Weihnachts- und Neujahrsbotschaft

 

Am Vorabend des Geburtstags des heiligen Jesus Christus und anlässlich des nahenden neuen Jahres 2018 sandte Maryam Rajavi, die gewählte Präsidenin des Nationalen Widerstandsrates Iran, allen Christen im Iran und in aller Welt eine Botschaft. Hier die Botschaft im vollständigen Text:

Liebe christliche Landsleute,

liebe Bekenner Jesu Christi in der ganzen Welt,

zu Weihnachten, zur Geburt Jesu Christi möchte ich euch meine aufrichtigen Glückwünsche senden.

Unsere Grüße an die Jungfrau Maria, die so viel Leid und eine schwere Prüfung in dunkler Nacht erlitt, bis sie Jesus zur Welt brachte, das Wort der Liebe und der Hoffnung, die Botschaft der Erhebung gegen Zwang und Täuschung und das Lied des Lichts und der Freiheit.

Es ist einer gekommen, der den Armen und Bedürftigen Schutz gab. Er wurde zur Stimme der Unterdrückten und zum Licht in den Augen derer, die in Finsternis getaucht waren. Er gab freien Völkern, die sich gegen Unterdrückung, das Böse und die Bosheit erhoben, die Kraft der Rede.

In der Botschaft der Einigkeit und Einheit lehrte Jesus: Größere Liebe hat niemand als die, sein Leben für seine Freunde hinzugeben.

Jesus hat gesagt, das Geheimnis des besseren Lebens liege darin, anderen zu geben. „Der Größte unter euch ist euer Diener.“

Wir haben von seinen ewigen Lehren gelernt; wir sind von seinem Leiden und seiner Standhaftigkeit inspiriert worden. So fanden wir, dass der Widerstand, der die Freiheit will, der größte Dienst an Gott und unserem Volk ist: der Kampf um die Befreiung des iranischen Volkes und um die Beseitigung der religiösen Diktatur der Mullahs.

Es möge geschehen, dass durch die Anstrengungen des iranischen Volkes und seines Widerstandes, durch die Gnade des Allmächtigen und die Botschaft Christi der Iran von der Brutalitat der Religionsverkäufer befreit wird und das Licht der Freiheit und Gerechtigkeit auf unsere gefesselte Nation, auf unser geknechtetes Volk scheint. Mögen religiöse Diskriminierung, Fundamentalismus und Terror, die von diesem Regime in der Region verbreitet werden, der Gleichheit, der Brüderlichkeit und dem Frieden weichen.

Glückwünsche an alle, die sich dem Bösen und Erbärmlichen in der heutigen Welt nicht ergeben haben und um die Erbauung einer besseren Welt kämpfen.

Inspiriert von Jesus und der Jungfrau Maria, werden wir den Kampf um die Befreiung verstärken, und dabei werden Despotismus, Krieg, Armut und Frauenhass durch Freiheit, Frieden und Emanzipation überwunden werden.

Ohne Zweifel wird die religiöse Tyrannei im Iran beseitigt werden, wird der Frühling der Freiheit und Demokratie im Iran einkehren.

In der Zuversicht, dass wir siegen werden, beglückwünsche ich noch einmal alle christlichen Landsleute.

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Paris:Explosive Stimmung im Iran

Maryam Rajavi: Das klerikale Regime ist 100x gefährlicher als ISIS (Daesh) und die Konfrontation mit ihm ist weitaus dringender

„Es war notwendig, sich mit ISIS auseinander zu setzen, aber es ist weitaus dringender, jetzt eine 100x größere Bedrohung zu bekämpfen: Die religiöse Diktatur im Iran, die Revolutionsgarden und seine Söldnermilizen.“

Dies sagte Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran, in einer Rede auf einer Konferenz mit dem Titel „Explosive Stimmung im Iran – Mullahregime in der Krise“, die am Samstag, den 16. Dezember 2017 in Paris statt fand. 

Maryam Rajavi wies darauf hin, dass:“ Die internationale Gemeinschaft die Gefahren und Bedrohungen durch die Revolutionsgarden (IRGC) lange unterschätzt hat. Die jetzigen Erklärungen sind ein positiver Schritt in die richtige Richtung, aber sie sind nicht ausreichend, um den entstandenen Schaden einzudämmen, welche diese destruktiven Kräfte angerichtet haben und für den die Nationen in der Region einen massiven Preis gezahlt haben, auch, weil westliche Regierungen das Regime über viele Jahre lang beschwichtigt haben.“

Sie betonte:“ Der Sturz des klerikalen Regimes ist wichtig und möglich. Es ist die einzige Lösung für die Probleme im Iran, der Region und der Welt.“

Die Konferenz wurde von Jacques Boutault, dem Bürgermeister des 2. Bezirks von Paris eröffnet. Sie bestand aus mehreren Rednergruppen aus Europa, den arabischen und islamischen Ländern und aus Nordamerika.

Redner im ersten Teil dieser Konferenz waren: Gilbert Mitterrand, Präsident von France Libertés; Roger Godsiff und Matthew Offord, Abgeordnete des britischen Parlamentes; Michele de Vaucouleurs, Abgeordneter der Französischen Nationalversammlung und Präsident des parlamentarischen Komitees für einen demokratischen Iran; Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, frühere deutsche Justizministerin; Rama Yade, früherer französischer Minister für Menschenrechte; Gerry Horkan, Vorsitzender des Komitees für das Budget in Senat und stellvertretender Leiter der Oppositionspartei im irischen Senat; Michael Kaminski, Abgeordneter des Parlamentes von Polen, Romeo Nicoara, Abgeordneter des rumänischen Parlamentes und Otto Bernhardt, früherer Abgeordneter im Deutschen Bundestag.

Im zweiten Teil der Konferenz sprachen: Sid Ahmed Ghozali, früherer Premierminister von Algerien; George Sabra, Präsident der Opposition des syrischen Nationalrates; Selva Oksoy, Vizevorsitzende der syrischen Koalition; Michel Kilo, prominente Persönlichkeit der syrischen Opposition; Bassam Alamoush, früherer Botschafter von Jordanien im Iran und früherer Minister für administrative Entwicklung; Abdallah Altayar, Leiter des Zentrums für die künftige Golf - Region; Issa Turki, Abgeordneter des Parlamentes von Bahrain und Reyad Yassin, Botschafter der Republik Jemen in Frankreich und früherer Außenminister..

