Frauen

Iran:Gleichberechtigung der Frauen

Am 25. November fand der internationale Tag zur Abschaffung von Gewalt gegen Frauen statt, doch Gewalt gegen Frauen und andere Formen der Frauenverachtung finden immer noch systematisch an vielen Orten der Welt statt.Es gibt kein Land in der Welt, wo es eine komplette Gleichberechtigung gibt. In vielen Ländern werden Frauen immer noch wie Bürger zweiter Klasse behandelt, die nicht in der Lage sind, selbst zu arbeiten, wählen, heiraten, kleiden oder einfach nur frei zu leben. Der Iran ist einer der schlimmsten Plätze, wenn man eine Frau ist. Gegenüber dem Rest der Welt besteht das iranische Regime darauf, dass man sich den Frauenrechten verschrieben hat, aber dies könnte nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. In der Realität herrscht eine ungezügelte Frauenfeindlichkeit und Frauen werden als Eigentum der ihnen nahe stehenden männlichen Verwandten angesehen, als Menschen, die keine Rechte haben.Der oberste Führer des Iran, Ali Chamenei, selbst hat die Gleichberechtigungsbewegung als „zionistische Verschwörung“ bezeichnet, welche die Frauen verunsichern soll. Sexistische GesetzeSchauen wir auf einige Beispiele, wie der Iran die Gleichheit von Mann und Frau verhindert:•    Reisen: Frauen dürfen das Land ohne Zustimmung des Ehemanns/Vaters nicht verlassen.•    Kleidung: Frauen sind gezwungen, den Hijab in der Öffentlichkeit zu tragen. Dies kontrolliert die sogenannte „Moralpolizei“, die sogar Frauen verhaften kann, die den Kleidungkodex nicht befolgen. Es finden sich im Internet einige widerliche Videos, wo man sieht, wie Frauen behandelt werden, die gegen die Kleidungsvorschriften verstoßen. Dort sieht man zum Beispiel ein 14 Jahre altes Mädchen, welches wegen Kleidungsverstößen von Revolutionsgardisten (IRGC) geschlagen und dann…
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Iranisches Mathematik-Genie gestorben

 – Maryam Mirzakhani, eine iranische Mathematikerin, die die einzige Frau war, die eine Fields Medaille, die bedeutendste Ehrung in Mathematik weltweit, erworben hat, ist am Samstag gestorben. Sie war 40 Jahre alt. Die Ursache für ihren Tod war Krebs, so die Stanford Universität, wo sie als Professorin tätig war. Die Universität hat nichts darüber verlauten lassen, wo sie gestorben ist. Ihr Tod ist „ein großer Verlust und ein Schock für die mathematische Gemeinschaft in der ganzen Welt“, äußerte Peter C. Samak, ein Mathematiker an der Princeton Universität und am Institute for Advanced Study.Die Fields Medaille wurde 1936 erstmals vergeben und wird oft als Nobelpreis für Mathematik bezeichnet. Anders als die eigentlichen Nobelpreise werden mit der Fields Medaille aber nur Menschen ausgezeichnet, die höchstens 40 Jahre alt sind, nicht nur um deren Leistungen zu ehren, sondern auch um die künftigen Triumphe in der Mathematik vorauszusagen. Die Fields Medaille wird alle vier Jahre an jeweils bis zu vier Mathematiker verliehen.Der Frauenausschuss im Nationalen Widerstandsrat Iran bezeugt den Angehörigen, den Frauen und dem Volk des Iran, der wissenschaftlichen Gemeinschaft und den Frauen der Welt  sein Beileid für das tragische Ableben dieser großen Frau.Maryam Mirzakhani wurde 1977 in Teheran geboren. Sie ging an die Farzanegan High School (für hochtalentierte Menschen) dort in Teheran.Im Jahr 1994 hat sie als erste iranische Studentin bei der Internationalen Mathematischen Olympiade eine Goldmedaille gewonnen. Bei der Internationalen Mathematischen Olympiade von 1995 hat sie als erste iranische Studentin einen Höchstgewinn an Punkten erreicht und zwei Goldmedaillen dafür bekommen.Sie bekam 1999…
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Ingenieurin begeht Selbstmord

