am 11. April traten in Bandar Abbas, Shiraz, Isfahan und Yazd mehr als 10 000 Kraftfahrer in einen Streik ein, um gegen die Erhöhung der Steuern und gegen die Korruption in der staatlichen „Erhaltung der Straßen“ und „Organisation des Transports“ zu protestieren.

Herr Abbas Davari, Vorsitzender des Arbeitsausschusses des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI) wünschte am 12. April den streikenden Kraftfahrern Erfolg und rief alle Transportgewerkschaften sowie alle, die für die Rechte der Arbeiter eintreten, auf, sie im Iran zu unterstützen.

Er forderte das iranische Volk, besonders seine Jugend zur Solidarität mit den schwer arbeitenden Kraftfahrern und ihren Angehörigen auf.

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Demonstranten fordern Zarifs Ausladung

Iran – Demonstranten fordern Münchner Sicherheitskonferenz auf: Zarif ausladen!

Iraner demonstrieren in München gegen destruktive Rolle des iranischen Regimes bei den Konflikten in Syrien und in der Region

Millionen Menschen aus dem Nahen und Mittleren Osten sind vor den Kriegen in Syrien, Irak und Jemen auf der Flucht und seit 37 Jahren fliehen Millionen Menschen aus dem Iran vor dem Fundamentalismus der iranischen Mullahs. Auf die Rolle Teherans als treibende Kraft der Konflikte in der Region wiesen protestierende Iraner bei einer Demonstration in München hin.

Während in der deutschen Bundesregierung diskutiert wird, ob Mullah Rohani offiziell (wie bereits in Paris und Rom) empfangen werden soll und ob der iranische Außenminister Zarif im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz als Akteure zur Lösung des Konfliktes in Syrien in Betracht gezogen wird, warnen die Teilnehmer der Demonstration vor einer fatalen Fehlentscheidung in der Außenpolitik.

„Wenn man die Mullahs als Lösungspartei in Betracht zieht, dann ist das so, als würde man den Brandstifter zum Löschen des Brandes zur Hilfe holen“, sagte Javad Dabiran, der Deutschlandsprecher des NWRI, auf der Demonstration. 

Diese Aussage ist nicht unbegründet, denn nicht nur in Syrien sorgen iranische Revolutionsgardisten, die vom Iran unterstützte libanesische Hisbollah und Zehntausende von Teheran rekrutierte Kämpfer aus Afghanistan und Pakistan für den Machterhalt von Diktator Bashar Assad in Syrien und damit für die Aufrechterhaltung des Krieges in Syrien. Auch im Irak und Jemen haben die iranischen Mullahs seit Jahrzehnten deren Regierungen und Justiz sukzessive untergraben und Söldnergruppen wie die Huti Rebellen im Jemen gefördert, ausgebildet und mit fundamentalistischem Gedankengut indoktriniert. Das Ergebnis dieser Bestrebungen ist eine Destabilisierung der gesamten Region, die Radikalisierung der Länder und das Entstehen der Terrorgruppen Islamischer Staat (IS) und Al-Kaida. 

Viele Demonstranten bezeichneten daher die iranischen Mullahs als „Paten von ISIS“, weil die ideologische Prägung der Mullahs seit 1979 die Grundlage für den modernen Fundamentalismus unter dem Banner des Islam bildet und in der Tat unterscheiden sich in grundlegender Ideologie, Praxis und Ausübung von Strafmaßnahmen Mullahs und ISIS nicht. Auch im Iran wurden unter Präsident Rohani 2300 Menschen hingerichtet, wütet eine willkürliche Justiz ohne Rechtsstaatlichkeit und werden alle ethnischen und religiösen Gruppen sowie Dissidenten jeglicher Richtung gefoltert, verfolgt und massakriert, sofern sie auch nur leiseste Kritik üben. Selbst Geistliche wurden zu Tausenden gefoltert und hingerichtet, wenn sie das System des velayat-e faqih (der absoluten Herrschaft des geistlichen Führers) auch nur ansatzweise kritisierten.

