Anschlag des ISIS in Teheran,

Nach der Initiative, mit der eine breite internationale Koalition arabischer und islamischer Länder und der Vereinigten Staaten gegen die Kriegstreiberei und den Terror des religiösen Regimes gebildet wurde, hat der ISIS in Teheran einen unerwarteten Anschlag gegen seinen eigenen Paten verübt, und zwar am Grab Khomeinis und im Parlament des Regimes. Es ist zu beachten, dass der ISIS in den vergangenen Jahren nichts gegen das Regime unternommen hatte. 

Hassan Rohani, Präsident des iranischen Regimes, behauptete, der Vorfall sei „nicht unerwartet“ gewesen, und Khamenei spielte diese „Feuerwerksalven“ als bedeutungslos und unwirksam herunter. 

Die terroristische Rivalität zwischen den Prätendenten eines sunnitischen Kalifats und dem schiitischen Kalifat, wie das iranische velayat-e faqih auch genannt wird, ist, selbst wenn sie nicht dem Regime auf den Leib geschneidert und inszeniert wurde, ein Grund zur Freude und Hochstimmung beim „Mullahkalifen“ Khamenei. 

Frau Maryam Rajavi, gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran, verurteilte den Mord an unschuldigen Menschen unter jedem Vorwand. Sie fügte hinzu: „Die Tat des ISIS kommt Khamenei, dem obersten Führer des iranischen Regimes, offensichtlich zunutze. Er begrüßt sie aus vollem Herzen als Gelegenheit, die Misere und Isolation seines Regimes auf regionaler und internationaler Ebene zu überwinden. Der Gründer, zugleich das Oberhaupt des staatlichen Terrorismusexports, versucht so vom Platz des Mörders zum Platz des Opfers zu springen und den Hauptbankier des Terrorismus als Opfer hinzustellen.“ 

Die gewählte Präsidentin des NWRI erinnerte: „Der iranische Widerstand ist immer dafür eingetreten, dass Volk und Widerstand des Iran die Verantwortung haben, die im Iran herrschende religiöse Diktatur zu beseitigen und alle Institutionen und Symbole der Unterdrückung zu demontieren. Darum rufen wir dazu auf, die Politik der Beschwichtigung dem Mullahregime gegenüber zu beenden und den gerechten Widerstand des iranischen Volkes anzuerkennen.“ 

Um den Terrorismus in der Region zu beseitigen, 

– muss das IRGC als terroristische Organisation geächtet werden; 

– müssen das IRGC und seine paramilitärischen Helfershelfer aus dem Khamenei-Kalifat aus Syrien, dem Irak und dem Jemen entfernt werden; 

– muss die Organisation islamischer Zusammenarbeit das Mullahregime vertreiben und den iranischen Widerstand anerkennen als die Kraft, die den religiösen Faschismus beenden kann. 

 Nach 38 Jahren brutaler Unterdrückung, nach den unzähligen Hinrichtungen und der Gefangenschaft so vieler wird das iranische Volk mit nichts zufrieden sein, was hinter der Verwirklichung von Freiheit, Demokratie und Volkssouveränität zurückbleibt.