Iran;Tehran, Schlagstücken und Schüssen

Am Abend des 19. Februar griffen unterdrückende Sicherheitskräfte eine Gruppe vom Gonabadi Derwischen mit Tränengas, Schlagstücken und Schüssen an, die sich vor einer Polizeistation an der Pasdaran Allee versammelt hatten. Laut des Berichtes wurden zahlreiche Demonstranten verletzt und einige verhaftet. Sie hatten sich am Morgen dort versammelt, um für die Freilassung eines inhaftierten Derwisches zu protestieren.Sicherheitskräfte und Geheimdienstagenten umzingelten das Gebiet und ihre Zahl wurde von Stunde zu Stunde größer. Eine Gruppe von Bürgern blockierte die Zufahrtswege und verhinderte so den weiteren Zugang von Sicherheitskräften in das Gebiet. Eine Reihe von Motorrädern der Polizei wurde von den Demonstranten zerstört.
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Iran:Arbeiterproteste im ganzen Land

Dienstag,  den 13. Februar 2018 um 13:45 Uhr Die Rede von Rohanis Arbeitsminister Ali Rabiee bei einer Zeremonie in Qa’em Shahr am 12. Februar wurde durch den Protest eines pensionierten Arbeiters gegen das Regime unterbrochen.  Der wutentbrannte Arbeiter fiel Rabiee bei seiner Rede ins Wort und sagte an ihn und andere Agenten des Regimes gewandt: „Wir haben 37 Jahre lang hart gearbeitet, wir machten eine Revolution, unsere Revolution kam in die Hände der Unrechten, sie benutzten den Namen des Islam und es gibt niemanden, der sie zur Verantwortung ziehen könnte. Ich bekomme ein Gehalt von einer Million und fünfhunderttausend Toman (300 $) mit vier Familienmitgliedern. Ich kaufe meine eigene Medizin, die Sozialversicherung sagt, wir sind nicht dafür zuständig… Die Repräsentanten, die hier herum quatschen … Wir sagen nein zu Lippenbekenntnissen! … Täglich geben sie uns hohle Versprechungen“. Die Geheimdienstagenten versuchten mehrmals den Arbeiter zum Schweigen zu bringen, aber er machte weiter. Der Henker Ali Rabiee, der vertretender Minister für die Nachrichtendienste war und zu den höchsten Leuten im Sicherheitsapparat gehört, der außerdem jahrelang die Arbeiter unterdrückt hat, versuchte ihn zuerst mit einem Täuschungsmanöver zum Schweigen zu bringen, aber der arme Arbeiter ignorierte das. Rabiee antwortete dem Arbeiter, der sagte, er esse seit Jahren nichts als Brot und Käse, schamlos: „Was denkst du denn, was wir essen? Das gleiche Brot und den gleichen Käse“.In Rafsanjan beschimpften die verarmten und arbeitslosen Arbeiter das Regime bei ihren Protesten. Ein älterer Arbeiter schrie die Agenten und Sprecher der Regierung an und fragte: „Was habt ihr…
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Iran: Fortsetzung der Proteste

Rund um dem 39. Jahrestag der Anti – Monarchie Revolution gehen die Proteste der Arbeiter und ausgeplünderten Menschen sowie der tapferen Jugendlichen des Iran weiter. Sie alle drücken ihre Ablehnung gegenüber dem System des Velayat-e faqih (oberste Herrschaft des Klerus) aus und fordern einen Sturz des Regimes. 1. Eine Abteilung der Nationalen Bank an der 17. Shahrivar Allee in Nahavand wurde in Brand gesetzt (10. Februar). 2. Sprechchöre gegen Chamenei in den Straßen von Aboozar, Shariati und den drei Wegen von Baba Heidar in Farsan (Provinz Chaharmahal Bakhtiari). Sicherheitskräfte des Regimes lösen die Demonstration durch Warnschüsse auf.  3. Brennende Reifen und Sprechchöre gegen Chamenei in Dehdasht von Lorestan (10. Februar). 4. Herunter reißen eines Bildes von Chomeni, dem Gründer des Velayat-e faqih in Ahwaz (10. Februar). 5. Herunter treten von Plakaten von Chamenei und Chomeni auf öffentlichen Plätzen in Shahinshahr, die zum Jahrestag der Revolution aufgestellt wurden (10. Februar).  6. In Brand setzen eines Gebäudes der Revolutionsgarden /IRGC) gegenüber einer Polizeistation in der Nähe der Zementfabrik in Drood (8.. Februar). 7. Einwerfen von Fensterscheiben der Caspian Abteilung, die zu den Revolutionsgarden zählt, durch verärgerte ausgeplünderte Anleger bei Caspian in Mashhad in der Nacht vom 9. Februar.  8. In Brand setzen von Werbebannern mit den Bildern von Chamenei und Chomeni in einigen Dörfern in Kurdistan (9. Februar). 9. Herunter reißen von Bannern des Regimes zum Jahrestag der Revolution in Mashhad (9. Februar). 10. Verbrennen eines großen Bildes mit Chamenei und Chomeni durch Jugendliche in Kermanshah (9. Februar). 11. Verbrennen eines großes…
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Iran: Neue Proteste in mehreren Städten