 – Kurdische Nachrichtenportale melden, dass eine junge zur Ingenieurin ausgebildete Frau aus Kermanschah Selbstmord begangen habe, weil sie bei der Internierung vom Ministerium für Nachrichtendienste  sexuell missbraucht worden sei. Nach diesen Meldungen beendete Mahdis Mir Ghavami ihr Leben, kurz nachdem sie aus der Internierung des Büros des Nachrichtendienstes in Kermanschah  herausgekommen ist. Die Nachrichten sickerten am Mittwoch, dem 22. Februar, durch, wonach Mahdis Mir Ghavami am Dienstag, dem 24. Januar, vorgeladen worden ist und für zwei Tage ins Gefängnis kam. Sie beging dann Selbstmord, sobald sie freigelassen wurde. Die junge Frau hatte schon einen Selbstmord versucht, indem sie eine Gifttablette mit Aluminiumphosphid nahm.In der Nachricht darüber heißt es weiter, dass die Agenten des Nachrichtendienstes die Angehörigen von Mahdis Mir Ghavami ernsthaft bedroht haben, nachdem sie Selbstmord begangen hatte. Diese Nachricht gelangte erst in die Medien, als die Agenten des Nachrichtendienstes  ihre Angehörigen eingeschüchtert hatten, sie sollten nichts über den Selbstmord ihrer Tochter veröffentlichen.Die Internetseite Mirovayeti meldete außerdem, dass schon vorher eine junge Frau mit Namen Hananeh Shalir Farhadi vier Monate lang im Büro des Nachrichtendienstes in Haft gehalten worden war. Auch sie beendete ihr Leben, sobald sie aus dem Gefängnis freikam. Sie war ein Mädchen aus Kermanschah mit einer Ausbildung, das den Abschluss eines BA hatte.
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Frauenschachturniers im Iran boykottieren

FRAUEN & FUNDAMENTALISMUS – Ein Frauenfeindliches Regime darf keine Plattform der Legitimation bekommen Mit Unverständnis und Entsetzen haben Schachspielerinnen in aller Welt sowie der Frauenausschuss des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI, Exiliraner) auf die Entscheidung des Weltschachbundes (FIDE) reagiert, die Schachweltmeisterschaften für Frauen 2017 im Iran stattfinden zu lassen. Zwar beteuern die Funktionäre der FIDE, dass es vor der Entscheidung keinen Widerspruch gegeben habe, doch schnell formierte sich Widerstand gegen die Entscheidung, denn neben dem Kopftuchzwang für Spielerinnen steht das iranische Regime vor allem für ein frauenverachtendes Regime, welches Genderapartheid in Theorie und Praxis und im islamischen Rechtssystem praktiziert. Der Frauenausschuss des NWRI forderte in einer Erklärung die Rücknahme der Entscheidung und wies darauf hin, welch frauenverachtenden und blutrünstigen Weg der Iran unter dem sogenannten „moderaten Mullah“ Hassan Rohani im Iran genommen hat. Unter seiner Amtszeit wurden nicht nur iranische Frauen gehängt, sondern auch eine vergewaltigte Frau hingerichtet. Frauen in Isfahan wurden zu Duzenden öffentlich mit Säureangriffen ins Gesicht entstellt und die Täter bis heute nicht verfolgt, Frauen wurde der Zugang an einem internationalen Volleyballturnier sowie vielen weiteren Sportveranstaltungen versagt und die Kleidungsvorgaben sorgen weiterhin auf den Straßen des Landes für die Unterdrückung des Selbstbestimmungsrechts der Frau. Hinzu kommen Zehntausende Zwangsehen minderjähriger Mädchen jedes Jahr und vieles mehr, was unter Rohani mehr verschärft, als gelockert wurde. Mehrere Großmeisterinnen haben sich bereits einem Boykottaufruf angeschlossen, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet [1] http://www.sueddeutsche.de/sport/schach-schach-spielerinnen-wollen-wm-in-iran-wegen-kopftuchzwang-boykottieren-1.3186411
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Maßnahmen gegen „unislamische” Kleidung

