Weitere Hinrichtungen im Iran

Weitere Hinrichtungen, die im Iran stattfinden

Vier Gefangene wurden am Samstag, dem 6. August im Lakan Gefängnis in der nordiranischen Stadt Rasht hingerichtet.
Der staatliche Sender IRIB zitiert Ahmad Siavoshpur, den Chef der Justiz des Regimes in der Provinz Gilan mit der Äußerung, dass die Opfer zwischen 26 und 65 Jahre alt gewesen seien und dass einer von ihnen afghanischer Bürger war. Angeklagt waren sie wegen Straftaten im Zusammenhang mit Drogen. Am 3. August wurden im Auftrag des Mullah-Regimes acht Gefangene im Ghezel Hesar Gefängnis in Karaj im Nordwesten des Iran erhängt. Die Namen der Opfer wurden nicht freigegeben.


Am gleichen Tag wurden zwei weitere Gefangene im Zentralgefängnis von Kazvin nordwestlich von Teheran hingerichtet. Von keinem Gefangenen wurde der Name genannt.
Die staatliche Nachrichtenagentur YJC zitierte den Ankläger des Regimes in Kazvin  Ismaeil Sadeki Niaraki mit der Angabe, dass am 6. August zwei weitere Gefangene im Zentralgefängnis von Kazvin exekutiert worden seien. Die Opfer wurden nur als Mojtaba N. und Madschid H. identifiziert.
Sadeki Niaraki hat danach hinzugefügt: „Das Urteil gegen diese zwei Angeklagten wurde vom Amt des Generalanklägers und Chef der Justiz bestätigt und heute Morgen im Zentralgefängnis vollstreckt“.
Abgesehen von diesen Hinrichtungen versuchen Gefängniswärter im berüchtigten Evin Gefängnis in Teheran und im Gohardasht (Rajai Shahr) Gefängnis, das in Karaj liegt, ein Klima der Furcht zu erzeugen.
Nach Berichten, die zu erhalten waren, beabsichtigt die Justiz der Mullahs, 18 weitere politische Gefangene hinzurichten. Die Angehörigen der Gefangenen haben über brutale Folterungen gesprochen, denen ihre Kinder von dem berüchtigten Ministerium für Nachrichtendienste und Sicherheit (MOIS) ausgesetzt würden.
Die Namen der politischen Gefangenen sind:
1. Zanyar Moradi
2. Loghman Moradi
3. Ali Ahmad Soleyman
4. Mohammad Abdollahi
5. Ebrahim Issapur
6. Bakhtiar Memari
7. Reza Mollazadeh
8. Houshang Rezai
9. Mostafa Salimi
10. Abdollah Sarvaryan
11. Anwar Rostami
12. Seyed Sami Hosseini
13. Seyed Dschamal Mohammadi
14. Saber Sheikh Abdollah
15. Hossein Osmani
16. Diyako Rasoulzadeh
17. Hassan Faradschi
18. Habibollah Latifi
Nach anderen Quellen sind sechs Gefangene im Gefängnis Karun in der südwestlich gelegenen Stadt Ahwaz unmittelbar von der Hinrichtung bedroht.
Am 3. und 4. August wurden die sechs Gefangenen zum Tode verurteilt und im Karun Gefängnis in Einzelzellen gebracht.
Einer der Gefangenen mit Namen Behrouz Shahriari war weniger als 18 Jahre alt zur Zeit der Tat, die ihm zur Last gelegt wird.
Außerdem gibt es einen Bericht, der aussagt, dass zwei junge Iraner unmittelbar von der Hinrichtung im Zentralgefängnis von Zahedan im südöstlichen Iran bedroht sind. Einer von ihnen wurde als  Youness Dschamshid Zehi identifiziert, der Ende zwanzig sein soll. Er hat seine Unschuld beteuert.