Im dritten Teil der Konferenz sprachen: Botschafter Lincoln Bloomfield, früherer Berater des US Außenministers; General James Conway, früherer Kommandant der U.S. Marines und John Baird, früherer Außenminister von Kanada

Maryam Rajavi sagte in ihrer Rede:“ Wenn die Tyrannei der Mullahs nicht solchen Widerspruch im Iran gefunden hätte, würde man keine Revolutionsgarden, Qods Force und Duzende andere Söldnergruppen in der Region brauchen. Wenn das Regime stabil genug wäre, müssten sie sich nicht in zerstörerischen Kriegen in der Region beteiligen. Der oberste Führer Ali Chamenei und die Kommandeure der Revolutionsgarden haben immer wieder betont, dass sie in Teheran, Hamedan und Isfahan kämpfen müssten, wenn sie es nicht in Syrien oder im Irak tun würden.“

„Trotz massiver Repressalien haben sie Angst vor dem ultimativem Showdown mit dem iranischen Volk. Sie haben Angst vor der Entschlossenheit des Volkes zum Wandel und vor seinem organisierten Widerstand.“

Sie betonte in ihrer Rede, dass das klerikale Regime verwundbarer denn je ist. Die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes rief die westlichen Regierungen auf, folgende Maßnahmen einzuleiten:

• Listung der Revolutionsgarden als terroristische Einrichtung und blockieren des Zugangs zum internationalen Bankensystem für das gesamte iranische Regime;

• Vertreibung der Revolutionsgarden und seiner Milizen aus dem Irak, Syrien und anderen Ländern der Region und Verhinderung von Truppen- und Waffenlieferungen in diese Länder;

• Ausweisung der Mitarbeiter der terroristischen Qods Force und des Geheimdienstministeriums (MOIS) aus Europa und den USA;

• Alle diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen mit der Mullahdiktatur müssen beendet werden, bis Folter und Hinrichtung im Iran beendet sind;

• Aufruf an den UN Sicherheitsrat zur Gründung eines Sondertribunals und Erstellung eines Dossiers über die Verbrechen des iranischen Regimes, vor allem seinem Massaker an 30.000 politischen Gefangenen 1988 und Anklage vor dem internationalen Strafgerichtshof;

• Unterstützung der Volksmojahedin Iran und der Nationalen Freiheitsarmee des Iran und ihrer Ziele. Rückgabe ihres Eigentums, Ausrüstung und Waffen aus den früheren Lagern im Irak durch die irakische Regierung;

• Anerkennung des Nationalen Widerstandsrates Iran als einzige demokratische Alternative zur religiösen, terroristischen Diktatur im Iran. Dies ist nötig, um der desaströsen Politik der Beschwichtigungspolitik der letzten Jahre durch Europa und den USA ein klares Stopp – Zeichen zu setzen. 

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„Der Iran muß frei sein.“

 – Am Samstag, den 1. Juli feierte der Nationale Widerstandsrat des Iran (NWRI) seine jährliche Versammlung „Freier Iran“; daran nahmen mehr als 100 000 Menschen teil, darunter hochrangige unterstützende Politiker aus den USA, der EU und Würdenträger aus aller Welt.

Zu den Rednern der Veranstaltung gehörte Newt Gingrich, der von 1995 bis 1999 der 50. Sprecher des US-Repräsentantenhauses war. Im Jahre 2012 bewarb er sich darum, daß die Republikaner ihn zum Präsidentschaftskandidaten nominierten. Seine Botschaft lautete einfach: „Der Iran muß frei sein.“Er fuhr fort: „Die Diktatur muß zerstört werden. Zurückhaltung ist Beschwichtigung. Beschwichtigung heißt Aufgeben. Die einzige praktische Aufgabe besteht darin, eine Bewegung zur Befreiung des Iran zu unterstützen.“Gingrich sagte: „Eine Diktatur, die einen Mann, der 30 000 Menschen tötete, zum Justizminister ernennt, sagt damit alles über ihre innerste Natur.“ Er kritisierte das iranische Regime nicht nur wegen des Massakers an 30 000 Menschen des Jahres 1988, sondern auch wegen ihrer Wahlen, deren Kandidaten vom Wächterrat ernannt werden, der alle Bewerber prüft und eine Handvoll übrig läßt und damit dem iranischen Volk nur die Möglichkeit läßt, zwischen Schlecht und Schlechter zu entscheiden. Er sprach über die Art, wie das Regime seine Dissidenten bedroht – im günstigsten Fall Gefängnis, im schlimmsten Tod.Diktaturen wie die iranische bedrohen, so Gingrich, die Freiheit überall; er bezeichnete den Iran als den größten Förderer des Staatsterrorismus der Welt. Er lobte die Regierung Trump, besonders Verteidigungsminister Mattis sowie den Berater für die nationale Sicherheit General McMaster, weil sie sich über die Natur der iranischen Diktatur keinen Illusionen hingäben.  

Senator McCain trifft Maryam Rajavi

 

Besuch der Volksmojahedin Iran (MEK) in Tirana
Am 14. April 2017 traf sich Senator John McCain (R-AZ), der Vorsitzende des Komitees der US Streitkräfte, in Tirana (Albanien) mit Maryam Rajavi, der gewählten Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), um mit ihr über die aktuellen Entwicklungen im Iran und der Interventionen des klerikalen Regimes im Mittleren Osten sowie über Zukunftsperspektiven zu reden. 
Vor dem Treffen besucht Senator McCain eines der Zentren der Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) in Tirana und traf sich mit PMOI Mitgliedern, die aus Camp Liberty (Irak) nach Albanien verteilt worden waren.

Senator McCain gratulierte ihnen zum erfolgreichen Transfer aus dem Irak und lobte ihre Standhaftigkeit und ihren Widerstand sowie ihre große Opferbereitschaft. „Ohne Frage haben die Leute hier in diesem Raum nicht nur selbst gelitten, sondern auch ihre Mitmenschen wegen der Tyrannei im Iran verloren. Doch sie sind standhaft geblieben, haben gekämpft und sich für die Freiheit aufgeopfert, für das Recht auf ein freies Leben, für das Recht, ihre Zukunft selbst bestimmen zu dürfen, für ein Recht, was uns Gott gegeben hat....Ich danke Ihnen dafür, dass Sie ein Beispiel sind, ein Beispiel für die ganze Welt, dass Menschen bereit sind, zu kämpfen und sich für die Freiheit aufzuopfern, um sie zu erlangen. Sie sind ein Beispiel für alle Menschen in der Welt, die diesen Kampf kämpfen.“, sagte McCain. Er drückte auch sein Beileid für die Opfer der Tyrannei der Mullahs aus und dankte der Regierung von Albanien, dass sie die PMOI Mitglieder aufgenommen hat.


Senator McCain lobte auch die Führung von Frau Rajavi und sagte weiter: „Eines Tages wird der Iran frei sein und dann werden wir uns auf dem Platz der Freiheit in Teheran treffen.“  
Während des Treffens dankte Senator McCain Frau Rajavi für ihre nicht endenden Bemühungen für einen sicheren Transfer der Mitglieder der PMOI (früher in Camp Ashraf im Irak lebend) außerhalb des Irak. Die gewählte Präsidentin des NWRI betonte: „Heute gibt es einen Konsens über die destruktive Rolle des klerikalen Regimes in der Region und dass der religiöse Faschismus im Iran die Quelle von Krieg, Terrorismus und Krisen im Mittleren Osten ist.“ Sie unterstrich, dass ein Sturz des Regimes nicht nur zum Ende der schweren Menschenrechtsverbrechen im Iran nötig ist, sondern auch, um den Krieg und die Krisen in der Region zu beenden und wieder Stabilität und Frieden herzustellen. So lange das klerikale Regime an der Macht ist, sagte Frau Rajavi, so lange wird es seinen Export von Terrorismus und Fundamentalismus nicht stoppen.
Frau Rajavi ergänzte, dass alle Indikatoren aufzeigen, dass die religiöse Diktatur im Iran in der sozialen, politischen und wirtschaftlichen Ebene in einer Sackgasse gelandet ist. Das iranische Volk und sein Widerstand sind mehr denn je bereit, die herrschende Theokratie abzuschaffen und Demokratie und nationale Souveränität in den Iran einziehen zu lassen.