Weitere Maßnahmen gegen „unislamische” Kleidung von Frauen im Iran Das iranische Regime verstärkt den Druck auf die Produktions- und Verteilungslinien im Iran und nimmt damit einen erneuten Anlauf, Kleidung verschwinden zu lassen, die als unislamisch und unvereinbar mit den fundamentalistischen Regelungen der Mullahs betrachtet wird. Mindestens vier Produktions- und Verteilungsstätten in Isfahan im Zentraliran wurden in den letzten Tagen geschlossen, wie einem Bericht in der Nachrichtenagentur Tasnim vom Mittwoch, dem 27. Juli, zu entnehmen ist, die mit der Qods Armee in den Revolutionsgarden (IRGC) nahesteht.Ebrahim Khatabakhsh, Chef der Vereinigung der Kleidungshersteller in Isfahan, äußerte gegenüber Tasnim: „Es geht um Linien der Produktions- und Verteilung von Kleidung in Isfahan, die nicht mit den Standards der Islamischen Republik im Iran konform gehen“.Er ergänzt: „Einige dieser Produktionsstätten wurden angewiesen, ihre Kleidung der iranisch-islamischen Kultur und ihren Standards anzupassen. Man sieht in diesen Tagen in Isfahan immer weniger aus dem Ausland eingeschmuggelte Kleidung Einer der Pläne, die es derzeit gibt, ist, vorne offene Mäntel (Manteaux) mit den Markenzeichen der Designer aus den Kleiderläden der Stadt herauszunehmen“.Die sogenannte „Moralpolizei“ des Regimes werde weiterhin stichprobenartig im ganzen Stadtgebiet vorgehen, „Derzeit werden vor- und nachmittags organisierte Inspektionen solange durchgeführt, bis alle Bezirke erfasst sind“.In den letzten Tagen hat die Polizei des Regimes ihre repressiven Maßnahmen gegen Frauen im Iran erweitert.Das fundamentalistische Regime hat  am Dienstag   in  der nordwestlich gelegenen Stadt Marivan in der iranischen Provinz Kurdistan eine Gruppe von Frauen verhaftet, die dort öffentlich mit dem Fahrrad gefahren ist.Der Vorfall ereignete sich am 26. Juli. Eine Gruppe…
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Gefangene - 23 Tage Hungerstreik

Iranische politischer Gefangene Christin nach 23 Tagen Hungerstreik in kritischem Zustand Eine iranische politische Gefangene Christin befindet sich nach 23 Tagen Hungerstreik im Teheraner Evin Gefängnis im kritischem Zustand. Maryam Naghash Zargaran, eine konvertierter Christin, hat einen Blutdruck von 70/50. Sie hat Lähmungen von den Knien abwärts und ein Arzt hat bestätigt, dass sie Herzprobleme hat. Zargaran’s Familie fordert, dass sie für eine Behandlung entlassen wird, aber das Geheimdienstministerium des Regimes hat dies bisher abgelehnt. Zargaran begann ihren Hungerstreik am 5. Juli 2016, um gegen die inhumanen Bedingungen in dem Gefängnis zu protestieren und forderte ihre bedingungslose Freilassung. Sie setzt ihren Hungerstreik auch fort, weil sie ihre Zellenkollegin Narges Mohammadi unterstützt, die protestiert, weil ihr das iranische Regime den Kontakt zu ihren Kindern untersagt. Zargaran wurde vom Scheingericht der Mullahs zu vier Jahren Haft wegen Anschuldigungen wie Aktivitäten gegen die nationale Sicherheit und der Teilnahme an illegalen Versammlungen verurteilt, doch sie hat zu diesen Anschuldigungen niemals vor einem Gericht Stellung nehmen dürfen. Sie befindet sich seit dem 15.Juli 2013 im Frauentrakt des Evin Gefängnisses.
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Gefangene über Druck in Gefängnisse