Gefangene fordern Ende der Hinrichtungen

Iran: Politische Gefangene fordern das Ende der Hinrichtungen

Politische Gefangene im iranischen Gohardasht- (Rajai-Shahr-) Gefängnis in Karaj, westlich von Teheran, haben nach der am vorigen Dienstag erfolgten Massenhinrichtung an mindestens 25 sunnitischen politischen Gefangenen einen offenen Brief an den Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban Ki-moon und den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen aus dem Gefängnis hinausgeschmuggelt. Sie fordern darin die UN dringend auf, Maßnahmen zu ergreifen, damit die Hinrichtungen im Iran aufhören.

Es heißt in ihrem Brief: „Wir sind sicher, daß Sie in den vergangenen Wochen über eine große Zahl von Hinrichtungen und Massenmorden unterrichtet wurden. Wir kennen zwar die genaue Zahl der Hinrichtungen noch nicht; es sind alle Türen und Fenster geschlossen, und wir können überhaupt nicht telefonieren. Doch alle Berichte deuten auf eine große Zahl von Hinrichtungen. Die Sicherheitsmaßnahmen im Gefängnis wurden intensiv verstärkt, und es besteht die Möglichkeit, daß die Hinrichtungswelle viele weitere Häftlinge erreicht.“

„Wenn Ihre sowie andere internationale Organisationen nicht reagieren, werden wir es mit einer noch weit größeren Zahl von Hinrichtungen zu tun bekommen – und dies um so mehr, als die elementarsten Rechte der Angehörigen mißachtet werden (in der Art, wie man sie informiert, ihnen einen Abschiedsbesuch vorenthält, falsche Adressen angibt etc.), und die Häftlinge in der hinterhältigsten denkbaren Art an den Galgen geschickt werden.“

„Es ist so weit gekommen, daß einige Beamte der Gefängnisverwaltung erschrecken und erklären, sie seien an all diesem nicht beteiligt. Es erinnert sehr an die Methoden, die während des Massakers des Jahres 1988 angewandt wurden, als man tausende Häftlinge umbrachte; ihr Jahrestag war in den letzten Tagen. Daher fordern wir, die Häftlinge des Gohardasht- (Rajai-Shahr-) Gefängnisses, dringend Maßnahmen, die geeignet sind, dieser ernsten Bedrohung entgegenzutreten;“ mit diesen Worten schließt der Brief.

Zu seinen Unterzeichnern gehören:

1. Saeed Masouri
2. Reza Akbari Monfared
3. Hassan Sadeqi
4. Shahin Zoghi-Tabar
5. Mohammad Akrami Pour
6. Amir Qaziani
7. Abolqassem Fouladvand
8. Saeed Shirzad.

52 Jugendliche erwarten ihre Hinrichtung

In einem Teheraner Gefängnis erwarten 52 Jugendliche ihre Hinrichtung

Mindestens 52 Jugendliche, jünger als 32 Jahre alt, warten nach Berichten des Gefängnisses von Groß-Teheran (dem „Fashafouyeh-Gefängnis“) auf die Ausführung ihrer Todesurteile.

Von diesen Todeskandidaten sind 32 in Sektion 1 und 20 in Sektion 2 des Gefängnisses untergebracht.

Nach unterrichteten Kreisen wurden mehr als 100 Todeskandidaten aus der Einheit 2 des Ghezel-Hessar-Gefängnisses in Karaj (nordwestlich von Teheran), die sich dort an einer Serie von Strikes und Aufruhr beteiligt hatten, in das Fashafouyeh-Gefängnis verlegt.

 

Iran läßt sieben Gefangene hängen

Iran läßt sieben Gefangene an einem Tag hängen

Das iranische fundamentalistische Regime ließ am Mittwoch eine Gruppe von sechs Gefangenen im Nordwesten des Iran hängen, sowie einen Gefangenen im Nordosten des Landes.

Die sechs Männer wurden gegen 2 Uhr morgens am 27. Juli im Zentralgefängnis von Urumieh (Urmia) in der Provinzhauptstadt der iranischen West - Azerbaijan Provinz gehängt.

Am Dienstag waren sie in Einzelhaft verlegt worden, um sie auf die Hinrichtung vorzubereiten.