Berichte vom Netzwerk der Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) im Iran    • Isfahan: Jugendliche rufen: „Tod dem Diktator“ und „Tod für Chamenei“. • Sanandaj (Westiran): Bürger versammeln sich am Enghelab Platz (Platz der Revolution) und am Azadi Platz (Platz der Freiheit) und rufen: „Tod dem Diktator“. Zusammenstöße mit den staatlichen Sicherheitskräften (SSF). Ein Kiosk der SSF wird in Brand gesetzt. Die Behörden stören die Internetverbindung in der Stadt.. Die Auseinandersetzungen gehen weiter und das Regime lässt Fahrzeuge mit Wasserkanonen auffahren, um die Menge aufzulösen. • Kermanshah (Westiran): Proteste starten am Freiheitsplatz mit Rufen wie „Tod für Chamenei“, „Tod dem Diktator“. Eine Frau, die Non – Stop „Tod für Chamenei“ ruft, sorgt für den Beginn der Proteste. Sicherheitskräfte in Zivil beginnen, Demonstranten zu verhaften. Spezialeinheiten haben sieben Demonstranten verhaftet, doch die anderen stellen sich so lange an ihre Seite, bis sich die Spezialeinheiten zurück ziehen müssen und die Demonstranten frei sind. Mehrere andere Demonstranten wurden verhaftet.  • Tuyserkan (Provinz Hamedan): Zusammenstöße zwischen Bürgern und Sicherheitskräften an der Bahonar Allee. • Zarin Shahr (Provinz Isfahan): Trotz sehr kalter Temperaturen und massiver Präsenz von Sicherheitskräften gibt es Anti – Regime Proteste an der Kreuzung Masjed Azam (Hauptmoschee). Die Menschen rufen: „Tod für Chamenei, Tod für Chamenei“.  • Rasht (Nordiran): Mehrere Hundert Menschen versammeln sich, Sicherheitskräfte feuern Tränengas in die Menge. Die Menschen rufen:“ Nieder mit dem Diktator“, „Chamenei, schäme dich, verschwinde von der Macht“.
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Iran:Sind die Proteste beendet?

Erklärung der pro – NWRI Studenten über die aktuellen AufständeIn Mashhad und einigen anderen Städten begannen am 28. Dezember 2017 tapfere Iraner mit Aufständen, die sich bald landesweit ausweiteten. Zahlreiche Städte im ganzen Land schlossen sich den Protesten an und die Sprechchöre über wirtschaftliche Probleme wurden schnell in radikale politische Sprechchöre verwandelt. Bei den zwei Wochen lang andauernden Protesten ging es um die Wurzeln der Probleme. Es gibt um die seit 100 Jahren immer wieder kehrenden Ziel der Bewegung für Freiheit und Demokratie im Iran und sie sind immer noch auf dem Tisch der Agenda. Dennoch haben diese landesweiten Proteste einen ganz anderen Weg genommen, als alle anderen Proteste der letzten 40 Jahren und dies muss man deutlich machen, bevor man die aktuelle Position der Bewegung bewerten kann.1.    Einer der ersten Charakteristika der Aufstände war, dass die Bewegung jegliche reaktionäre Verunreinigung des unmenschlichen herrschenden Regimes ablehnte. Zum ersten Mal bekamen die Aufstände eine öffentliche Natur und sie waren völlig unabhängig von jeglichen Kämpfen der diversen Machtgruppen der Mullahs. Es gab ein Ende all der Ablenkungen und es ging einzig und allein um das Ende des totalitären und menschenverachtenden Regimes. Besonders gut war dies im Slogan:“ Moderate, Hardliner, es ist vorbei“ zu hören. Das Regime hatte alle vergangenen Aufstände am Ende für seinen Vorteil genutzt und sie als interne Machtkämpfe im velayat-e fagih System dargestellt und versuchte der Öffentlichkeit die Meinung aufzudrücken, dass die Proteste im Rahmen der Prinzipien des Regimes statt fanden und dass sie seine demokratische Natur zeigen.  Doch…
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Iran:Aktionsplan (JCPOA)

