Todesstrafe / Folter

Iranisches Regime- Brutale Erhängungen

Iranisches Regime fährt mit brutalen Erhängungen fort Das iranische fundamentalistische Regime ließ am 3. Mai in der nordwestiranischen Stadt Arbil zwei weitere Gefangene hängen. Die Justiz des Regimes in der Ardebil Provinz sagte, die beiden nicht mit Namen benannten Gefangenen wurden am Morgen des 3. Mai im Gefängnis von Ardebil gehängt. Zudem wurden vom Mullahregime zwei Gefangene in der Stadt Maschhad (im Nordosten des Iran) gehängt.  Die ebenfalls namentlich nicht genannten Gefangenen im Alter von 25 und 28 Jahren starben am 1.Mai im Zentralgefängnis von Maschhad. Später wurde der 28 Jahre alte Gefangene nur durch sein Initial A. identifiziert. Die Justiz des Regimes in der Hamedan Provinz – Westiran – sagte, dass ein Gefangener mit den Initialen M.R. im Zentralgefängnis von Nahavand gehängt wurde. Am Montag gab es Berichte über drei kurz vor der Hinrichtung stehende Gefangene im Qezelhesar Gefängnis in Karaj, westlich von Teheran, sowie einen vor der Hinrichtung stehenden Gefangenen aus dem Fashafouye Gefängnis im Großraum Teheran. Sie wurden in Abteilung 1 des Qezelhesar Gefängnisses in Einzelhaft verlegt, was auf ihre baldige Hinrichtung hinweist. Bei den Gefangenen handelt es sich um Ahmad al-Tafi, Abdolhamid Baqeri, Majid Imani und Reza Hosseini. Damit wurden seit dem 10. April im Iran mindestens 57 Menschen hingerichtet. Drei der hingerichteten Personen waren Frauen und von einer Person wird vermutet, dass es sich um einen jugendlichen Straftäter handelte. Frau Federica Mogherini, die Hohe Vertreterin der Europäischen Union für Auswärtige Angelegenheiten und Sicherheitspolitik, besuchte am 16. April Teheran zusammen mit sieben EU Kommissaren und diskutierte…

10 Gefangene im Iran erhängt

10 Gefangene im Iran erhängt; neue Welle von Hinrichtungen Das fundamentalistische Regime im Iran hat seit dem Wochenende mindestens 10 Menschen erhängt. Man spricht von einer neuen Welle von Hinrichtungen. Zuvor wurden am Mittwoch mindestens sechs andere Gefangene im Todestrakt des Ghezelhesar Gefängnisses in Karaj im Nordwesten von Teheran in Einzelhaft gebracht, weil ihnen demnächst die Hinrichtung droht.Die Justiz in der Provinz Mazandaran hat bekanntgegeben, dass ein 27-jähriger Gefangener, von dem die Initialen Z.Ch. angegeben wurden, am 24. April in einem Gefängnis in Sari im Nordiran erhängt wurde. Am Anfang der Woche hatte die Justiz bekannt gemacht, dass ein anderer 27-jähriger Gefangener, nur als H.H. benannt, am Sonntag in Sari ebenfalls erhängt worden ist.An anderer Stelle, im Zentralgefängnis von Qazvin wurde laut der Justiz der Provinz Qazvin nordwestlich von Teheran am Dienstag ein Mann  erhängt. Ein Name wurde nicht genannt.Am Samstag wurden mindestens fünf Gefangene im Zentralgefängnis von Zahedan im Südosten des Iran erhängt. Weitere drei Gefangene wurden am Dienstag im gleichen Gefängnis durch den Strick hingerichtet.Drei der in Zahedan Hingerichteten wurden bezeichnet als: Jamshid Dehvari, 30; Sadeq Rigi, 35 und Mohammad Sanchouli, von dem man annimmt, dass er 22 Jahre alt war.Herr Sanchouli war seit 5 Jahren hinter Gittern einschließlich der Zeit, die er im Trakt für Jugendliche in dem Gefängnis verbracht hat. Es wird vermutet, dass er, als er verhaftet wurde, unter 18 Jahre alt war.Mit all diesen Erhängten kommt man auf eine Zahl von 46, die im Iran seit dem 10. April hingerichtet worden sind. Drei der…