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Warum ich an der Versammlung in Paris teilnehme

Warum ich an der großen Versammlung der Exiliraner in Paris teilnehme

Von Martin Patzelt *
 
FOCUS-Online - Mit einer deutschen Delegation, der auch die ehemalige Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und der langjährige EU-Kommissar Günter Verheugen angehören, nahm der CDU-Bundestagabgeordnete Martin Patzelt an einer Kundgebung der Exiliraner in Paris teil. In einem Gastbeitrag erklärt er seine persönlichen Gründe dafür und erhebt schwere Vorwürfe gegen das iranische Regime.

Der Iran steht zurzeit nicht so sehr im medialen Interesse. In dem, was man hört, geht es fast ausschließlich um Erfolgsmeldungen in Sachen Wirtschaftsbeziehungen mit diesem Land. Oft wird dabei der Eindruck vermittelt, das Land befände sich seit der Wahl von Hassan Rohani zum Präsidenten vor drei Jahren und nach dem Atomdeal der P5+1 mit dem iranischen Regime vor einem Jahr im Aufbruch, ja gar im Wandel.


Die Millionen Exiliraner, die seit fast 40 Jahren vor dem iranischen Regime in alle Welt geflohen sind, sehen das - ebenso wie internationale engagierte und mit der iranischen Materie befasste Menschenrechts- und Frauenrechtsaktivisten - anders. Die bisher größte Versammlung von Exiliranern in Paris am 9. Juli hat eine klare Botschaft: In Sachen Menschenrechte, Frauenrechte, Unterdrückung der iranischen Gesellschaft und Verwicklung Teherans in den internationalen Terrorismus hat sich unter Präsident Rohani und auch nach dem Atomabkommen nichts geändert.

Das iranische Regime mordet und unterdrückt
Im Gegenteil, das iranische Regime mordet und unterdrückt in einem Maße wie seit Jahrzehnten nicht mehr, denn die Mullahs sehen sich immer größeren Krisen innen- wie außenpolitisch ausgesetzt und ihre einzige Antwort auf den Wunsch des Volkes nach Freiheit und Demokratie besteht in Unterdrückung. Ständig versuchen sie die Weltgemeinschaft durch Desinformationskampagnen zu manipulieren und durch Terrordrohungen unter Druck zu setzen.


Wie kann die Mullahdiktatur von ihrem allein auf Machterhalt und Menschenrechte verachtenden Weg abgebracht werden? Dabei sollten Menschenrechtsunterstützer die aus ihrer Heimat vertriebenen Exiliraner mit allen ihren Möglichkeiten und  Kräften unterstützen. Denn dieses Regime wirft nicht nur den Iran in  finsteres Mittelalter zurück, mit seinen, uns antik anmutenden, stur auf Vergeltung gestelltem Strafrecht und mit seiner rückständigen, autoritären Auffassung von Gesellschaft stabilisiert  es auch den restriktivsten Islam.


Ein Volk, das im legitimen Widerstand gegen die Diktatur Jahrzehnte an menschlichen Opfern brachte, sollte seine Zukunft selbst bestimmen können. Wirtschaftssanktionen verlieren im Zeitalter der Globalisierung an Wirkungskraft. Die militärischen Interventionen von der Art des Irak-Krieges und des US-geführten Engagements in Afghanistan haben gezeigt, dass diese Art von „Erzwingung der Demokratie“ wenig Nutzen hat und die Regionen vielmehr noch mehr destabilisiert, radikalisiert und so neuen Raum für islamistische Terroristengruppen schafft, von ISIS bis hin zu den schiitischen Terrormilizen, die der Iran massiv unterstützt und die die Länder in die Barbarei stürzen.

Der Wille der Menschen
Die größte Bedeutung ist dem Willen und Wollen der Menschen im Lande selbst beizumessen: Menschen, die von einem demokratischen Wechsel überzeugt sind und engagiert daran arbeiten. Der Nationale Widerstandsrat Iran (NWRI) und ihm angehörende Oppositionsgruppen, auch  die Volksmojahedin Iran (MEK), sind eine sehr gut organisierte Exil-Opposition, die auf moderne Zukunftsvisionen eines freien, demokratischen, gleichberechtigten und säkularen Iran setzt, einer islamischen Nation des Friedens und der Völkerverständigung.


Das Programm dieser Bewegung ist fortschrittlich und obwohl durchaus dem Islamverbunden an den allgemeinen Menschenrechten orientiert. Es zeigt eine mögliche und wirksame Kraft  gegen einseitiges Diktat der iranischen  Mullahs. Diese Bewegung findet und bestärkt sich in der Pariser Kundgebung.

Ich begleite diese Bewegung seit Jahren
Wer die Menschen dieser Bewegung kennt, wer sie wie ich seit Jahren begleitet hat, der sieht die großartige Chance, die die iranischen Dissidenten bieten. Im organisierten Widerstand sind viele Künstler und Schriftsteller, aber auch Sportler und Handwerker vertreten. Zum Widerstand halten sich Christen, andere Glaubensrichtungen und viele ethnische Gruppen. Sie alle arbeiten Hand in Hand, sehr ehrenvoll und friedlich für einen zukünftigen freien Iran.


Während am 9. Juli die Präsidentin des iranischen Widerstandes, Maryam Rajavi, ihre Rede hält, beginnt auch ein deutscher Menschenrechtsaktivist, auf einen Iran zu hoffen, in dem Menschen nicht mehr zu Tausenden hingerichtet, gefoltert und unterdrückt werden. Dann träumt er von einem Ende des Krieges in Syrien, wo die iranischen Truppen und Söldnerheere den syrischen Diktator Bashar Assad an der Macht kleben lassen und dazu Millionen Menschen töten, vertreiben und ermorden. Er träumt von einem Ende der atomaren Bedrohung aus Teheran und des islamistischen Fundamentalismus, dieser Geißel der Menschheit.
Friedliches Zusammenleben verschiedener Couleur ist ein erreichbares Ideal. Daran muss hart gearbeitet werden. Dabei ist der iranische Widerstand ein zuverlässiger Partner.


* Martin Patzelt (CDU) sitzt für den Wahlkreis Frankfurt (Oder) – Oder-Spree im Bundestag. Früher war er Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt (Oder). Er ist Mitglied im Menschenrechtsausschuss des Bundestags.