Das iranische Regime ist zunehmend besorgt darüber, dass die Worte und Taten von Donald Trump in Hinblick auf die Zukunft des Atomdeals auch in Europa über kurz oder lang zu einem Umdenken in Richtung Trump führen könnten. In der letzten Woche gab Trump dem Gemeinsamen Aktionsplan (JCPOA) eine letzte Chance und sagte, dass sich die USA von ihm zurückziehen, wenn bis Ende Mai nicht die nötigen Nachbesserungen erfolgt sind.  Trump will sicher stellen, dass „der Iran niemals auch nur in die Nähe des Besitz von Kernwaffen gelangt“. Dazu sollen mehr Inspektionen, ein Ändern der aktuellen Auslaufzeitpunkte und das Hinzufügen des iranischen ballistischen Raketenprogramms zum Deal erfolgen.  Um diese Zusätze zu erreichen, wird die USA auch Europa mit ins Boot holen müssen. Das iranische Regime ist nicht glücklich damit, dass Europa dies bisher nicht abgelehnt hat.  Es gibt eine Reihe von Belegen dafür in den iranischen staatlichen Medien. Dort werden die Sorgen über neue Verhandlungen zum Deal ausgedrückt und die Frage gestellt, warum Europa dies bisher nicht negiert hat. Die europäischen Anführer werden dabei kritisiert, jetzt auf die Seite von Trump umzuschwenken, allen voran der französische Präsident Emmanuelle Macron.   Diese Einstellung ist auch bei einem Interview mit Abdolreza Faraji-rad, dem früheren iranischen Botschafter in Norwegen, zu erkennen.  Er sagte:“ Nach Diskussionen mit anderen europäischen Anführern hat Macron entschieden, zwar bei seiner Politik der Aufrechterhaltung des JCPOA zu bleiben, aber Gespräche über das iranische ballistische Raketenprogramm und die Rolle des Regimes in der Region ins Spiel zu bringen, womit er eindeutig an…
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Iran:Eröffnung des Feuers auf Demonstranten

Eröffnung des Feuers auf Demonstranten, Massenverhaftungen, Folter und Mord sind Bespiele für Verbrechen gegen die Menschlichkeit Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran, rief den UN Generalsekretär, den Sicherheitsrat, die Mitgliedsstaaten und den Hochkommissar für Menschenrechte und andere relevante internationale Organisationen auf, dringende Maßnahmen einzuleiten, damit die verhafteten Iraner bei den landesweiten Aufständen sofort frei gelassen werden und damit der Status derjenigen klar wird, die verschwunden sind.   Das Eröffnen des Feuers auf Demonstranten, Massenverhaftungen und das Foltern von Gefangenen zu Tode sind in diesen Tagen Praxis der Henker des klerikalen Regimes in den iranischen Städten. Sie sind unzweifelhaft Verbrechen gegen die Menschlichkeit und daher muss die internationale Gemeinschaft handeln. Weiter gegenüber diese Verbrechen still zu bleiben, ermutigt die faschistischen religiösen Herrscher im Iran nur bei der Fortsetzung ihrer Verbrechen. In den ersten beiden Wochen der landesweiten Aufstände des iranischen Volkes wurden mindestens 8000 Demonstranten von den Revolutionsgarden und anderen unterdrückenden Kräften verhaftet. Eine große Zahl dieser Personen ist verschwunden und es gibt keine Informationen über ihren Verbleib. 90 Prozent der Inhaftierten sind unter 25 Jahre und 25 Prozent sind Hochschulstudenten. Einige von ihnen starben unter der Folter in Teheran, Arak, Sanandaj und Zanjan.
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Iran: Einschüchterung durch Hinrichtung