Bei den Gefangenen handelt es sich um: Rahman Fouladi, Abdolmajid Herkuli, Abdollah Qaderi, Changiz Shiri, Mojtaba Shirkhani und Ali Talati.

Alle Beschuldigten wurden wegen Drogenvergehen gehängt.

Ein siebter Mann mit dem Namen Reza Sabzevari (32) aus der Stadt Nishabur (Nishapur) wurde in der nahe gelegenen Stadt Maschhhad, im Nordosten des Iran, hingerichtet. Er hatte zwei Kinder im Alter von zwei und zehn Jahren und befand sich zuvor 18 Monate in Haft.

Das Mullahregime ließ zudem am Montag in Songhor, Westiran, einen Mann öffentlich hängen. Am Samstag wurden drei Gefangene in einem Bereich des Zentralgefängnisses von Rasht, Nordiran, hingerichtet.

Mehr als 270 Mitglieder des EU Parlamentes unterzeichneten im letzten Monat eine Erklärung, in der die EU aufgerufen wurde, als „Bedingung“ für die Beziehungen mit Teheran eine Verbesserung der Menschenrechtssituation im Iran zu knüpfen.

Die Unterzeichner kamen aus allen EU Mitgliedsstaaten und aus allen politischen Gruppen im Parlament. Sie sagten in der Erklärung, dass sie über die steigende Zahl der Hinrichtungen im Iran nach dem Amtsantritt von Rohani vor drei Jahren als iranischer Präsident besorgt sind.

Amnesty Internationale schrieb am 6. April in seinem jährlichen Bericht über die Todesstrafe 2015: „Der Iran ließ im Jahr 2015 mindestens 977 Menschen hinrichten, das Jahr zuvor waren es mindestens 743.“

„Der Iran ist für 82% aller aufgezeichneten Hinrichtungen im Mittleren Osten und Nordafrika verantwortlich“, sagte die Menschenrechtsgruppe.

Während der Amtszeit von Rohani gab es mehr als 2500 Hinrichtungen. Der UN Sonderbeauftragte für die Menschenrechtslage im Iran gab im März bekannt, dass die Zahl der Hinrichtungen im Iran 2015 größer war als in den letzten 25 Jahren. Rohani selbst nannte die Hinrichtungen Beispiele „von Gottes Anweisungen“ und „Gesetzen, die vom Parlament gemacht wurden, welches das Volk wählte“.

Iranisches Regime erhängt neun Menschen

Iranisches Regime lässt neun Menschen zeitgleich hängen

Das fundamentalistische iranische Regime ließ am Mittwoch im Gohardasht Gefängnis in Karaj, nordwestlich von Teheran, neun Menschen zeitgleich hängen.

Drei der hingerichteten Personen wurden mit Seyyed Mohammad Taheri, Amir Khadem Rezaiyan und Saeid Ahmadi benannt.

Die Opfer wurden in den Tagen vor ihrer Hinrichtung in Einzelhaft verlegt.

Mehr als 270 Mitglieder des EU Parlamentes haben im letzten Monat eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet, in der die EU aufgerufen wurde, als „Bedingung“ für seine Beziehungen mit Teheran eine Verbesserung der Menschenrechtslage zu setzen.

Die Abgeordneten kamen aus allen EU Mitgliedsstaaten und aus allen politischen Gruppen im Parlament. Sie sagten, dass sie besorgt über die steigenden Hinrichtungszahlen im Iran sind, nachdem Präsident Hassan Rohani vor drei Jahren das Amt übernahm.

Amnesty International schrieb am 6. April in seinem Bericht über die Todesstrafe in der Welt 2015:“Der Iran hat mindestens 977 Menschen im Jahr 2015 hinrichten lassen und mindestens 743 im Jahr davor.“

„Der Iran alleine ist für 82% aller aufgezeichneten Hinrichtungen im Mittleren Osten und Nordafrika verantwortlich“, sagte die Menschenrechtsgruppe.