Sunnitischer Kleriker gefoltert

Sunnitischer Kleriker im iranischen Gefängnis gefoltert Ein iranischer sunnitischer Kleriker hat aus dem Gefängnis in Zahedan im Südosten des Iran einen Brief geschickt, in dem er über Folter berichtet, die er erleiden musste.Molavi Noureddin Kashani wurde vor mehr als 30 Monaten in das Gefängnis von Zahedan gebracht. Seither wird er brutal physisch und psychisch gefoltert. Er wurde am 7. August 2013 von Mitgliedern des Corps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) des iranischen Regimes verhaftet, als er sich auf dem Rückweg von einer Morgenpredigt nach Hause befand. Wie es heißt, hat das Regime keine besonderen Anklagen gegen ihn ausgesprochen und ist sein Fall in einer Art Grauzone. Nach einem Bericht  wurde er inoffiziell der Tötung von Agenten der repressiven staatlichen Sicherheitskräfte (d.h. der Polizei) bezichtigt.

14 Hinrichtungen - Renzi und Mogherini

Iran: 14 Hinrichtungen Während des Teheran-Besuchs von Renzi und Mogherini Am Morgen des Mittwoch, des 13. April – gleichzeitig mit einem Besuch des italienischen Premierminister und unmittelbar vor einem Besuch der Hohen Repräsentantin der EU in Teheran – erhängte das unmenschliche geistliche Regime im Gohardasht (Rajai Shahr) Gefängnis in Karaj kollektiv acht Häftlinge. Rechnet man eine Exekution mit, die am 11. April im Zentralgefängnis von Tabriz stattfand, außerdem fünf weitere Exekutionen am 9. April, so beläuft sich die Zahl der Hinrichtungen in den vergangenen fünf Tagen auf 14. Außerdem wurden im Gefängnis von Isfahan am 11. April mehrere Häftlinge zur Vorbereitung auf ihre Hinrichtung in Einzelhaft verlegt. Die Tendenz zur Zunahme der Hinrichtungen, die darauf zielt, angesichts zunehmender Proteste von seiten verschiedener Schichten der Gesellschaft ein Klima des Terrors zu schaffen – und dies besonders in einer Zeit, in der hochrangige europäische Politiker das Land besuchen - beweist, daß die Behauptung einer Mäßigung des mittelalterlichen Regimes nichts als eine Illusion ist. In ihrer Schlußerklärung haben die Außenminister der G 7-Konferenz in Hiroshima das iranische Regime aufgefordert, im Einklang mit seinen völkerrechtlichen Verpflichtungen zu handeln und die willkürlichen Hinrichtungen aufzugeben, die gegen die internationalen Verpflichtungen verstoßen. Der iranische Widerstand begrüßt die Haltung der G 7-Länder, betont dabei aber, daß die Abgabe von Erklärungen nicht ausreicht. Handel und Umgang mit dem religiösen Faschismus, der den Iran beherrscht, um den Preis, daß die tragische Menschenrechtslage, wie sie im Iran unter der Mullahherrschaft besteht, ignoriert wird, werden nur zur Steigerung der Repression und insbesondere…

