„Der Iran muß frei sein.“

 – Am Samstag, den 1. Juli feierte der Nationale Widerstandsrat des Iran (NWRI) seine jährliche Versammlung „Freier Iran“; daran nahmen mehr als 100 000 Menschen teil, darunter hochrangige unterstützende Politiker aus den USA, der EU und Würdenträger aus aller Welt.

Zu den Rednern der Veranstaltung gehörte Newt Gingrich, der von 1995 bis 1999 der 50. Sprecher des US-Repräsentantenhauses war. Im Jahre 2012 bewarb er sich darum, daß die Republikaner ihn zum Präsidentschaftskandidaten nominierten. Seine Botschaft lautete einfach: „Der Iran muß frei sein.“Er fuhr fort: „Die Diktatur muß zerstört werden. Zurückhaltung ist Beschwichtigung. Beschwichtigung heißt Aufgeben. Die einzige praktische Aufgabe besteht darin, eine Bewegung zur Befreiung des Iran zu unterstützen.“Gingrich sagte: „Eine Diktatur, die einen Mann, der 30 000 Menschen tötete, zum Justizminister ernennt, sagt damit alles über ihre innerste Natur.“ Er kritisierte das iranische Regime nicht nur wegen des Massakers an 30 000 Menschen des Jahres 1988, sondern auch wegen ihrer Wahlen, deren Kandidaten vom Wächterrat ernannt werden, der alle Bewerber prüft und eine Handvoll übrig läßt und damit dem iranischen Volk nur die Möglichkeit läßt, zwischen Schlecht und Schlechter zu entscheiden. Er sprach über die Art, wie das Regime seine Dissidenten bedroht – im günstigsten Fall Gefängnis, im schlimmsten Tod.Diktaturen wie die iranische bedrohen, so Gingrich, die Freiheit überall; er bezeichnete den Iran als den größten Förderer des Staatsterrorismus der Welt. Er lobte die Regierung Trump, besonders Verteidigungsminister Mattis sowie den Berater für die nationale Sicherheit General McMaster, weil sie sich über die Natur der iranischen Diktatur keinen Illusionen hingäben.  

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