Radio France Culture interviewt Frau Rajavi

Der Sender „Radio France Culture“ interviewt Maryam Rajavi: die Stimme des iranischen Widerstandes

Der französische Rundfunksender „Radio France Culture“ sandte kürzlich einen Beitrag zu dem Thema „Die Stimme des iranischen Widerstandes“; darin wird die Bedeutung erörtert, die den Frauen im iranischen Widerstand zukommt.

Im Laufe dieser Dokumentarsendung, die von Olivier Steiner und Assia Khalid produziert worden war, interviewt „France Culture“ Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes sowie eine Reihe von dessen Mitgliedern und französischen Politikerinnen, darunter die Anthropologin Françoise Héritier, die ehemalige Menschenrechtsministerin Rama Yade, und François Colcombet, den Präsidenten der „Stiftung für mittelöstliche Studien“.

Am Beginn der Sendung äußerte sich der Reporter zu der demokratischen Opposition, dem „Nationalen Widerstandsrat des Iran (NWRI)“: Diese Opposition existiert seit den Tagen des Schahs; heute hat sie als Leiterin eine Frau: Maryam Rajavi. Der Nationale Widerstandsrat des Iran ist ein Bündnis oppositioneller Gruppen; dazu gehören die „Volksmojahedin des Iran“. Olivier ist im Büro des NWRI vielen Mitgliedern des Widerstands, Männern und Frauen, begegnet.

In einem Teil der Sendung antwortete Maryam Rajavi auf Fragen des Reporters von „France Culture“ nach dem Los der Frauen im Iran und der Haltung des Widerstandes. Sie führte aus:

Die religiöse Diktatur im Iran beruht auf Frauenhaß. Das iranische Regime vertritt eine männlich beherrschte, unmenschliche Ideologie. Nach seinen Gesetzen kommt den Frauen nur die Hälfte der den Männern zugebilligten Rechte zu. Eine der ersten repressiven Maßnahmen, die das geistliche Regime beschloß, war die Einführung der Schleierpflicht. Ich bin eine entschiedene Gegnerin dieser Pflicht, gelte sie nun in meinem Land oder in irgendeinem anderen Teil der Welt. Jede Frau muß ihre Kleidung frei wählen können. Der NWRI verteidigt diese Freiheit ebenso wie die anderen.

Wie Sie wissen, war Hassan Rouhani einer der ersten Politiker des Regimes, die sich für die Schleierpflicht stark machten. Heute ist er dessen Präsident und verbirgt sich hinter einer Maske der Mäßigung. Doch in den ersten drei Jahren seiner Amtszeit wurden 2300 Menschen hingerichtet, darunter 70 Frauen.

Zwischen den Auffassungen von ISIS und denen der fundamentalistischen Mullahs, die den Iran beherrschen, besteht kein Unterschied. Heute sind Syrien, der Iran und andere Länder des Mittleren Ostens für das iranische Regime und seine kriminellen Milizen zu dem Gelände geworden, auf dem es sich austobt. Es trägt für das Massaker am syrischen Volk die Hauptverantwortung, mithin ebenso für seine Vertreibung und das Einströmen der Flüchtlinge nach Europa. Die Verbrechen dieses Regimes haben der Entstehung und Ausbreitung von ISIS den Boden bereitet. Sie wissen, diese Verbrechen im Iran und im Ausland finden im Namen des Islam statt und machen sich ihn zu Nutze.

Der Koran betont: Männer und Frauen sind gleich; es bestehen zwischen ihnen keine Unterschiede. Doch die Mullahs haben in ihren Gesetzen den Frauenhaß institutionalisiert – weswegen Frauen im Iran sich immer gegen ihr Regime erhoben haben.

In einem anderen Teil des Interviews äußerte sich Maryam Rajavi zu der möglichen Lösung: Ich glaube, die endgültige Antwort auf den Fundamentalismus liegt bei den Frauen. Die Mullahs werden von Frauen gestürzt werden – jenen, die sie am meisten unterdrückt haben. Daher sagen wir: Die Kraft zum Wandel liegt im Iran bei den Frauen.

Sie sagte: Ich möchte über eine besondere Errungenschaft des iranischen Widerstandes sprechen. Er ist die erste Widerstandsbewegung, in dem die Gleichberechtigung der Frauen erreicht wurde, besonders in seiner politischen Leitung. Die Beteiligung junger iranischer Frauen an der Führung des iranischen Widerstandes zeigt diese Haltung und garantiert dem zukünftigen Iran Demokratie und Freiheit. Hier liegt ein Schatz für unser Volk.

Zu den Zukunftsaussichten des Iran sagte Maryam Rajavi: Allgemeine Wahlen sind für jedwede Regierung die einzige Quelle ihrer Legitimität, ihres Rechts, die Macht im Iran zu übernehmen. Wir streben nach einer pluralistischen Republik, die auf dem Votum des Volkes beruht.

Wir fordern die Abschaffung der Todesstrafe. Der iranische Widerstand tritt für die Trennung von Religion und Staat ein, ebenso gleiches Recht für alle iranischen Bürger, gleichviel welcher Überzeugung, welcher Religion. Wir erkennen die Gleichberechtigung der Frauen in Politik, Gesellschaft und Recht, besonders die gleiche Beteiligung von Frauen an der politischen Leitung des Landes an. Wir treten für die freie Wahl der Kleidung, die freie Wahl des Berufs und Arbeitsplatzes sowie das Scheidungsrecht für Frauen ein. Diese Freiheiten sind unter dem jetzigen Regime nicht vorhanden.

Wir streben nach einer modernen Justiz, die auf der Unschuldsvermutung, dem Recht der Verteidigung in öffentlichem Prozeß und der vollkommenen Unabhängigkeit von Richtern und Anwälten beruht. Alle ethnischen und religiösen Minderheiten gehören zum iranischen Volk im ganzen; man muß ihnen die gleichen Rechte zuerkennen. Sie müssen vor dem Recht gleich sein. Der Nationale Widerstandsrat des Iran hat sich einen Plan für die Autonomie des iranischen Kurdistan zu eigen gemacht. Und natürlich treten wir für einen atomwaffenfreien Iran ein.

 

Internationalen Tag der Arbeit

Maryam Rajavis Botschaft zum Internationalen Tag der Arbeit

Wortlaut der Botschaft von Maryam Rajavi, der gewählten Präsidentin des iranischen Widerstands, zum internationalen Tag der Arbeit

Liebe Kollegen,

liebe Landsleute, die ihr entlassen und arbeitslos seid, und alle ihr Millionen ehrenvoller Männer und Frauen, die ihr durch Entlassungen, Blanko- oder Zeitverträge und Vorenthaltung der Löhne zu einem Leben in Angst, Mangel und Unsicherheit gezwungen werdet, euch allen wünsche ich zum internationalen Tag der Arbeit Glück!

