Inland

Dichter im Iran begeht Selbstmord

Moderner Dichter im Iran begeht mit zwanzig Jahren Selbstmord Ibrahim Alipour, ein junger iranischer Poet, hat in Ahwaz im südwestlichen Iran letzte Woche Selbstmord verübt.Nach örtlichen Berichten hat dieser moderne Dichter sein Auto am 27. Juni vor der Jundishnapur Universität für Medizin in Ahwaz geparkt, die Fenster seines Wagens hochgekurbelt und sich selbst erschossen. Ibrahim Alipour wurde 1989 geboren. Bevor er sich umgebracht hat, hat er in Instagram eine Botschaft unter der Überschrift „Es ist vorbei“ veröffentlicht.In dieser Botschaft schreibt er: „Vielleicht ist das das Ende des Spiels. Ich muss eine bessere Rolle finden“.Hier der letzte Abschnitt eines seiner letzten Gedichte vor seinem Selbstmord:„Unter den Peitschenhieben, die niedergehen, In meiner Verzweiflung und Furcht, als Jodtinktur, so dass überall in meinen offenen Wunden ein Paar Augen sichtbar sind...Bitte verdeckt nicht meine Fehler...“Der Iran hat unter dem Mullah-Regime einen schmerzlichen und tragischen Rekord zu verzeichnen an von Tag zu Tag zunehmenden Selbstmorden wegen der verbreiteten Armut, der Verzweiflung und der repressiven Politik des Regimes.      
  • Freigegeben in Inland

Bauleiter demonstrieren in Teheran

Iran: Bauleiter demonstrieren in Teheran vor Gemeindegebäude Eine Gruppe von Bauleitern demonstrierte vor dem Büro für urbane Planung und Architektur im Bezirk Teheran. Sie protestierten gegen die Vergabe von Projekten für Ingenieure. Sie forderten unter anderem Änderungen bei den Projektarbeiten und die Beendigung eines Abkommens der Gemeinde mit der Teheraner Bauorganisation (TCEO). Einer der Demonstranten sagte:“ Wir wollen das Ende der Jobzulassungen für Bauleiter, bis entsprechende Änderungen in den Verträgen gemacht wurden. Wir fordern, dass diese Änderungen so aussehen, dass die Regelungen wieder eingesetzt werden, die vor der 2. Jahreshälfte 2012 galten. Damals entschied die Zulassungsstelle einzig und allein im Hinblick auf Kapazitäten und Kompetenzen der Bewerber.“
  • Freigegeben in Inland

Metallarbeiter demonstrieren

In der iranischen Hauptstadt demonstrieren Metallarbeiter im Ruhestand schon den dritten Tag Am 19. April demonstrierten iranische Metallarbeiter im Ruhestand schon den dritten Tag vor der Majlis – dem Parlament – des iranischen Regimes in Teheran, um ihre überfälligen Renten einzufordern. Die Demonstration im Ruhestand befindlicher Arbeiter der Stahlindustrie des Iran begann um 7. 30 Uhr Ortszeit. Die Demonstranten skandierten: „Wir fordern Gerechtigkeit!“ Sie fügten hinzu, sie würden ihre Demonstrationen nicht beenden, bis ihren Forderungen entsprochen worden sei. Massenhaft waren die repressiven Sicherheitskräfte des Regimes anwesend; sie versuchten, die Bewohner des Stadtviertels von der Teilnahme an der Demonstration abzuhalten. Am Montag veranstalteten die im Ruhestand befindlichen Metallarbeiter vor der Majlis bereits eine ähnliche Demonstration; sie begann um 8 Uhr. Nach einer Stunde bezogen 50 Beamte der repressiven Sicherheitskräfte auf Motorrädern Stellung in der Umgebung der Majlis, um eine Steigerung des Protests zu verhindern. Einer der Demonstranten sagte: Sicherheitsbeamte beschlagnahmten die Mobiltelefone einiger Frauen, die die Versammlung filmten und photographierten. Die Polizei sowie Beamte in Zivil versuchten auch, anderen Leuten den Zugang zu dem Gelände und mithin zur Teilnahme an der Demonstration zu verwehren. Ein anderer Demonstrant wies darauf hin, dass mehr als 85 000 Metallarbeitern im Ruhestand ihre Renten geschuldet würden. Er fügte hinzu: Der Rentenfonds der Stahlindustrie ist unfähig, seine Schulden zu bezahlen; er wird bald bankerott sein. Am Sonntag versammelten sich etwa 5 000 Arbeiter der Stahlindustrie im Ruhestand und ihre Angehörigen vor dem Parlament, um gegen die Verzögerung der Rentenzahlung und andere Versicherungsprobleme zu demonstrieren. Viele von…
  • Freigegeben in Inland