Politische Gefangene dokumentiert Restriktionen und Druck in iranischen Gefängnissen Eine iranische politische Gefangene, die bis vor kurzem im berüchtigten Teheraner Evin Gefängnis im Hungerstreik war, gab eine Erklärung heraus, in der sie detailliert über die unterdrückende Natur der iranischen Gefängnisse berichtet. Narges Mohammadi (44), erläutert in der Erklärung, wie das Scheingericht des Regimes schwere Strafen gegen politische Gefangene verhängt, sie von ihren Familien trennt, in Einzelhaft zwing und ihnen unzumutbare Lebensbedingungen auferlegt. In ihrer Nachricht, die am 23. Juli veröffentlicht wurde, heißt es:“ Ich protestiere gegen die Unterdrückung und die Beschränkungen für Gefangene. Diese Einschränkungen und der erbarmungslose Druck, sobald eine Person in Einzelhaft ist, ist unerträglich. Dies ist ein klarer Beleg für psychologische Folter.“ Sie deckt auf, wie weibliche politische Gefangene kein Telefon in den Zellen benutzen dürfen, obwohl 2/3 der inhaftierten Frauen Mütter sind und sie erklärt, wie die Frauen um ihre Kinder trauern, die aus dem Iran fliehen mussten und wie sehr sie sich wünschen, sie nur einmal wieder zu hören. In ihrem Brief sagt sie:“ Meine lieben Kinder Kiana und Ali haben den Iran am 16. Juli 2015 verlassen müssen.“ Sie ergänzt, dass sie ihren Hungerstreik am 27. Juni 2016 begann, weil ihr verweigert wurde, am Telefon mit ihren Kindern zu sprechen. Ihr Hungerstreik war aber auch ein Protest gegen die Menschenrechtsverletzungen, die gegen politische Gefangene begangen werden und dass die Unterdrückung von Frauen und Müttern doppelt so hoch ist. Im berüchtigten Evin Gefängnis in der Abteilung für politische Gefangene gibt es, so Mohammadi, einige Eltern,…
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Frauen für Fahrradfahren verhaftet

Frauen für Fahrradfahren in der Öffentlichkeit verhaftet Das iranische fundamentalistische Regime ließ am Dienstag eine Gruppe von Frauen verhaften, die in der Öffentlichkeit in der nordwestiranischen Stadt Marian (Kurdistan Provinz) Fahrrad fuhren. Der Vorfall ereignete sich am 26. Juli, als eine Gruppe von Frauen plante, an einer Fahrradsportveranstaltung im städtischen Stadium am Zaribar See teil zu nehmen. Laut Augenzeugenberichten hielten staatliche Sicherheitskräfte (Polizei) die Frauen und Mädchen fest und informierten sie darüber, dass es eine neue Regierungsinitiative gibt, die Frauen das Fahrrad fahren in der Öffentlichkeit verbietet und das sie damit gegen „das Gesetz verstoßen“. Die unterdrückenden Polizei forderte die Frauen und Mädchen auf, dass sie Erklärungen unterschreiben, in denen sie den „Verstoß“ des öffentlichen Fahrradfahrens anerkennen.  Mehrere Frauen, die gegen dieses neue frauenfeindliche Maßnahme des Regimes protestierten, wurden laut Augenzeugenberichten in Gewahrsam genommen. Farideh Karimi, Mitglied des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI) und Menschenrechtsaktivistin, sagte dazu:  „Die Unterdrückung der Frauen gehört seit Beginn der Mullahherrschaft zu einem festen Bestandteil. Die aktuellen restriktiven Maßnahmen zeigen, dass die Frauenfeindlichkeit des Regimes unter Rohani sogar noch zugenommen hat. Mit jedem Tag, schränkt das Mullahregime die Basisrechte von Frauen weiter ein, von Rechten, die diese einst hart erkämpft hatten. Diese Geschlechterdiskriminierung sowie das generell steigende Verletzen von Menschenrechte spricht die Sprache der Realität unter Hassan Rohani und sie weicht in keinster Weise von anderen Mullahs ab. Die Hoffnungen der Verbesserung der Frauenrechte, die manchmal zu Beginn des Amtsantrittes von Rohani als Präsident geäußert wurden, sind nichts weiter als ein Märchen. Die Welt beginnt nun,…
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Unverschleierte Models im Iran verhaftet