Untersuchung wegen Hinrichtung

Bericht: Untersuchung gegen Rohani wegen Hinrichtung Jugendlicher im Iran Gegen Hassan Rohani, den Präsidenten des iranischen Regimes, ist laut eines Berichtes von Reuters am Mittwoch eine Untersuchung wegen der Hinrichtung von Jugendlichen im Iran begonnen worden. Reuters schreibt:“ Der Fall wird in der iranischen Justiz simpel dargestellt: In der südiranischen Provinz Fars hat Fatemeh Salbehi zuerst ihren Mann unter Drogen gesetzt und ihn dann erdrosselt, was als kapitales Verbrechen in der Islamischen Republik angesehen wird.“ „Was den Fall jedoch kontrovers macht, ist die Tatsache, dass Salbehi zum Tatzeitpunkt 17 Jahre alt war und damit unter das Jugendstrafrecht fällt.  Ihr sogenanntes Geständnis soll nach einer Reihe von Verhören entstanden sein, bei denen kein Anwalt anwesend war.“ „Der Fall wurde erneut verhandelt, aber dennoch wurde Salbehi Ende Oktober im Adel Abad Gefängnis in Shiraz gehängt.“  „Der Fall wird deshalb untersucht, weil ein schockierender UN Bericht über die Menschenrechtslage im Iran im letzten Monat auch deutlich machte, dass es eine „alarmierend hohe“ Rate an Hinrichtungen im Iran gibt, zu denen auch Jugendliche Straftäter gehören.“ „Der Bericht hat zusammen mit dem Bericht von Amnesty International im Januar dazu geführt, dass zahlreiche Iraner in den sozialen Medien Präsident Hassan Rohani dafür kritisierten, dass er zu wenig dafür tut, um die Hinrichtung von Jugendlichen zu stoppen.“ „Der Iran hat die höchste Hinrichtungsrate von Jugendlichen in der Welt, obwohl das Land die Konvention zum Schutz von Kindern unterzeichnet hat. Das Menschenrechtsabkommen verbietet die Todesstrafe für jeden Menschen unter 18 Jahren.“ „Nur eine Woche vor der Hinrichtung von…

Acht Gefangene stehen vor Hinrichtung

Acht Gefangene stehen im Iran vor ihrer Hinrichtung Das fundamentalistische iranischen Regime ließ am Montag acht zum Tode verurteilte Gefangene im berüchtigten Gohardasht Gefängnis in Karaj (nordwestlich von Teheran) in Einzelhaft verlegen, um sie dort auf ihre bevorstehende Hinrichtung vorzubereiten. Das zeigen Berichte aus dem Iran. Die Namen der Gefangenen sind: Ebad Mohammadi, Javad Sadeqi, Mehdi Kaheh, Mostafa Ejlali, Mohammad-Javad Mozzafari, Hossein Moin-far, Mohammad Zarei und Hamzeh Dowlatabadi. Es ist zu erwarten, dass die Hinrichtungen in Kürze durchgeführt werden. Die EU verlängerte am Montag die Sanktionen gegen 82 Vertreter des Regimes bis 2017 wegen ihrer „schweren Menschenrechtsverletzungen“, die sie im Iran begangen haben.  Der aus 28 Mitgliedsstaaten bestehende Zusammenschluß läßt somit weiterhin die Konten dieser Personen sperren und erhält ihre Reiseverbote aufrecht.  Die Sanktionsliste wird jedes Jahr neu überprüft. Amnesty International schrieb in seinem jährlichen Bericht über Todesstrafen in der Welt 2015 am 6. April:“ Der Iran hat 2015 mindestens 977 hinrichten lassen, im letzten Jahr waren es mindestens 743.“ „Im Iran fanden 82% aller aufgezeichneten Hinrichtungen im Mittleren Osten und Nordafrika statt“, sagte die Menschenrechtsgruppe. Seit dem Amtsantritt von Hassan Rohani als Präsident des Mullahregimes wurden mehr als 2300 Menschen hingerichtet. Der Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen über die Menschenrechtssituation im Iran gab zudem bekannt, dass die Zahl der Hinrichtungen 2015 im Iran die höchste Hinrichtungsrate im Land seit 25 Jahren war. Rohani selbst hat die Hinrichtungen explizit befürwortet und sie als Beispiele „der Anweisungen von Gott“ und der „Gesetze des Parlamentes, welches dem Volk gehört“ beschrieben.

