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Der halbe Iran ist eine Wüste

Dienstag, den 8. November 2016 um 14:26 UhrNWRI –Der halbe Iran hat sich in eine Wüste verwandelt, erklärt der Vertreter des iranischen Regimes, der für den 20-Jahresplan für die Verwaltung der Wüstengebiete zuständig ist. Mohammad Darvish sagte am Samstag gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur ILNA aus: „Der Prozess der Wüstenbildung schreitet im Land sehr schnell voran und ist besorgniserregend. Der Verlust der Fruchtbarkeit des Bodens, der Niedergang bei der Produktion, die zunehmende Zahl verlassener Dörfer, der wachsende Mangel an Grundwasser und die Verbreitung von immer mehr Staub sind Zeichen für die Desertifikation. Das fehlende Management von Wasserressourcen und die Entwaldung beschleunigen die Entwicklung der Desertifikation“.Mohammad Darvish meinte auch, dass die Zerstörung der Biodiversität eine der Faktoren ist, die mit der Wüstenbildung einher gehen.Hinzukommt, dass die Abnahme der Wasserressourcen und die zunehmende Trockenheit Sorgen bereitet. Mehr als 90 % der Wasserreserven sind verlorengegangen in dem Land, hat Salamat Nachrichten am 5. November berichtet.Der Politiker erklärte: „In den internationalen Indikatoren ist der Rang des Iran für Umweltvorsorge auf Platz 84 von 150 Ländern herabgestuft worden in den 10 Jahren von 2006 bis 2016. Das zeigt die ungünstige Situation der Umwelt in dem Land. Das letzte Stadium der Wüstenbildung ist die Absenkung des Bodens. Wenn das Wasser exzessiv aus den Quellen entnommen wird, wird der Boden abgesenkt wie bei einem Schwamm und er wird sich nicht mehr formen lassen. Dieser Schaden ist nicht wieder gut zu machen“.Fakt ist, dass die Dürrekrise nicht über Nacht hereingebrochen ist, sondern eher das Ergebnis einer Politik gegen die…

Khomeinis Ex-Nachfolger gab Massaker zu

Schockierende Hör-Mitschnitte: Khomeinis Ex-Nachfolger gab Massaker an der PMOI durch das iranische Regime zu Ein schockierender Hör-Mitschnitt wurde zum ersten Mal veröffentlicht, in dem Hossein-Ali Montazeri zugab, dass es im Jahr 1988 ein brutales landesweites Massaker an Aktivisten der hauptsächlichen iranischen Oppositionsgruppe, der Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI oder MEK) gegeben hat. Es ist darin zu hören, dass Montazeri, der danach als Nachfolger des damaligen Obersten Führers Ruhollah Khomeini abgesetzt wurde, eine Rede bei einem Treffen des „Todesausschusses“ hält, zu dem Hossein-Ali Nayeri, der Scharia-Richter des Regimes, Morteza Eshraki, Ankläger des Regimes, Ibrahim Raisi, stellvertretender Ankläger und Mostafa Pour-Mohammadi, Vertreter des Ministeriums für Nachrichtendienste und Sicherheit (MOIS) gehörten. Er (Montazeri) sagt vor den Mitgliedern des Todesausschusses: „Das größte Verbrechen, das in der Regierungszeit der Islamischen Republik begangen wurde und für das die Geschichte uns zur Rechenschaft ziehen wird, wurde von Ihnen begangen. Ihre (Namen) werden in Zukunft in den Annalen der Geschichte als die von Verbrechern eingemeißelt sein“. Und er fügt hinzu: „Diese Menschen hinzurichten, obwohl es keine Nachweise für neue Handlungen (der Gefangenen) gegeben hat, bedeutet, dass ... das ganze Justizsystem sich schuldig gemacht hat“.Im Sommer 1988 hat das iranische Regime pauschal und außergerichtlich 30.000 politische Gefangene, die im ganzen Iran in Gefängnissen einsaßen, hinrichten lassen. Dieses Massaker wurde  auf der Grundlage einer Fatwa Khomeinis ausgeführt. Das iranische Regime hat diese Hinrichtungen niemals zugegeben oder Informationen darüber herausgebracht, wie viele Gefangene getötet wurden.Montazeri gibt ein Beispiel für den außergerichtlichen Charakter der Hinrichtungen von Aktivisten der PMOI: „Es gab…