Welch destruktive Rolle das iranische Regime in der Region hat, zeigt auch sein Verhalten gegenüber den 3500 unbewaffneten und schutzlosen iranischen Dissidenten in Camp Liberty und Camp Ashraf im Irak, die im Auftrag von Mullahsöldnern und Qods Einheiten im iranischen Regime trotz Anerkennung als Flüchtlinge der Genfer Konventionen und unter dem Schutz der UN stehend seit 2009 sieben schwere Massaker erdulden mussten, bei denen weit über 100 Anhänger der iranischen Volksmojahedin (PMOI/MEK) starben und Tausende teils schwer verletzt wurden. Vor allem der destruktive Einfluß des iranischen Regimes auf irakische Sicherheitskräfte, Politik und Justiz sei hier seit 2009 gut zu erkennen gewesen und er sei ein blutiger Beleg dafür, welche Intentionen die Mullahs in der Region haben, nämlich die Zerstörung jeglicher moderater und demokratischer Bewegungen und die brutale Durchsetzung seiner mittelalterlichen Scharia Gesetze. Die Mullahs sind daher ein Brandstifter und Urvater des islamistischen Fundamentalismus, sie sind ein Brandbeschleuniger und kein Lösungsfaktor, waren sich alle Teilnehmer der Demonstration einig.

Die Demonstranten forderten von der deutschen Regierung, die Mullahs von allen Konferenzen auszuschließen, Rohani nicht nach Deutschland einzuladen und zusammen mit den moderaten Kräften der Region an einer dauerhaften Lösung zu arbeiten, an einer Lösung für ein Ende der Diktatur in Syrien und im Iran und einer wirkungsvollen Bekämpfung aller Strömungen des islamistischen Fundamentalismus durch die moderaten Kräfte der Region.

„Der islamistische Fundamentalismus hört nicht bei ISIS und Al-Kaida auf, sondern in Teheran“, brachte es ein Redner der Demonstration auf den Punkt. 

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„Rouhani ist in Europa nicht willkommen“

„Rouhani ist nicht gemäßigt. Er ist in Europa nicht willkommen“

 

„Hassan Rouhani ist nicht gemäßigt. Er ist kein Reformer. Er ist ein Faschist und Mörder. Er ist hier nicht willkommen.“ Das sagte Struan Stevenson, ehemaliger Präsident der Delegation des Europäischen Parlaments für die Beziehungen zum Irak, am Donnerstag vor tausenden Freunden der iranischen Opposition – während der Versammlung, die gegen den Besuch des Präsidenten des religiösen Regimes in Frankreich protestierte.

„Wir Europäer sollten an der Seite des iranischen Volkes stehen. Wir sollten an der Seite der Freiheit stehen, nicht der Repression. Wir sollten mit Tyrannen keine Geschäfte machen.“

„Der ‚lächelnde’, ‚gemäßigte’ Rouhani dient einer Regierung, die käuflich und korrupt ist, einer Regierung, die seit seinem Amtsantritt vor 2 ½ Jahren mehr als 2000 Menschen hingerichtet hat, einer Regierung, die Folter und willkürliche Verhaftung belohnt, einer Regierung, die Frauen diskriminiert und sie als Bürger zweiter Klasse behandelt.“

Herr Stevenson sagte: „Das ist unter dem theokratischen, faschistischen Regime der Mullahs der wahre Iran. Das ist der wahre Iran, dessen angeblich gemäßigten Präsidenten unsere Führer nach Paris eingeladen haben.“

„Jahrzehntelang hat der Iran die Dissidenten ohne faire Gerichtsverfahren verhaftet, gefoltert und hingerichtet; er hat außerhalb seiner Staatsgrenze politische Gegner ermordet. Die Raketenangriffe auf Camp Liberty vor 2 ½ Jahren und erneut Ende Oktober vorigen Jahres, als 24 wehrlose Flüchtlinge brutal ermordet wurden, tragen Rouhanis Handschrift. Seine Aggression gegen die 2000 tapferen Flüchtlinge der PMOI in Camp Liberty enthüllt unmißverständlich die schiere Angst des iranischen Regimes vor der wichtigsten Oppositionsbewegung. Sie fürchten und hassen Frau Maryam Rajavi und ihr säkularistisches, demokratisches Programm für den Iran, das Freiheit, Gerechtigkeit und Menschenrechte für die unterdrückten Millionen schaffen würde.“

Er stand auf dem Podium gemeinsam mit vielen europäischen Politikern, Mitgliedern der französischen Nationalversammlung und für die Menschenrechte Engagierten und sagte der Menge: „Ich sehne den Tag herbei, an dem die Sonn der Freiheit erneut über dem Iran aufgehen wird.“