Während der Amtszeit von Hassan Rohani als Präsident wurden mehr als 2400 Menschen hingerichtet. Der UN Sonderbeauftragte für die Menschenrechtslage im Iran gab im März bekannt, dass die Zahl der Hinrichtungen im Iran 2015 höher war als in den letzten 25 Jahren. Rohani hat explizit die Hinrichtungen als „Gottes Anweisungen“ und als „Gesetze des Parlamentes im Namen des Volkes“ befürwortet.

10 Gefangene im Iran erhängt

10 Gefangene im Iran erhängt; neue Welle von Hinrichtungen

Das fundamentalistische Regime im Iran hat seit dem Wochenende mindestens 10 Menschen erhängt. Man spricht von einer neuen Welle von Hinrichtungen.


Zuvor wurden am Mittwoch mindestens sechs andere Gefangene im Todestrakt des Ghezelhesar Gefängnisses in Karaj im Nordwesten von Teheran in Einzelhaft gebracht, weil ihnen demnächst die Hinrichtung droht.
Die Justiz in der Provinz Mazandaran hat bekanntgegeben, dass ein 27-jähriger Gefangener, von dem die Initialen Z.Ch. angegeben wurden, am 24. April in einem Gefängnis in Sari im Nordiran erhängt wurde. Am Anfang der Woche hatte die Justiz bekannt gemacht, dass ein anderer 27-jähriger Gefangener, nur als H.H. benannt, am Sonntag in Sari ebenfalls erhängt worden ist.

An anderer Stelle, im Zentralgefängnis von Qazvin wurde laut der Justiz der Provinz Qazvin nordwestlich von Teheran am Dienstag ein Mann  erhängt. Ein Name wurde nicht genannt.

Am Samstag wurden mindestens fünf Gefangene im Zentralgefängnis von Zahedan im Südosten des Iran erhängt. Weitere drei Gefangene wurden am Dienstag im gleichen Gefängnis durch den Strick hingerichtet.
Drei der in Zahedan Hingerichteten wurden bezeichnet als: Jamshid Dehvari, 30; Sadeq Rigi, 35 und Mohammad Sanchouli, von dem man annimmt, dass er 22 Jahre alt war.

Herr Sanchouli war seit 5 Jahren hinter Gittern einschließlich der Zeit, die er im Trakt für Jugendliche in dem Gefängnis verbracht hat. Es wird vermutet, dass er, als er verhaftet wurde, unter 18 Jahre alt war.
Mit all diesen Erhängten kommt man auf eine Zahl von 46, die im Iran seit dem 10. April hingerichtet worden sind. Drei der Hingerichteten waren Frauen und einer war ziemlich sicher ein jugendlicher Straftäter.

Amnesty International hat am 6. April in seinem Jahresbericht für 2015 über die Todesstrafe geschrieben: „Der Iran hat im Jahr 2015 mindestens 977 Menschen zu Tode gebracht. Zum Vergleich: Im Jahr zuvor waren es mindestens 743“.
„Der Iran ist allein für 82 % aller Hinrichtungen verantwortlich, über die“ im Mittleren Osten und Nordafrika „berichtet wird“, erklärt die Menschenrechtsgruppe.

Es gab mehr als 2300 Hinrichtungen in der Amtszeit von Hassan Rohani als Präsident. Der Sonderberichterstatter über die Situation der Menschenrechte im Iran ließ verlauten, dass die Zahl der Hinrichtungen im Jahr 2015 im Iran größer war als in irgendeinem der letzten 25 Jahre. Rohani hat sich ausdrücklich hinter die Hinrichtungen gestellt. Sie seien „von Gott geboten“ und „beruhten auf Gesetzen des Parlaments des Volkes“.

Acht Gefangene stehen vor Hinrichtung

Acht Gefangene stehen im Iran vor ihrer Hinrichtung

Das fundamentalistische iranischen Regime ließ am Montag acht zum Tode verurteilte Gefangene im berüchtigten Gohardasht Gefängnis in Karaj (nordwestlich von Teheran) in Einzelhaft verlegen, um sie dort auf ihre bevorstehende Hinrichtung vorzubereiten. Das zeigen Berichte aus dem Iran.

