ISIS in den Iran

 Frau Zinat Mir Hashemi, die Herausgeberin des Presseorgans „Nabard-e Khalq“ und Mitglied des Zentralkomitees der Organisation der Fedayin Guerilla des iranischen Volkes hat einen Artikel darüber geschrieben, dass ISIS herbeigeeilt sei zur Schützenhilfe für den Obersten Führers des iranischen Regimes Ali Khamenei.

„Dieser Terrorangriff hat dem terroristischen Regime im Iran eine beträchtliche Schützenhilfe geleistet, besonders dem Obersten Führer Ali Khamenei. Er schlägt daraus Kapital und obwohl er die Unterdrückung verstärkt und den Terror nährt und ausbreitet, bezeichnet er sich selbst als Opfer. Als die Bewegung gegen die Diktatur in Syrien Fortschritte machte, ist ISIS Bashar Assad zu Hilfe geeilt. Jetzt beeilt sich ISIS, dem Kalifat in Teheran zu helfen. Nach der Farce der Präsidentenwahl, während der das gesamte Establishment des iranischen Regimes und Khamenei selbst gezwungen waren, eine große Niederlage zu erleiden, bezog sich Khamenei auf die Hinrichtungen der 1980er Jahre an Khomeinis Grab, um die niedrige Moral seiner Truppen wieder aufleben zu lassen. Außerdem hat eine Bewegung von ausgeplünderten Investoren im ganzen Iran an Fahrt gewonnen. In diesem Moment hat der Terrorangriff von ISIS in Teheran Khamenei eine beträchtliche Schützenhilfe geleistet.
Zu einer Zeit, da Irans Regierung den Terror fördert, und jeden Tag weitere Katastrophen in Syrien, im Irak und im Jemen und in anderen Ecken der Welt verursacht, zu einer Zeit, da die Krise der Regierung von Katar mit mehreren arabischen Staaten schwer auf den Schultern der Islamischen Republik lastet, und zu einer Zeit, da Irans Raketenabwürfe die Bildung einer regionalen Front gegen Khameneis Politik des Exports von Terror veranlasst, liefert der Terrorangriff von ISIS in Teheran für Khamenei die Gelegenheit, eine kurze Zeit lang die blutige Attacke als „Spiel mit Feuerwerkskörpern“ zu bezeichnen und auch gegen alle Bewegungen vorzugehen, darunter diejenige für Gerechtigkeit, diejenige der Arbeiter und diejenige derer, deren Investitionen ausgeplündert worden sind. Die Agenten des Iran nehmen bei vieldeutigen Aussagen ihre Zuflucht. Sie bezeichnen sich selbst als Opfer von Terror und Khamenei versucht, die Bedeutung dieses Angriffs herunterzuspielen.
Das Mullah-Regime befindet sich in tiefen Krisen und Khamenei sieht sich in einer sehr schwachen und brüchigen Stellung. Die Schützenhilfe durch ISIS wird nur kurzlebig sein.“

Anschlag des ISIS in Teheran,

Nach der Initiative, mit der eine breite internationale Koalition arabischer und islamischer Länder und der Vereinigten Staaten gegen die Kriegstreiberei und den Terror des religiösen Regimes gebildet wurde, hat der ISIS in Teheran einen unerwarteten Anschlag gegen seinen eigenen Paten verübt, und zwar am Grab Khomeinis und im Parlament des Regimes. Es ist zu beachten, dass der ISIS in den vergangenen Jahren nichts gegen das Regime unternommen hatte. 

Hassan Rohani, Präsident des iranischen Regimes, behauptete, der Vorfall sei „nicht unerwartet“ gewesen, und Khamenei spielte diese „Feuerwerksalven“ als bedeutungslos und unwirksam herunter. 

Die terroristische Rivalität zwischen den Prätendenten eines sunnitischen Kalifats und dem schiitischen Kalifat, wie das iranische velayat-e faqih auch genannt wird, ist, selbst wenn sie nicht dem Regime auf den Leib geschneidert und inszeniert wurde, ein Grund zur Freude und Hochstimmung beim „Mullahkalifen“ Khamenei. 

Frau Maryam Rajavi, gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran, verurteilte den Mord an unschuldigen Menschen unter jedem Vorwand. Sie fügte hinzu: „Die Tat des ISIS kommt Khamenei, dem obersten Führer des iranischen Regimes, offensichtlich zunutze. Er begrüßt sie aus vollem Herzen als Gelegenheit, die Misere und Isolation seines Regimes auf regionaler und internationaler Ebene zu überwinden. Der Gründer, zugleich das Oberhaupt des staatlichen Terrorismusexports, versucht so vom Platz des Mörders zum Platz des Opfers zu springen und den Hauptbankier des Terrorismus als Opfer hinzustellen.“ 

Die gewählte Präsidentin des NWRI erinnerte: „Der iranische Widerstand ist immer dafür eingetreten, dass Volk und Widerstand des Iran die Verantwortung haben, die im Iran herrschende religiöse Diktatur zu beseitigen und alle Institutionen und Symbole der Unterdrückung zu demontieren. Darum rufen wir dazu auf, die Politik der Beschwichtigung dem Mullahregime gegenüber zu beenden und den gerechten Widerstand des iranischen Volkes anzuerkennen.“ 

Um den Terrorismus in der Region zu beseitigen, 

– muss das IRGC als terroristische Organisation geächtet werden; 

– müssen das IRGC und seine paramilitärischen Helfershelfer aus dem Khamenei-Kalifat aus Syrien, dem Irak und dem Jemen entfernt werden; 

– muss die Organisation islamischer Zusammenarbeit das Mullahregime vertreiben und den iranischen Widerstand anerkennen als die Kraft, die den religiösen Faschismus beenden kann. 

 Nach 38 Jahren brutaler Unterdrückung, nach den unzähligen Hinrichtungen und der Gefangenschaft so vieler wird das iranische Volk mit nichts zufrieden sein, was hinter der Verwirklichung von Freiheit, Demokratie und Volkssouveränität zurückbleibt.

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Hearing über den islamischen Fundamentalismus

Maryam RajaviVideokonferenz: Maryam Rajavi sagt vor dem Ausschuss im US-Kongress aus

Washington, d. 29. April 2015 – Am vergangenen Mittwoch hielt Maryam Rajavi, Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran, per Videokonferenz vor dem Unterausschuss des US-Repräsentantenhauses für Terrorismus, Nichtverbreitung (von Nuklearwaffen) und Handel eine Rede. Sie sprach bei einem Hearing unter dem Titel „ISIS: Bestimmung des Gegners“ und trat für einen Kurs dem islamischen Fundamentalismus gegenüber ein, der auch die Beseitigung des theokratischen Regimes in Teheran anstreben würde.

Arabien am Abgrund - Special Report - PushTV

villepinte-democracyDer Vormarsch der Terrortruppen Isis im Irak überschattet die Betrachtungen der Entwicklung im Iran. Dabei enden in wenigen Wochen die Atomverhandlungen; auch der Amtsantritt von Irans Präsident Hassan Rohani jährt sich. Viele Gründe, Bilanz zu ziehen. In den Messehallen Villepinte in Paris treffen sich jedes Jahr Unterstützer für einen freien, demokratischen und säkularen Iran. Darunter prominente politische Vertreter, viele Abgeordnete und ehemaligen Regierungsmitglieder.

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