Mazandaran Konzerte verhindert

Justizbeamte des iranischen Regimes haben in der Stadt Behshahr in der im Norden des Landes gelegenen Provinz Mazandaran Konzerte verhindert. Nach der staatlichen Nachrichtenagentur Fars, die mit den Iranischen Revolutionsgarden verbunden ist, wurde ein Konzert, das Hamid Askari am 17. September in der Hutu-Halle in Behshahr geben wollte, von Funktionären des Regimes verboten. Hamid Askari bestätigte diese Nachricht auf seiner persönlichen Seite. Er schrieb: „Ich hoffe auf den Tag, an dem die Behörden erkennen, daß nicht die Musik die Religion und den Glauben zerstört, sondern Diskriminierung, Korruption, Unterschlagung und Bestechung, begangen von den Kindern unserer Beamten, die unser Land zerstören. Wir erwarten nicht, daß Rouhani (der Präsident des iranischen Regimes) und sein Kultusminister [in dieser Sache] etwas tun. Denn anscheinend ist die Kultur Rouhanis geringste Sorge.“ Nach der staatlichen Nachrichtenagentur „T-News“ hat Pasdar (d. i. Revolutionsgardist) Reyhani, Kommandeur des Corps des IRGC in der Provinz Kermanshah (im Westen des Iran), sich gegen Konzerte ausgesprochen, die in der Stadt stattfinden sollten. Er sagte: „Unanständiges Betragen, unzureichende Verschleierung, Tanz, Vermischung der Geschlechter bei Fremden – all das hat in Konzerten zu einem öffentlichen Aufschrei geführt; die Geduld des Volkes und der revolutionären Jugend ist begrenzt; die Aufsichts- und Rechtsbehörden werden sich zu dieser Situation nicht gleichgültig verhalten.“

NWRI - Eine Selbstdarstellung

Das Buch „NWRI", eine Selbstdarstellung des Nationalen Widerstandsrats Iran und seiner Vision für das Land Iran, begrüße ich als eine Veröffentlichung, die klar und wahrhaftig zeigt, wie eine Organisation unter höchstem Druck, in völliger Selbständigkeit über Jahrzehnte im friedlichen Widerstand ihre humanen Ziele verfolgt und sich selbst treu bleibt.
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Proteste iranischer Regisseure

Dienstag, 12. November 2013 16:30 Uhr Filmregisseure protestieren gegen iranische Zensur Sie sind dagegen, dass die Regierung den iranischen Filmemacher Mohammad Rasoulof zensiert. Deshalb protestiert eine Gruppe von rund 20 internationalen Regisseuren vor der iranischen Botschaft in Stockholm, darunter der US-Filmemacher Sean Gullette sowie der Schwede Tarik Saleh. Sie stellten sich mit symbolisch verbundenen Augen vor die Botschaft.

Vom Zürcher Oberland in den Iraner Untergrund

Es ist eine unglaubliche Geschichte: Vor sieben Jahren verliess Farzad Alipur den Iran. Ein Land, in dem westliche Rockmusik bis heute verboten ist. Im zürcherischen Pfäffikon startete der heute 30-­ Jährige das Projekt «Persrock».

" BORN IN IRAN "

Die Werke der iranischen Künstlerin Nina Ansari in Berlin zu sehen. Nina Ansari war vier Jahre alt, als ihre Eltern sich entschlossen, den Iran zu verlassen. Ein Land im blutigen Krieg mit dem Irak.