Die Namen der Gefangenen sind: Ebad Mohammadi, Javad Sadeqi, Mehdi Kaheh, Mostafa Ejlali, Mohammad-Javad Mozzafari, Hossein Moin-far, Mohammad Zarei und Hamzeh Dowlatabadi.

Es ist zu erwarten, dass die Hinrichtungen in Kürze durchgeführt werden.

Die EU verlängerte am Montag die Sanktionen gegen 82 Vertreter des Regimes bis 2017 wegen ihrer „schweren Menschenrechtsverletzungen“, die sie im Iran begangen haben. 

Der aus 28 Mitgliedsstaaten bestehende Zusammenschluß läßt somit weiterhin die Konten dieser Personen sperren und erhält ihre Reiseverbote aufrecht.  Die Sanktionsliste wird jedes Jahr neu überprüft.

Amnesty International schrieb in seinem jährlichen Bericht über Todesstrafen in der Welt 2015 am 6. April:“ Der Iran hat 2015 mindestens 977 hinrichten lassen, im letzten Jahr waren es mindestens 743.“

„Im Iran fanden 82% aller aufgezeichneten Hinrichtungen im Mittleren Osten und Nordafrika statt“, sagte die Menschenrechtsgruppe.

Seit dem Amtsantritt von Hassan Rohani als Präsident des Mullahregimes wurden mehr als 2300 Menschen hingerichtet. Der Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen über die Menschenrechtssituation im Iran gab zudem bekannt, dass die Zahl der Hinrichtungen 2015 im Iran die höchste Hinrichtungsrate im Land seit 25 Jahren war. Rohani selbst hat die Hinrichtungen explizit befürwortet und sie als Beispiele „der Anweisungen von Gott“ und der „Gesetze des Parlamentes, welches dem Volk gehört“ beschrieben.

Amnesty: Hinrichtungen im Iran gestiegen

Amnesty‐International: Zahl der Hinrichtungen drastisch gestiegen / drei Exekutionen pro Tag im Iran

Tagesschau.de – Von Jens‐Peter Marquardt: Amnesty‐International‐Report 2015 - Die Zahl der Exekutionen ist weltweit so stark gestiegen wie seit 25 Jahren nicht mehr. Insgesamt zählte Amnesty International 1634 Hinrichtungen. Die tatsächliche Zahl ist laut Amnesty aber viel höher.

Es ist eine Bilanz aus Licht und Schatten: Die Zahl der Todesstrafen ist im vergangenen Jahr weltweit so stark gestiegen wie seit 25 Jahren nicht mehr. Gleichzeitig ist die Zahl der Länder, die die Todesstrafe anwenden, aber gesunken. Nachdem jetzt auch Surinam, die Fidschi‐Inseln, die Republik Kongo und Madagaskar die Todesstrafe abgeschafft hätten, seien die Länder, in denen es keine Exekutionen mehr gebe, erstmals in der Mehrheit, sagt Amnesty International‐Direktorin Audrey Gaugham.

Fast drei Exekutionen pro Tag im Iran
Noch schlechter sieht die Lage im Iran aus. Dort wurden im vergangenen Jahr 977 Menschen exekutiert, ebenfalls vor allem wegen Drogenvergehen. Fast drei Exekutionen pro Tag wurden durchgeführt, darunter auch Exekutionen an Jugendlichen.
Das stelle einen Verstoß gegen internationales Recht dar, der im krassen Gegensatz zu den Bemühungen Irans stehe, wieder international anerkannt zu werden, so Lynch.

Im Iran wurden neun Häftlinge erhängt

Im Iran wurden neun Häftlinge erhängt

Am Mittwoch erhängte das Mullah-Regime mindestens neun Personen in Gefängnissen des Iran. Mindestens fünf Häftlinge wurden in dem berüchtigten Gohardasht (Rajai-Shahr) Gefängnis der nordwestlich von der Hauptstadt Teheran gelegenen Stadt Karaj erhängt. Ihre Namen wurden it Maqsoud Mehdizadeh, Sadeq Heidari, Mehdi Sadeqi, Amirhamid Khodabandeh-lou und Mahmoud Nasir-nejad angegeben.

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