Massenhinrichtungen nach der Wahlfarce

 

Neun Hinrichtungen allein am 23. Mai 
Das im Iran herrschende Mullahregime hat unmittelbar nach der Wahlfarce seine Volksbekämpfungsmaschine wieder in Gang gesetzt, besonders mit Hinrichtungen und Folter in Gefängnissen im ganzen Lande. Am 22. bzw. 23. Mai wurden in den Gefängnissen Tabriz, Zahedan, Ardebil, Kermanshah, Isfahan und im Zentralgefängnis Karaj zehn Gefangene erhängt, allein am 23. Mai neun von ihnen.


Behörden in Zahedan richteten den 30-jährigen Abdulkarim Shahnavazi hin und legten einem anderen Gefangenen schon die Schlinge um den Hals. Nachdem dieser den Tod von Shahnavazi hatte mitansehen müssen, wurde er vom Galgen wieder weggebracht und ihm wurde gesagt, er werde in 40 Tagen hingerichtet werden. In dem Versuch, die wachsenden Proteste und den Abscheu der jüngeren Generation in Städten überall im Lande einzudämmen, hat das Regime abermals zu Massenhinrichtungen gegriffen. 
Mit Bezug auf die riesigen Zahlen von Geheimdienst- und Sicherheitsagenten, die am Freitag, dem 19. Mai im Einsatz waren, sagte der iranische Innenminister: „In den letzten vier Tagen war die ganze Jugend auf der Straße. Die Situation ist sehr besorgniserregend. Unser Staat hat Feinde.“ 
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran 
24. Mai 2017