IRAN: Dutzende Menschen verhaftet

IRAN: Fotos zeigen Dutzende Menschen, die während einer friedlichen Demonstration in Teheran verhaftet wurden Am Sonntag wurden in Teheran bei einem Überfall der Staatlichen Sicherheitskräfte (Polizei) des iranischen Regimes auf jene, die sich vor dem Teheraner Evin-Gefängnis und vor dem Haus des politische Gefangenen Mohammad Ali Taheri versammelt hatten, um seine Entlassung zu fordern, mindestens 24 Personen verhaftet. Mohammad Ali Taheri, Gründer einer spirituellen Gruppe im Iran namens „Erfan-e Halgheh“, war am 4. Mai 2011 von Beamten, die mit den Revolutionsgarden des iranischen Regimes verbunden waren, verhaftet worden. Herr Taheri war zu fünf Jahren Gefängnis und einer Buße in Höhe von 9 Milliarden Rials sowie 74 Peitschenhieben verurteilt worden – wegen fragwürdiger Schuldvorwürfe wie „Beleidigung der Heiligtümer, illegalen Gebrauchs akademischer Titel (Doktor und Ingenieur) sowie Verfassens irreführender Bücher und Artikel“. Seine Freunde versammelten sich vor dem Teheraner Evin-Gefängnis und forderten seine Freilassung. Das iranische Regime hinderte seine Frau und Kinder daran, sich der Demonstration vor dem Evin-Gefängnis anzuschließen.
  • Freigegeben in Inland

Übersicht über die Tatsachen

Übersicht über die Tatsachen Januar 2016 Wer ist Hassan Rouhani, und wofür steht er? Und wichtiger: Was hat das iranische Regime während seiner Amtszeit getan? Die folgende Übersicht über einige der entscheidenden Angelegenheiten ist aufschlußreich.
  • Freigegeben in Inland

Eine Reihe von Demonstrationen im westlichen Iran

Eine Reihe von Demonstrationen im westlichen Iran In den vergangenen 24 Stunden haben iranische Studenten und Arbeiter im Westen des Iran Demonstrationen veranstaltet, um für ihre Rechte einzutreten.
  • Freigegeben in Inland

Kölner Erzbischof empört über den Iran

Kölner Erzbischof empört über den Iran Köln (kath.net/ KNA) Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki hat den Iran kritisiert. Der Erzbischof berichtete am Freitag in Köln von einer Begegnung mit einer jungen Iranerin in Wuppertal. Sie habe aus dem Land fliehen müssen, nur weil sie die Bibel von ihrem Computer heruntergeladen und in Teilen abgeschrieben habe. Darauf stehe in dem Land die Todesstrafe.
  • Freigegeben in Inland

Iranerinnen protestieren gegen den Schleier

Hunderte Iranerinnen lüften ihren Schleier und posten Fotos davon auf Facebook. Eine mutige Aktion, die die aktuell steigende Revolte der Frauen zeigt. Denn unverschleiert auf die Straße gehen ist im Iran verboten. Als Strafe drohen Peitschenhiebe und Gefängnis. Doch viele Frauen wagen es dennoch.
  • Freigegeben in Inland

Iran: Flucht in den Rausch

Flucht in den Rausch Im Iran sind mehr als zwei Millionen Menschen abhängig von Heroin und Opium. Die Regierung reagiert inzwischen mit Methadonprogrammen und Fixerstuben für die Süchtigen. Den Schmugglern droht hingegen oft die Todesstrafe.Von Kian Badrnejad für tagesschau.de
  • Freigegeben in Inland

Irans Regime will mehr Kinder

von Stefan FuchsHistorischer Absturz: Demographie im Nahen und Mittleren Osten Bevölkerungspolitischer Kurswechsel im Iran: Kostenlose Kondome wird es künftig nicht mehr geben. Der Westler wundert sich: Gab es bisher Gratis-Kondome im islamischen Gottesstaat? Ja, sie gehörten zu einer Kontrazeptionspolitik der Regierung, die das starke Bevölkerungswachstum eindämmen sollte. Über viele Jahre verteilte das staatliche Gesundheitswesen großzügig Verhütungsmittel (Kondome, Pille, Spirale) und finanzierte sogar die Sterilisation von Männern (1).
  • Freigegeben in Inland

Iranische Journalisten fordern von Rohani Einhaltung der Versprechen

Iran 770 Journalisten erinnern Rohani an Wahlversprechen (sda/afp) Hunderte iranische Journalisten haben in einem Brief an Präsident Hassan Ruhani die Wiederzulassung der seit dem Jahr 2009 verbotenen Journalisten-Vereinigung gefordert. Die Reformzeitung «Etemad» druckte am Montag den Brief, der von rund 770 Journalisten unterzeichnet wurde. In dem Schreiben erinnerten sie Ruhani an sein Versprechen im Wahlkampf, das Verbot aufzuheben. Zwar seien seit seiner Wahl Fortschritte erzielt worden, doch sei weiter nicht absehbar, wann die Vereinigung wieder zugelassen werde. Die Interessenvertretung der Journalisten war zwei Monate nach der umstrittenen Wiederwahl des erzkonservativen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad im Juni 2009 vom damaligen Teheraner Staatsanwalt Said Mortasawi verboten worden. Zahlreiche ihrer Mitglieder wurden festgenommen.
  • Freigegeben in Inland