Wegen "unislamischer Fotos" im Internet: Unverschleierte Models im Iran verhaftet Tagesschau.de - Seit der islamischen Revolution im Iran müssen Frauen in der Öffentlichkeit ein Kopftuch tragen. Verstöße gegen dieses Gesetz werden immer wieder hart geahndet. Diesmal richteten sich die Ermittlungen vor allem gegen Models - sie hatten sich unverschleiert im Internet gezeigt. Im Iran sind offenbar mehrere Menschen wegen im Internet veröffentlichten Mode-Bildern von Frauen ohne Kopftücher verhaftet worden. Mindestens acht Models, sowie Fotografen und Visagisten seien bei der Operation "Spinne 2" abgeführt worden, berichteten iranische Medien. (Foto: Drei iranische Frauen im traditionellen Tschador im Tochal-Skigebiet im Mai (Bildquelle: dpa galerie / Tagesschau.de) ) Der Vorsitzende des Gerichts für Cyberkriminalität, Dschawad Babaje, sagte im Staatsfernsehen, es gehe unter anderem um unverschleierte Models im Online-Fotodienst Instagram. Im Zuge zweijähriger verdeckter Ermittlungen seien auf Instagram 170 Verdächtige identifiziert worden, hieß es in einer Erklärung des Sondergerichts. Davon seien 59 Fotografen und Visagisten, 58 Models sowie 51 Manager von Modehäusern.Babaje sagte, die Festgenommenen hätten sich der "Verbreitung unmoralischer Inhalte und einer antiislamischen Kultur" schuldig gemacht. Gegen weitere 21 Verdächtige seien Strafverfahren anhängig. Nach offiziellen Angaben wurden die Firmen der Betroffenen geschlossen, deren Seiten bei Instagram und Facebook seien gesperrt worden."Geständnis" im FernsehenDie Behörden wollen offenbar durch die öffentliche Vorführung von Beschuldigten den Abschreckungseffekt erhöhen. Im Fernsehen erklärte ein als Elham Arab vorgestelltes Model vor dem Teheraner Staatsanwalt "freiwillig", sie bedaure, dass von ihr ohne Schleier aufgenommene Fotos im Internet veröffentlicht wurden. Sie riet den iranischen Frauen, nicht denselben "Fehler" zu begehen.Seit der iranischen…
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Frauen im Iran: Getarnte Moralpolizei

Frauen im Iran: Getarnte Moralpolizei ZDF – heute.de: Die Kleidung muss sitzen, und es darf kein auffälliges Make-Up zu sehen sein. So wollen es die Moralwächter in Iran. Bislang waren sie an Uniformen zu erkennen, jetzt sind sie auch zivil unterwegs, um zu prüfen, ob Frauen die Bekleidungsvorschriften einhalten. (Foto: dpa) Beim Autofahren lässt die Teheranerin Susan Heidari ihr Kopftuch seit kurzem nicht mehr lässig auf die Schultern fallen. Die 22-Jährige, die gerne auffallendes Make-up trägt, zieht das Tuch jetzt immer fest über ihr dunkles Haar, denn sie hat Angst vor einer neu gegründeten Einheit der Moralpolizei. Deren Mitglieder arbeiten verdeckt, sie tragen keine Uniform. "Jeder Mann und jede Frau könnte ein Mitglied der Einheit sein", erklärt Heidari. "Vielleicht haben mich Zivilpolizisten schon wegen starken Make-ups gemeldet." Viele Iranerinnen verzichten auf TschadorDer Teheraner Polizeichef Hossein Sadschedinia gab kürzlich bekannt, dass seine Behörde 7.000 Beamte in einer neuen Zivilstreifeneinheit einsetze. Sie nahm ihre Arbeit in der vergangenen Woche auf und soll auf wichtigen Straßen und Kreuzungen in der iranischen Hauptstadt gegen Verstöße wie Belästigung von Frauen, übermäßiges Hupen und zu laute Motoren vorgehen. Kritiker befürchten jedoch, dass sich die Einheit vor allem darauf konzentrieren wird, die von der Regierung vorgeschriebene islamische Kleiderordnung durchzusetzen. Diese sieht vor, dass sich Frauen von Kopf bis Fuß züchtig bedecken. …Iranerinnen, vor allem jüngere, verzichten heutzutage häufig auf den langen schwarzen Tschador und tragen stattdessen schicke Kleider und modische Kopftücher. Immer öfter wagen sie es, ihr Kopftuch im Auto auf die Schultern gleiten zu lassen. Der…
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Frau in der Öffentlichkeit ausgepeitscht