Amnesty: Hinrichtungen im Iran gestiegen

Amnesty‐International: Zahl der Hinrichtungen drastisch gestiegen / drei Exekutionen pro Tag im Iran Tagesschau.de – Von Jens‐Peter Marquardt: Amnesty‐International‐Report 2015 - Die Zahl der Exekutionen ist weltweit so stark gestiegen wie seit 25 Jahren nicht mehr. Insgesamt zählte Amnesty International 1634 Hinrichtungen. Die tatsächliche Zahl ist laut Amnesty aber viel höher. Es ist eine Bilanz aus Licht und Schatten: Die Zahl der Todesstrafen ist im vergangenen Jahr weltweit so stark gestiegen wie seit 25 Jahren nicht mehr. Gleichzeitig ist die Zahl der Länder, die die Todesstrafe anwenden, aber gesunken. Nachdem jetzt auch Surinam, die Fidschi‐Inseln, die Republik Kongo und Madagaskar die Todesstrafe abgeschafft hätten, seien die Länder, in denen es keine Exekutionen mehr gebe, erstmals in der Mehrheit, sagt Amnesty International‐Direktorin Audrey Gaugham. Fast drei Exekutionen pro Tag im IranNoch schlechter sieht die Lage im Iran aus. Dort wurden im vergangenen Jahr 977 Menschen exekutiert, ebenfalls vor allem wegen Drogenvergehen. Fast drei Exekutionen pro Tag wurden durchgeführt, darunter auch Exekutionen an Jugendlichen.Das stelle einen Verstoß gegen internationales Recht dar, der im krassen Gegensatz zu den Bemühungen Irans stehe, wieder international anerkannt zu werden, so Lynch.

Amnesty-Bericht: Hinrichtungen in Iran

Amnesty-Bericht: Dutzenden Jugendlichen in Iran droht die Hinrichtung Spiegel Online - Iran will zurück auf den Weltmarkt: Präsident Rohani reist derzeit durch Europa und unterzeichnet Handelsverträge. Daheim droht Dutzenden jungen Menschen die Todesstrafe, meldet Amnesty International.

Iran: 53 Hinrichtungen in zwei Wochen

Iran: 53 Hinrichtungen in den ersten beiden Wochen des Januar Der religiöse Faschismus, der den Iran beherrscht, steigert, während er das Nuklearabkommen einhält und am Vorabend neuer Scheinwahlen die Zahl der Erhängungen

10 Menschen erhängt

Innerhalb von zwei Tagen 10 Menschen erhängt Das fundamentalistische Regime des Iran hat 10 Gefangene im Verlauf von zwei Tagen hinrichten lassen. Nach Berichten, die aus dem Iran zu erhalten waren, wurden die Erhängungen am Dienstag und Mittwoch (12.-13. Januar) in Karaj (im Nordwesten von Teheran) und in Orumieh (Hauptstadt der Provinz Aserbeidschan im nordwestlichen Iran)  vollstreckt. Unter den zehn hingerichteten Gefangenen wurden vier für Anklagen wegen Drogendelikten verurteilt und sechs wurden nach dem reaktionären Gesetz des „Qisas“ (Gesetz nach dem Talionsprinzip oder der Vergeltung von Gleiches mit Gleichem) der Mullahs verurteilt.

Im Iran wurden neun Häftlinge erhängt

Im Iran wurden neun Häftlinge erhängt Am Mittwoch erhängte das Mullah-Regime mindestens neun Personen in Gefängnissen des Iran. Mindestens fünf Häftlinge wurden in dem berüchtigten Gohardasht (Rajai-Shahr) Gefängnis der nordwestlich von der Hauptstadt Teheran gelegenen Stadt Karaj erhängt. Ihre Namen wurden it Maqsoud Mehdizadeh, Sadeq Heidari, Mehdi Sadeqi, Amirhamid Khodabandeh-lou und Mahmoud Nasir-nejad angegeben.

Iran: Zehn Gefangene in Hinrichtungsgefahr

Iran: Zehn Gefangene in dringender Hinrichtungsgefahr Am Sonntag wurden zehn Todeskandidaten in dem berüchtigten Gohardasht (Rajai-Shahr) Gefängnis in Karaj, nordwestlich von der iranischen Hauptstadt Teheran, zur Vorbereitung auf die Exekution in Einzelhaft verlegt. Darunter befindet sich Farajollah Hatami, der schon seit 12 Jahren im Gefängnis sitzt.