Obwohl die herrschenden Tyrannen euer Leben verdüstern und verbittern, feiern wir – gegen die Mullahs – den internationalen Tag der Arbeit als das universale Symbol des Kampfs der Arbeiter, als den Tag, der die Emanzipation der Menschheit von Repression und Ausbeutung proklamiert. Denn es ist eine starke Kraft in eurem Leiden und eurer Entschlossenheit, diesem Leiden ein Ende zu machen und Freiheit und Emanzipation zu gewinnen.

Laßt uns an diesem Tage an unseren Mitkämpfer, den tapferen politischen Gefangenen Shahrokh Zamani zurückdenken, der wegen seiner Bemühung um die Schaffung von Gewerkschaften ins Gefängnis kam und im vorigen Jahr sein Leben verlor, weil Khameneis Schergen ihn im Gefängnis unmenschlich bedrückt hatten.

Laßt uns die inhaftierten Arbeiter grüßen, die in den Kerkern des Regimes Widerstand leisten, und die mutigen Arbeiter, die ihren Arbeitsplatz aufs Spiel setzen, um gegen die Verletzung der elementaren Rechte und Freiheiten der Arbeiten zu protestieren.

Das vorige Jahr erlebte einen Rekord an zahlreichen Demonstrationen, Streiks, Märschen und Versammlungen sowie Petitionen – in verschienen Produktionsstätten, in allen Provinzen.

Oftmals reisten Arbeiter von verschiedenen Städten in die Hauptstadt, um – vor dem Parlament der Mullahs, dem Amt des Präsidenten, den Ministerien, der Mostaz’afan-Stiftung und anderen Regierungsgebäuden - zu demonstrieren. Dadurch betonten sie die Tatsache, dass die schuftenden iranischen Arbeiter die religiöse Diktatur, die das Land beherrscht, als Ursache des Unglücks der Mehrheit der iranischen Bevölkerung ansehen. Wahrhaftig, die Mullahs sind die Advokaten der Ausbeutung und Repression der Arbeiter und der Angriffe auf ihre Rechte.

Die anhaltende Tendenz, dass Fabriken in Bankerott gehen, was zur Schließung von bisher 60% der Industrieanlagen führte, bewirkte auch, daß Arbeiter ihre Stellen, ihren Lebensunterhalt verloren. Es kam nicht einmal dazu, daß ihnen die unbezahlten Löhne ausgehändigt wurden.

Der Verkauf und die betrügerische Versteigerung von Fabriken, die Korruption in der Wirtschaft und die Ausbreitung schwarzer Märkte, der Bankerott, der die Banken heimsucht und der gesteigerte Import ausländischer Waren – von all dem sind vor allem die Arbeiter des Iran betroffen.

Auch die betrügerische Politik, den Löwenanteil der Einkünfte des Landes für den Krieg und das Massaker in Syrien zu verwenden, hat die Armut und das Elend der iranischen Arbeiter gesteigert.

Seit Jahren liegt der Mindestlohn für Arbeiter bei einem Dollar in der Stunde. Dabei ist ihre Kaufkraft seit 2009 um 187% gesunken. Den Politikern des Regimes zufolge erreichen 60% der Arbeiter nicht einmal den Mindestlohn – einen Dollar in der Stunde. Dabei beträgt er nicht einmal ein Viertel des Lohns der Arbeiter in den am meisten krisengeschüttelten Ländern wie z. B. Griechenland.

Unter der Regierung Rohani hat der Tsunami von Lohnaufschub und Entlassungen sich verstärkt; jeden Tag vergrößert sich die Millionen zählende Armee der Arbeitslosen. Offizielle Schätzungen rechnen mit mehr als einer Million Arbeitslosen. Während der zwei vergangenen Jahre haben 166 000 Industriearbeiter ihre Stellen verloren. Jene, die sie nicht verloren haben, werden dadurch bedrückt, daß man ihnen ihren Lohn nicht auszahlt. Dabei ist keine Arbeitssicherheit vorhanden; sie werden gezwungen, Blanko- und Zeitverträge zu unterschreiben, um überhaupt Arbeit zu bekommen.

Dem Arbeitsministerium des Regimes zufolge arbeiten 93% der Arbeiter des Landes auf der Grundlage solcher Verträge – eines der grausamsten Mittel des Regimes, um die Arbeiter zu unterjochen und zu billiger Arbeit zu zwingen.

Die iranischen Arbeiter gehören zu der am schlechtesten bezahlten und unsichersten Arbeiterschaft der Welt; sie sind beständig von Entlassung und niedrigster Arbeitssicherheit bedroht.

Trotz der horrenden wirtschaftlichen Stagnation im Iran wird die Tendenz, daß sie kriminellen Praktiken zum Opfer fallen, am meisten dadurch gefördert, dass die Mullahs sich für das Schicksal der Arbeiter nicht interessieren.

Die verschiedenen Fraktionen des Regimes sind sich einig in dem Interesse, das zu plündern, was Leben und Energie der Arbeiter schaffen, und ihren legitimen Protest zu unterdrücken. Daher verschlechtern sich, wie auch die offiziellen Zahlen und Berichte bestätigen, die Lebensumstände der Arbeiter von Jahr zu Jahr immer mehr.

Ein weiterer Schandfleck auf der Weste des geistlichen Regimes: die Lebensumstände in den Vierteln, in denen die Arbeiter wohnen und den Lagern im Lande, z. B. in der Region Süd-Pars, in Asalouyeh und Nakhl Taghi.

In ihrer Werbung bezeichnen die Mullahs Asalouyeh als die „Große Öl-Kultur“ der Nation oder die „Hauptstadt der Energie“. Doch dort leben zehntausende Arbeiter übereinander gestapelt in schmutzigen, überfüllten Räumen, in denen es von Wanzen wimmelt. Die Arbeiter erhalten wenige und schlechte Lebensmittel, die oft vergiftet sind. Die Verkehrsmittel sind alt; jedes Jahr stirbt eine beträchtliche Zahl von Arbeitern bei Verkehrsunfällen. Trinkwasser ist praktisch nicht vorhanden, die Krankenhäuser reichen nicht aus; nur Drogen sind leicht zu haben. Die Arbeiter sind in dieser Industriestadt gezwungen, in der Sklaverei ähnelnden Zuständen zu leben.

Die Pfeiler der Macht der Mullahs stehen auf dieser Arbeit und diesem Elend. Die Mullahs sind weder willens noch in der Lage, das Mindeste an dieser Situation zu ändern. Daher kommt es, daß die iranischen Arbeiter ohne einen Wechsel des Regierungssystems nicht in den Genuß der elementarsten Rechte gelangen könnten.

Die Freiheit zu unabhängigen Organisationen, das Recht auf Streiks und Demonstrationen, die Abschaffung der Zeit- und Blankoverträge, die Auflösung der größeren Arbeitgeber-Agenturen, die rechtzeitige Zahlung der Löhne, auch der Beträge, deren Zahlung aussteht, die Gesundheitsfürsorge, die Arbeitslosenversicherung und andere Forderungen der Arbeiter stellen für das Regime eine Bedrohung dar, weil sie den Arbeitern in verschiedenen Maßen Freiheit bringen würden. Daher sind alle diese Forderungen mit dem Kampf um einen Wechsel des Regierungssystems verbunden.