„Nur Frau Maryam Rajavi (die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates des Iran) kann das Volk des Iran in die Freiheit führen, die es so sehr verdient.“

 

Das Lächeln Rouhanis täuscht uns nicht

Ein prominenter Politiker der EU erklärt: „Wir lassen uns durch das Lächeln Rouhanis nicht täuschen“

 

„Wir lassen uns durch das Lächeln Rouhanis nicht täuschen. Wenn er gemäßigt wäre, so hätte er am ersten Tage seiner Präsidentschaft gegen die Hinrichtungen, die sich im Iran ereignen, protestiert; er hätte die politischen Gefangenen freigelassen; er hätte den Säureangriffen auf Frauen und vielen anderen brutalen Strafen ein Ende gemacht.“ Das erklärte Dr. Alejo Vidal-Quadras, Präsident des „Internationalen Komitees Auf der Suche nach Gerechtigkeit“ am Donnerstag während der Versammlung tausender Iraner, die während des Besuchs von Hassan Rouhani in Frankreich stattfand.

Dr. Alejo Vidal-Quadras, ehemals Vizepräsident des Europäischen Parlaments, sagte der Menge der Mitglieder der iranischen Opposition sowie für sie Engagierten und ihren Freunden: „Rouhani beunruhigen die Hinrichtungen nicht. Er erklärt, die Hinrichtung von Menschen sei entweder von Gott oder vom Parlament, das dem Volk gehöre, geboten. ‚Wir führen es nur aus; es hat mit uns nichts zu tun.’ Können Sie sich das vorstellen? Die ganze Welt sieht voll Abscheu auf die Zahl der im Iran stattfindenden Hinrichtungen, und der Präsident dieses Landes erklärt, mit ihm habe das nichts zu tun. Da sieht man das wahre Gesicht Rouhanis. Sie sind im Recht, wenn Sie ihn den Präsidenten von 2000 Hinrichtungen nennen, der in keiner europäischen Hauptstadt willkommen sei.“

„Heute sagen wir hier mit kräftiger Stimme: Der Iran kann von Rouhani oder irgendeinem seiner Kollegen im Regime niemals in ein demokratisches Land und einen guten Freund der internationalen Gemeinschaft verwandelt werden. Der Iran hat einen organisierten Widerstand, der von einer sachkundigen Frau geleitet wird. Der Iran braucht die PMOI, den NCRI und den 10-Punkte-Plan von Frau Maryam Rajavi, um seine Bevölkerung von der brutalen Repression und die internationale Gemeinschaft vom Terrorismus und Extremismus zu befreien.“

„Der Westen und die gesamte internationale Gemeinschaft muß erkennen, daß es für jede Angelegenheit, die mit dem Iran zu tun, eine rationale, tolerante und demokratische Körperschaft gibt, mit der man zusammenarbeiten kann: den Nationalen Widerstandsrat des Iran, der von Maryam Rajavi geleitet wird. Jede Zurückhaltung gegenüber dieser Tatsache wird die Hinrichtungen und die Unterdrückung des iranischen Volkes nur steigern, ebenso Blutvergießen und Unsicherheit in Syrien, im Irak, im Jemen und in der gesamten Region des Mittleren Ostens.“

Zu den Rednern dieser mächtigen Demonstration gehörten außer Dr. Alejo Vidal-Quadras Sid Ahmad Ghozali, ehemaliger algerischer Ministerpräsident, Gilbert Mitterrand, Präsident der Stiftung „France Libertés“ und Sohn des früheren französischen Staatspräsidenten François Mitterrand, Senator Jean-Pierre Michel, Giulio Maria Terzi, ehemaliger italienischer Außenminister, José Bové, französisches Mitglied des Europäischen Parlaments, Rama Yade, ehemaliger französischer Menschenrechtsminister, Henri Leclerc, angesehener französischer Rechtsanwalt, Dominique Lefèvbre, Mitglied der französischen Nationalversammlung, Jean-François Legaret und Jacques Boutault, Bürgermeister des 1. bzw. des 2. Bezirks von Paris, Struan Stevenson, Präsident der „Europäischen Vereinigung für Freiheit im Irak (EIFA)“, Michel Kilo, Mitglied der syrischen Opposition und Marzieh Babakhani, Mitglied des Zentralrats der PMOI/MEK.

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