Während des landesweiten Aufstands des iranischen Volkes richtete das Mullah-Regime, um die Bevölkerung einzuschüchtern, zwischen dem 1. und dem 11. Januar in verschiedenen Städten acht junge Häftlinge hin. Am Donnerstag, den 11. Januar wurden in Salmas bzw. Qazvin zwei Häftlinge öffentlich hingerichtet. Der in Salmas Hingerichtete litt an einer psychischen Krankheit. Der junge Mann, der in dem Gefängnis von Qazvin hingerichtet wurde, hatte sich seit acht Jahren auf der Todesliste befunden.  Stadt Salmas, den 11. JanuarAm 8. Januar wurden zwei Häftlinge in Sari hingerichtet; am 4. Januar wurden zwei andere in Gohardasht, Karaj, hingerichtet. Amir Hossein Pour Jafar, einer der beiden, war in der Zeit des ihm vorgeworfenen Delikts 16 Jahre alt gewesen. Am 2. Januar wurde im Gefängnis Dizelabad in Kermanshah ein Häftling und am Tage zuvor ein 22 Jahre alter Mann im Zentralgefängnis von Mashhad hingerichtet. Diese Hinrichtungen haben stattgefunden, während zugleich, während der ersten beiden Wochen des Aufstands des iranischen Volkes, 8000 junge Leute verhaftet wurden; ihr Zustand ist ernst. Die Antwort des iranischen Volkes, vor allem der tapferen Jugend, auf diese Brutalität besteht in der Fortsetzung des Aufstands, der die Beendigung des korrupten, repressiven Regimes der Mullahs zum Ziel hat. Der iranische Widerstand fordert alle internationalen Menschenrechts-organisationen auf, gegen die systematischen, brutalen Menschenrechtsverletzungen im Iran sofort wirksame Maßnahmen zu ergreifen.
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Iran: Mindestens 30 Demonstranten getötet

In der Nacht des 2. Januar, am Ende des fünften Tages der landesweiten Aufstände des iranischen Volkes gegen das klerikale Regime, haben Revolutionsgardisten und andere Sicherheitskräfte mindestens 30 Demonstranten erschießen lassen. 10 Tote kamen alleine am Montag aus Ghahdirijan (Isfahan Provinz). Auch in anderen Städten töteten Sicherheitskräfte Demonstranten, unter anderem in Doroud, Izeh, Toysirkan, Shahin-Shahr, Hamedan, und Nourabad. Der stellvertretende Gouverneur der Provinz Teheran, Ali-Asghar Nasserbakht, sagte am Dienstag gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur ILNA:“ Gestern wurden in Teheran Hunderte Menschen verhaftet und die Gesamtzahl der verhafteten Personen in Teheran im Zeitraum vom 31.Dezember – 2. Januar beträgt 450.“ Der Gouverneur des Regimes in Izeh (Provinz Khuzestan) sagte:“ Mehrere Personen wurden in den letzten Tagen in Izeh verletzt und getötet“. Er gab zudem bekannt:“ Die Schulen der Stadt bleiben heute nachmittag (Dienstag) geschlossen.“ Das inhumane klerikale Regime versucht das Ausmaß der Wut eines Volkes zu vertuschen, welches vier Jahrzehnte lang unter Unterdrückung, Armut, Arbeitslosigkeit sowie Massenhinrichtungen und Inhaftierungswellen litt. Die Verbrechen, die Chamenei, Rohani und die anderen Regimevertreter in den iranischen Städten in diesen Tagen begehen lassen, werden den Willen des iranischen Volkes zum kompletten Sturz des Regimes nur steigen lassen.  Der iranische Widerstand ruft die EU und seine Mitgliedstaaten, die USA, den Sicherheitsrat der UN, den UN Generalsekretär und alle internationalen Menschenrechtsorganisationen auf, wirkungsvolle und effektive Maßnahmen einzuleiten, damit die Ermordungen und die Unterdrückung des iranischen Volkes durch das iranische Regime beendet wird. Der iranische Widerstand ruft zudem die internationale Gemeinschaft auf, alle politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu diesem mittelalterlichen…
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Iran Erklärung – 30.12.2017