Werte Arbeiter,

das krisengeschüttelte Regime der Mullahs kann getroffen werden, wenn ihr euch in euren Handlungen und eurem Kampf vereinigt. Euer Beharren auf euren unveräußerlichen Rechten ist ein Teil des Kampfes der ganzen Nationen um den Sturz der herrschenden religiösen Tyrannei.

Ein Blick auf die Geschichte des Widerstands gegen das geistliche Regime zeigt, daß Arbeiter in den Reihen der Bewegung, in der Veröffentlichung von Newsletters und in den Kämpfen der ersten Jahre nach der Revolution und in allen Jahren des Widerstands in der Nationalen Befreiungsarmee immer eine hervorragende Rolle gespielt haben.

Der Tag ist nicht fern, an dem die tapferen Arbeiter des Iran und die mutige Jugend unseres Landes sich zu den Einheiten der Befreiungsarmee zusammenschließen – Hand in Hand mit allen Gegnern des Regimes – und sich erheben werden, um ihre Freiheit zu erringen – das großartige Recht der Nation auf Souveränität.

Der Tag ist nicht fern, an dem alle unterdrückten Menschen des Iran ihre elementaren Rechte erwerben werden – Freiheit, soziale Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und die Wohlfahrt, auf die sie in einem freien Iran Anspruch haben.

Euch allen einen glücklichen internationalen Tag der Arbeit!

den 30. April 2016

Maryam Rajavi im französischen Parlament

Maryam Rajavi im französischen Parlament: „Das iranische Volk will eine Ablösung des Regimes im Iran“

Im Verlauf der Amtszeit von Rohani hat das iranische Volk nur zusätzliche Hinrichtungen, die Vergeudung der freigegebenen Vermögen nach der Aufhebung der Sanktionen und weitere Einmischung der Region gehabt

Am Dienstag, dem 5. April 2016 wurde auf Initiative von Bruno Le Roux, dem Vorsitzenden der sozialistischen Fraktion in der Nationalversammlung, und anderen Abgeordneten  in der französischen Nationalversammlung ein Treffen abgehalten. Die gewählte Präsidentin des Iranischen Widerstands erklärte: Mehrere soziale Strömungen im Iran fordern einen Wechsel des Regimes und damit ist gemeint eine Beseitigung des Regimes der Kleriker. Über das vergangene Jahr hin haben sie das in 6500 Protestveranstaltungen gezeigt.
Frau Rajavi ergänzte: Die Absage des Besuchs von Herrn Rohani in Österreich war ein Ergebnis der Proteste von Unterstützern der Volksmudschahedin des Iran gegen diese Reise. Sie ist ein Anzeichen der Furcht des Regimes vor der Unterstützung für den Widerstand in der Bevölkerung und für die äußerste Schwäche und Verletzlichkeit dieses Regimes.

Frau Rajavi bezeugte ihren tiefen Abscheu gegenüber dem Terror und der Barbarei, die in Brüssel verübt wurden, die das Leben für die Menschen in der Welt so bitter machen. Sie wiederholte damit, dass solche Verbrechen nur unsere Entschlossenheit stärken, Fundamentalismus und Terrorismus unter dem Banner des Islam zu bekämpfen; das sind Unheil verheißende Phänomene, die ihren Ursprung vor mehreren Jahrzehnten in Teheran unter der Herrschaft der Mullahs haben und heute auf große Teile der Welt ihre Schatten werfen.

Dazu merkte Frau Rajavi an: Rohani brüstet sich damit, Mäßigung zu bringen, hat aber stattdessen nur noch mehr Hinrichtungen für den Iran und noch mehr Krieg in Syrien herbeigeführt. Die Vermögen, die nach der Aufhebung der Sanktionen freigegeben worden sind, sind in die Koffer des Corps der Revolutionsgarden (IRGC) geflossen und wurden für die Kriege im Jemen, in Syrien und im Irak verwendet und das lässt die Bevölkerung im Iran nur noch mehr verarmen.

Das iranische Regime hat heute mindestens 60.000 Angehörige des Militärs und der paramilitärischen Kräfte in Syrien, aber ein Sieg in Syrien für die Mullahs ist nicht länger denkbar. Das iranische Regime muss Assad an der Macht halten für sein eigenes Überleben, weil sie gegenwärtig in der schwächsten Position sind.

Sie fügte hinzu: Das Abschießen von Raketen zum Test unter Verletzung von Resolutionen des UNO Sicherheitsrats zeigt, dass das Regime einerseits die gleiche Politik weiterführt und andererseits ihre Schwäche verhüllt.

Auf dieser Veranstaltung hielten eine Reihe von französisch Abgeordneten Reden, darunter Dominique Lefebvre, Mitglied der Nationalversammlung von der sozialistischen Partei und Präsident des Parlamentarischen Komitees für eine demokratische Iran (CPID); Michel Terrot, Mitglied der Nationalversammlung von der Republikanischen Partei und stellvertretender Präsident des CIPD; Bruno Le Roux, Präsident der SPE-Fraktion in der Nationalversammlung ; Senator Alain Néri, Leiter des Französisch Komitees für einen demokratischen Iran im französischen Senat; Christian Kert, Vizepräsident der republikanischen Fraktion in der Nationalversammlung  sowie die Parlamentsabgeordenten Frederic Reiss  und Jean Lassalle.
Das Persische Neue Jahr Nowruz wurde bei dieser Versammlung begangen und die Redner entboten dem iranischen Volk und dem Widerstand bei diesem nationalen Fest ihre Grüße.

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Interview mit Maryam Rajavi

Maryam Rajavi zu Orient News: Syrer und Iraner kämpfen den gleichen Kampf

 

Maryam Rajavi, die Präsidentin des iranischen Widerstandes, sagte in einem Interview gegenüber dem Fernsehsender Orient News, dass das iranische Regime weiterhin Diktator Bashar al-Assad in Syrien unterstützt und weiterhin für eine Verschärfung des Konfliktes und die Spaltung der Völker der Region sorgt. 

Laut Frau Rajavi gibt es eine auf drei Säulen aufgebaute Strategie des Regimes zum Überleben: Den Bau von Kernwaffen, die Unterdrückung des eigenen Volkes und die Einmischung in die Angelegenheiten seiner Nachbarländer.

Maryam Rajavi sagte gegenüber Orient News TV weiterhin, dass der Atomdeal das iranische Regime hart getroffen hat und die Position des obersten Führers Ali Chamenei in Frage stellte. Doch nach dem Ende der Sanktionen konzentriert sich das Regime nun vermehrt darauf, weitere Konflikte zu provozieren, während das iranische Volk weiterhin an einer desolaten Wirtschaft des Landes leidet.

Frau Rajavi betonte, dass die Politik des iranischen Regimes in seiner gesamten Zeit stets die Gleiche war. Es ging stets darum, Streit unter den Völkergruppen zu provozieren und Kriege außerhalb des Irans zu forcieren. 