Das iranische Regime läßt einer Frau in der Öffentlichkeit 100 Peitschenhiebe verabreichen Das fundamentalistische Regime des Iran hat – das sickerte am Mittwoch durch – in Golpayegan (Zentraliran) eine Frau öffentlich ausgepeitscht. Sie, von der nur die Anfangsbuchstaben S. T. bekanntgegeben wurden, erhielt nach Bericht staatlicher Medien 100 Hiebe. In den letzten Jahren war von staatlichen Medien über die öffentliche Auspeitschung von Frauen im Iran nicht berichtet worden. Die Frau verbüßt zur Zeit eine 15jährige Haftstrafe; ihr wird Mittäterschaft an der Ermordung ihres Mannes vorgeworfen, die 2012 stattfand. Es ist bekannt, daß die Justiz des iranischen Regimes ohne faire Prozesse drakonische Urteile fällt; sie wurde daher wiederholt von internationalen Menschenrechtsorganisationen verurteilt. In der vorigen Woche setzte das Mullah-Regime einen neuen Plan ins Werk, Frauen wegen „unzureichender Verschleierung“ zu unterdrücken. Es brachte in Teheran mehr als 7 000 sog. verdeckte ‚Beamte der Sittenpolizei’ zum Einsatz, die den Auftrag haben, die Frauen auf den Straßen zu unterdrücken und den offiziellen Agenturen zur Festigung des Rechts Beispiele von „übler Verschleierung“ und anderen „Verstößen“ gegen die fundamentalistischen Gesetze der Mullahs anzuzeigen. Das iranische Regime hat seit dem Amtsantritt von Hassan Rouhani als Präsident im Jahre 2013 mindestens 66 Frauen und 2300 Männer erhängt.
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Konferenz - Internationaler Frauentag

Pariser Konferenz am Vorabend des Internationalen Frauentages Maryam Rajavi: •Durch aktive und gleichberechtigte Teilnahme der Frauen werden wir dieses Jahrhundert zu einer Periode der Frauenemanzipation machen  •Die Wahlen des iranischen Regimes waren ein Wettkampf zwischen jetzigen und früheren Amtsträgern, die alle für Hinrichtungen, Folter und den Export des Terrors zuständig sind bzw. waren Die Teilnehmerinnen verwiesen auf das erfolgreiche Beispiel des iranischen Widerstandes in der Bemühung um Gleichberechtigung der Frauen und auf ihre Pionierrolle. Sie bekräftigten, dass Frauen durch Solidarität und Einigkeit im Handeln eine entscheidende Rolle im Kampf gegen den Fundamentalismus und bei der Verwirklichung der Gleichheit spielen können.  Am Samstag, dem 27. Februar 2016, wenige Tage vor dem Internationalen Frauentag wurde eine große Versammlung unter dem Titel „Entschluss zur Gleichheit: Frauen vereint gegen den Fundamentalismus“ abgehalten. Anwesend waren Maryam Rajavi, gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes und zahlreiche politische Persönlichkeiten, Intellektuelle und Aktivistinnen und Aktivisten der Gleichheitsbewegung aus 26 Ländern und vier Erdteilen.  In ihrer Rede ging Frau Rajavi auf die Scheinwahlen des iranischen Regimes ein. Sie sagte, was gestern geschah, sei nicht die Wahl von Volksvertretern gewesen, sondern ein Wettkampf zwischen jetzigen und früheren Amtsträgern, die alle für Hinrichtungen, Folter und den Export des Terrors zuständig sind bzw. waren, eine Veranstaltung, die den Mythos von der Mäßigung des Regimes konterkariere.  Eine solche Scheinwahl stoße auf den Abscheu der Mehrheit des iranischen Volkes, besonders der Jugend. Mit dieser Wahl versuche Khamenei, sein Regime weiterhin auf den Krieg in Syrien und auf die frauenfeindliche Unterdrückung im Iran einzuschwören. In Wirklichkeit…
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