Gemeinsame Erklärung – 30.12.2017 Seit Donnerstag protestieren in vielen iranischen Städten große Menschenmengen friedlich gegen ihre Regierung. Inzwischen haben sich die Proteste ausgeweitet: von der Provinzmetropole Maschhad im Nordosten des Landes über die Hauptstadt Teheran und weiter nach Kermanschah im Westen des Landes bis hin zu Großstädten wie Täbriz, Shiraz, Isfahan und Qom. Nach Medienberichten gab es viele Festnahmen, allein in Maschhad wurden nach Justizangaben 52 Menschen inhaftiert.  Laut Medien richten sich die Proteste gegen die Wirtschaftspolitik der Regierung und die hohen Lebenshaltungskosten im Iran; immer deutlicher wird aber auch ein Ende der religiösen Diktatur gefordert. Viele Iraner sehen mit Unmut, dass Teheran Millionensummen zur Unterstützung von Terrorismus und für die militärischen Konflikte und Kriege im Nahen Osten ausgibt, anstatt für das Wohlergehen der eigenen Bevölkerung zu sorgen.  Der höchste Vertreter des Regimeführers Ali Khamenei in der Stadt Maschhad macht die Oppositionsführerin Maryam Rajavi für den Aufruf zu landesweiten Demonstrationen verantwortlich. Auf der vom Regime inszenierten Versammlung in Teheran wird deshalb die Hinrichtung von Aktivisten der Opposition verlangt. Trotzdem lassen sich die Menschen im Iran nicht einschüchtern und gehen weiter für das Ende der Diktatur und ein Leben in Freiheit und frei von Armut und Korruption auf die Straße. Diesen Bürgerprotesten im Iran für demokratische Freiheiten gilt unsere uneingeschränkte Unterstützung. Wir verurteilen die Festnahme von Demonstranten in den letzten Tagen im Iran. Wir fordern die EU-Mitgliedsstaaten auf, sich für die sofortige Freilassung der Inhaftierten einzusetzen und der Regierung in Teheran klar zu machen, dass deren Verhalten im Focus der internationalen…
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Iran:Tausende rufen„Tod dem Diktator“

 – Tausende Iraner haben am heutigen Donnerstag, dem 28. Dezember, in mehreren iranischen Städten Slogans gegen das Regime angestimmt, auch solche gegen den Präsidenten des Regimes Hassan Rohani, so auch in Maschhad. Maschhad ist die an Bevölkerung zweitgrößte Stadt im Iran und Hauptstadt der Provinz Razavi Khorasan. Diese liegt im Nordosten des Landes und grenzt an Turkmenistan und Afghanistan. Die Bewohner von Maschhad protestieren gegen die hohen Lebenshaltungskosten. Es gab verärgerte Rufe „Tod dem Diktator“ und „Tod für Rohani“. Außerdem riefen die Demonstranten: „Vergesst Syrien, denkt an uns“, „Seid nicht furchtsam, wir gehören alle zusammen“. Ähnliche Proteste gab es in den Städten Neyshabur und Shahroud. In Maschhad haben repressive staatliche Kräfte die Protestierenden angegriffen. 
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Weihnachts- und Neujahrsbotschaft

  Am Vorabend des Geburtstags des heiligen Jesus Christus und anlässlich des nahenden neuen Jahres 2018 sandte Maryam Rajavi, die gewählte Präsidenin des Nationalen Widerstandsrates Iran, allen Christen im Iran und in aller Welt eine Botschaft. Hier die Botschaft im vollständigen Text: Liebe christliche Landsleute, liebe Bekenner Jesu Christi in der ganzen Welt, zu Weihnachten, zur Geburt Jesu Christi möchte ich euch meine aufrichtigen Glückwünsche senden. Unsere Grüße an die Jungfrau Maria, die so viel Leid und eine schwere Prüfung in dunkler Nacht erlitt, bis sie Jesus zur Welt brachte, das Wort der Liebe und der Hoffnung, die Botschaft der Erhebung gegen Zwang und Täuschung und das Lied des Lichts und der Freiheit. Es ist einer gekommen, der den Armen und Bedürftigen Schutz gab. Er wurde zur Stimme der Unterdrückten und zum Licht in den Augen derer, die in Finsternis getaucht waren. Er gab freien Völkern, die sich gegen Unterdrückung, das Böse und die Bosheit erhoben, die Kraft der Rede. In der Botschaft der Einigkeit und Einheit lehrte Jesus: Größere Liebe hat niemand als die, sein Leben für seine Freunde hinzugeben. Jesus hat gesagt, das Geheimnis des besseren Lebens liege darin, anderen zu geben. „Der Größte unter euch ist euer Diener.“ Wir haben von seinen ewigen Lehren gelernt; wir sind von seinem Leiden und seiner Standhaftigkeit inspiriert worden. So fanden wir, dass der Widerstand, der die Freiheit will, der größte Dienst an Gott und unserem Volk ist: der Kampf um die Befreiung des iranischen Volkes und um die Beseitigung der…
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