Frau Rajavi sagte weiterhin, dass zur Zeit 60.000 Kämpfer der Islamischen Revolutionsgarden des iranischen Regimes und anderer von ihm unterstützter Milizen an der Seite des Assad Regimes kämpfen. Sie sagte, es wird auch nach der letzten Wahl keine Änderung dieser Strategie geben und sie betonte weiterhin, dass sich Rohani selbst für den Einsatz erheblicher Mittel zum Kauf von Waffen ausgesprochen hat. Dies zeige deutlich, dass das Regime auch unter ihm die gleiche aggressive Strategie gegenüber seinen Nachbarn verfolgt.

Auf die Frage, ob das iranische Regime Sorgen hat, dass die Konflikte in Syrien, Libanon, Jemen und anderen Nachbarstaaten auch auf den Iran übergreifen, sagte Frau Rajavi, dass der Iran zwar ebenfalls aus mehreren ethnischen Gruppen besteht, dass aber alle die Erfahrung der Unterdrückung durch das Regime gemacht haben. Daher würde das iranische Volk vereint gegen das Regime und in der Unterstützung seines Widerstandes sein.

Zum 5. Jahrestag der syrischen Revolution grüßte Frau Rajavi im Namen der freiheitsliebenden Iraner „das mutige syrische Volk“, welches tapfer gegen das Assad Regime kämpft, das von Milizen des iranischen Regimes unterstützt wird. Frau Rajavi sagte, dass der Kampf des syrischen Volkes das Gewissen der Welt darstellt und dass das Bild des iranischen Regiemes das Bild einer kleinen Minderheit sei, welche das iranische Volk brutal unterdrückt.

Frau Rajavi betonte, dass das iranische Volk an der Seite des iranischen Widerstandes steht und dass dieser an der Seite des syrischen Volkes im Kampf gegen Diktatur steht. Beide Völker haben das gleiche Schicksal und beide werden den Kampf gewinnen. „Der Sieg der Syrer ist ein Sieg für die Iraner und ein Sieg für die Iraner ein Sieg für die Syrer“, sagte Frau Rajavi.

Frau Rajavi wies weiterhin darauf hin, dass der einfache Bürger des Iran den Tod der Soldaten des iranischen Regimes und seiner militärischen Anführer so sieht, wie die Syrer. Die Anführer, die jetzt gegen das syrische Volk kämpfen, waren die gleichen Anführer, welche einst die Aufstände des iranischen Volkes blutig nieder schlagen ließen.

Frau Rajavi sagte weiterhin in dem Interview, dass der Erfolg des iranischen Widerstandes sich auch auf Syrien auswirken wird. Das iranische Regime ist der Feind aller Iraner und Syrer.

Frau Rajavi stellte klar, dass der wahre Grund der feindlichen Handlungen des iranischen Regimes darin besteht, durch den Export von Gewalt und Konflikten sowie von Terrorismus an der Macht zu bleiben und er besteht darin, seine Illegitimität gegenüber dem eigenen Volk zu vertuschen, weil die überwältigende Mehrheit der Iraner genug von den mittelalterlichen Kontrollmethoden des Regimes hat. Es ist eine Gruppe fanatischer Mullahs, welche die Religion mißbrauchen, um Massaker zu begehen und Freiheiten zu unterdrücken. Es ist ein theokratisches Regime, welches nichts mit dem wahren Islam zu tun hat, sagte Frau Rajavi.

In Bezug auf die Beziehungen zwischen Rußland und dem Iran sagte Frau Rajavi, dass es starke Spannungen zwischen dem iranischen Regime und Rußland gibt. Das Mullahregime will in Syrien bis zum letzten Blutstropfen kämpfen, um Assad an der Macht zu halten, weil es befürchtet, dass ein Ende von Assad ein Ende von Chamenei bedeutet und dass er später wie Chomeni nach dem Rückzug aus dem Irak den Giftbecher trinken muss.

Konferenz - Internationaler Frauentag

Pariser Konferenz am Vorabend des Internationalen Frauentages

Maryam Rajavi:

•Durch aktive und gleichberechtigte Teilnahme der Frauen werden wir dieses Jahrhundert zu einer Periode der Frauenemanzipation machen 

•Die Wahlen des iranischen Regimes waren ein Wettkampf zwischen jetzigen und früheren Amtsträgern, die alle für Hinrichtungen, Folter und den Export des Terrors zuständig sind bzw. waren

Die Teilnehmerinnen verwiesen auf das erfolgreiche Beispiel des iranischen Widerstandes in der Bemühung um Gleichberechtigung der Frauen und auf ihre Pionierrolle. Sie bekräftigten, dass Frauen durch Solidarität und Einigkeit im Handeln eine entscheidende Rolle im Kampf gegen den Fundamentalismus und bei der Verwirklichung der Gleichheit spielen können. 

Am Samstag, dem 27. Februar 2016, wenige Tage vor dem Internationalen Frauentag wurde eine große Versammlung unter dem Titel „Entschluss zur Gleichheit: Frauen vereint gegen den Fundamentalismus“ abgehalten. Anwesend waren Maryam Rajavi, gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes und zahlreiche politische Persönlichkeiten, Intellektuelle und Aktivistinnen und Aktivisten der Gleichheitsbewegung aus 26 Ländern und vier Erdteilen. 

In ihrer Rede ging Frau Rajavi auf die Scheinwahlen des iranischen Regimes ein. Sie sagte, was gestern geschah, sei nicht die Wahl von Volksvertretern gewesen, sondern ein Wettkampf zwischen jetzigen und früheren Amtsträgern, die alle für Hinrichtungen, Folter und den Export des Terrors zuständig sind bzw. waren, eine Veranstaltung, die den Mythos von der Mäßigung des Regimes konterkariere. 

Eine solche Scheinwahl stoße auf den Abscheu der Mehrheit des iranischen Volkes, besonders der Jugend. Mit dieser Wahl versuche Khamenei, sein Regime weiterhin auf den Krieg in Syrien und auf die frauenfeindliche Unterdrückung im Iran einzuschwören. In Wirklichkeit markiere sie den Anfang der Periode einer noch nie erlebten Schwäche und Hinfälligkeit des velayat-e faqih (der religiösen Diktatur). Khamenei werde die Folgen dieser Schwächung nicht überwinden können. 

Sie fügte hinzu: „Die Pflicht der Frauen zur Verhüllung ist ein umfassendes und dauerndes Mittel zur Unterdrückung der Frauen. In nur einem Jahr sind 3,6 Millionen auf der Straße wegen „mangelnder Verhüllung“ kontrolliert und verhört worden. 18.000 Frauen wurden deshalb vor Gericht gestellt. Zu den Folgen der korrupten Scharia der Mullahs gehören die gewohnheitsmäßige Misshandlung und Vergewaltigung von Frauen und die Tatsache, dass zahllose Frauen in Drogenabhängigkeit und Elend geraten. Im Iran der Mullahherrschaft werden Polygamie, menschenfeindliche Behandlung von Frauen und Mädchen und sexueller Missbrauch von Mädchen unter neun Jahren gerechtfertigt und den Frauen aufgezwungen. Das velayat-e faqih ist eine sinnloses Monopol, das sich mit aller Kraft der Gleichberechtigung der Frauen entgegenstemmt. Sie haben aus dem Iran ein großes Frauengefängnis gemacht.“ 

Frau Rajavi bekräftigte: „Alles, was den Zwang begünstigt, was den Menschen die freie Wahl verweigert, alles, was den Frauen gleiche Rechte abspricht, ist nicht der Islam, sondern ist gegen ihn gerichtet. Wir tolerieren keine Verletzung der Frauenrechte, ob im Schafspelz der Religion oder unter einem anderen Vorwand. Angesichts des Extremismus, des Fundamentalismus und der Ausnutzung der Religion treten wir für den demokratischen Islam ein. Wir wollen die Gleichheit der Frauen und ihre aktive und gleiche Teilnahme an politischer Führung verwirklichen und damit im Namen der Frauen dieses Jahrhundert zu einer Epoche der Frauenemanzipation machen. Es ist unser Plan für den Iran von morgen, eine Demokratie zu gründen, die auf Freiheit, Gleichheit und der Trennung von Religion und Staat basiert und in der die Todesstrafe abgeschafft ist. Gleichheit in Bezug auf Grundrechte und -freiheiten, Gleichheit vor dem Gesetz, wirtschaftliche Gleichberechtigung, Gleichheit in der Familie, Freiheit in der Wahl der Kleidung, aktive und gleiche Teilhabe an politischer Führung.“ 

Maryam Rajavi sagte, an die iranischen Frauen gewandt: „Ihr und eure Schwestern in Camp Liberty, die Frauen der Avantgarde, werdet und müsst die religiöse Tyrannei der Mullahs beseitigen, ebenso alle fundamentalistischen Gruppen, die aus dieser Tyrannei hervorgehen, wie sie auch heißen mögen. Ihr könnt dem Iran die Freiheit zurückgeben, der Region den Frieden, der Welt die Sicherheit. Ihr habt es verdient, euer Schicksal in die Hand zu nehmen in einem Iran ohne velayat-e faqih. Die Frauen des iranischen Widerstandes kämpfen dafür, dass die Menschen des Iran, besonders die Frauen frei sind und ihr Recht auf die Bestimmung ihres Schicksals ausüben können. 

Außer Maryam Rajavi sprachen u. a.: Linda Chavez, frühere Direktorin im Weißen Haus für Öffentlichkeitsarbeit und US-Vertreterin im Unterausschuss der UN für Menschenrechte; Rama Yade, frühere Ministerin für Menschenrechte in Frankreich; Ingrid Betancourt, frühere Präsidentschaftskandidatin in Kolumbien; Rita Süssmuth, frühere Präsidentin des Deutschen Bundestages; Ranjana Kumari, Direktorin des [indischen] Zentrums für Sozialforschung und fünfte Preiträgerin des Lotus-Preises für Führung; Nagham Ghaderi, Vizepräsidentin der Syrischen Nationalkoalition; Rashida Manjoo und Yakin Ertürk, frühere UN-Sonderberichterstatterinnen für Gewalt gegen Frauen; Christine Ockrent, französische Journalistin, Schriftstellerin und bekannte Fernsehkommentatorin; Beatriz Becerra, Mitglied des Europäischen Parlaments aus Spanien; Stefania Pezzopane, italienische Senatorin; Margarita Duran Vadell, spanische Senatorin; Fatiha Bakkali im Namen von Parlamentarierinnen aus Marokko; Najima Thay Thay, frühere Ministerin für Bildung und Jugend in Marokko; Anissa Boumedienne, frühere First Lady von Algerien, Islamgelehrte und Juristin; Azza Heikal, ägyptische Schriftstellerin und Professorin an der Arabisch-Akademischen Universität, die der Arabischen Liga verbunden ist, außerdem Vorsitzende des Frauenrates arabischer Stämme; Majedeh Novaishi, Vizepräsidentin der Koalition arabischer Parlamentarierinnen aus Ägypten; Drita Avdyli, frühere Stellvertretende Ministerin und jetzige Vorsitzende der Nationalen Vermittlungskammer; Diana Culi, Schriftstellerin, Journalistin und Politikerin; Sevim Arbana, Gründerin einer Organisation zum Wohl albanischer Frauen; eine Delegation von Juristinnen, darunter Fatoumata Dembélé Diarra (Mali), Kristy Brimelow und Sarah Chandler (UK), Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses der Föderation europäischer Rechtsanwaltskammern; Maria Candida Almeida, Stellvertretende Generalstaatsanwältin am Obersten Gerichtshof (Portugal); Zinat Mir-Hashemi, Mitglied des Nationalen Widerstandsrates Iran und Chefredakteurin der Zeitung Nabard Khalq; Safora Sadidi, Mitglied des Zentralrates der PMOI; und die Vorsitzenden einiger Vereine und Gemeinschaften sowie die Jugend für den iranischen Widerstand. 

Die Veranstaltung moderierten: Frau Sarvnaz Chitsaz, Vorsitzende des Frauenausschusses des NWRI; Frau Zolal Habibi, Mitglied des Zentralrates der PMOI und Ms. Linda Chavez. 

Nancy Pelosi, Fraktionsvorsitzende der Demokraten im US-Kongress, und Baroness Boothroyd, frühere Präsidentinnen des britischen Unterhauses, Loretta Sanchez und Judy Chu, Mitglieder des US-Kongresses und die angesehene französische Anthropologin und Schriftstellerin Françoise Heritier schickten Grußbotschaften an die Versammlung. 

Die Rednerinnen erörterten, wie dem islamischen Extremismus, der größten Herausforderung der Welt, zu begegnen sei. Indem sie auf das erfolgreiche Beispiel hinwiesen, das der iranische Widerstand bei der Verwirklichung der Gleichheit der Frauen gibt, sowie auf seine Pionierrolle auf allen Gebieten des Kampfes gegen den Fundamentalismus, erkannten sie Maryam Rajavis Leitung ausdrücklich an. 

Sie erklärten, Frauen seien die Hauptopfer des Fundamentalismus. Mit Solidarität und Einheit des Handelns könnten sie die Schlüsselrolle spielen im Kampf gegen dieses unheilvolle Phänomen, das heute alle geographischen Grenzen und alle Grenzen der Gewaltsamkeit überschritten habe. Auf der Veranstaltung schilderte ein syrisches Kind die Schmerzen und Leiden des syrischen Volkes, besonders die Hinrichtung junger iranischer Frauen und die Bedeutung der Mütter von politischen Gefangenen, weiterhin die Tragödie der Säureangriffe auf junge Frauen im Iran. 

Ein musikalisches Ensemble aus Albanien sowie Frau Marjan und Frau Gisoo Shakeri, berühmte Sängerinnen und Mitglieder des iranischen Widerstandes und Frau Ayda, eine junge iranische Sängerin, traten in der Pariser Versammlung auf.

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